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Stillen oder Milchflasche?

Nach der Entbindung müssen sich die meistens Babys erst mal von der anstrengenden Geburt erholen, bis sich der erste Hunger meldet. In aller Regel versucht man zunächst das Baby an der Brust bei der Mutter anzulegen. Die Krankenschwestern und Hebammen im Krankenhaus unterstützen dabei sowohl das Baby als auch die Mami und zeigen wie man es richtig macht. Es gibt aber immer wieder Fälle da klappt das Stillen einfach nicht, ganz egal wie sehr es sich die Mami auch wünscht. Schlupfwarzen, Entzündungen am Warzenhof oder einfach zu wenig Milch sind ein paar der häufigstens Gründe, warum es mit dem Stillen nicht funktioniert. Manche Mütter entscheiden sich aber auch ganz bewusst gegen das Stillen und bevorzugen lieber die Milchflaschen-Variante.

Vor- und Nachteile des Stillens

Die Vorteile beim Stillen betreffen vor allem das Neugeborene. Die Muttermilch enthält nicht nur Proteine und Vitamine, sondern auch Antikörper und abwehrende Enzyme, die dem Kind gegen Krankheitserreger helfen. Es wird beim Stillen ein natürliches Immunsystem beim Kind aufgebaut, das es in den ersten Lebensmonaten schützen soll. Auch für die Mami ist Stillen sehr praktisch, denn die Milch hat man immer parat. Gegen das Stillen spricht, dass manche Frauen Probleme mit dem sog. Milchstau bekommen und die Brust regelmäßig kühlen oder ausmasieren müssen. Wenn Frauen zu viel Milch produzieren hilft eine Milchpumpe mit der man die Muttermilch einfach abpumpen und in Fläschchen im Kühlschrank oder der Tiefkühltruhe einlagern kann. Wer abpumpt kann außerdem auch mal ein bisschen länger am Stück schlafen, während der Papi das Füttern übernehmen kann.

Schadet Kindern die Milchflasche?

Milchflasche

Diese Frage kann verneint werden, zwar sind sich Hebammen und Kinderärzte einig, dass nichts für die Gesundheit des Neugeborenen besser ist als Muttermilch, dennoch sind die heutigen Milchpräparate für Babys auf keinen Fall schädlich. In der Zusammensetzung ähneln die Inhalte der Muttermilch, wenn auch durch synthetische Zusammensetzung. Auch die Pulvermilch ist darauf ausgelegt das Baby optimal zu versorgen und genau wie die Muttermilch, ändert sich die Zusammensetzung des Milchpulvers mit zunehmenden Alter. Darum sollten Mütter die Milchpulver verwenden auch auf die nächst höhere Stufe des Milchpulvers umsteigen, wenn das Kind das entsprechende Alter hat. Wenn Mütter nicht Stillen können oder möchten, dann ist das auch in Ordnung und kein Weltuntergang und einen Vorteil sagt man Flaschenkindern auch nach: Diese schlafen in der Regel schneller und länger durch, da sie gesättigter sind.

Fragen und Antworten zum Thema gesunde Milchzähne

milchzähne richtig pflegen

Wenn die ersten Zähnchen kommen, müssen Eltern gewappnet sein. Schließlich geht es zum einen darum, dem Nachwuchs das oft etwas schmerzhafte Wachstum der Milchzähne zu erleichtern. Zum anderen wollen die frisch durchgebrochenen Beißerchen sofort richtig gepflegt werden. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Milchgebiss gibt es hier.

Wann beginnen die Milchzähne zu wachsen?

Ab dem vierten bis fünften Monat schieben sich in der Regel die ersten Zähnchen durch den Kiefer. Allerdings sind einige Babys auch etwas später dran und beginnen erst um den zehnten Monat herum mit der Zahnentwicklung. Spürbar wird das Zahnen vor allem dadurch, dass die Kleinen sehr unruhig wirken, ständig auf allem Erreichbaren herum kauen und leicht geschwollene Wangen sowie hohen Speichelfluss aufweisen. In manchen Fällen kann auch die Temperatur des Babys leicht erhöht sein.

Wie lässt sich das Zahnen optimal unterstützen?


Damit der Nachwuchs unter dem Wachstum der Milchzähne möglichst wenig leidet, sollten die Eltern für Linderung sorgen. Die verschaffen beispielsweise schon speziell entwickelte Beißringe, die im Kühlschrank gelagert werden und so nicht nur durch das Kauen sondern auch die angenehme Kühle dem Baby gut tun. Alternativ kauen die Knirpse auch gern auf hartem Brot oder Zwieback herum.

Welche Pflegeprodukte benötigt der Nachwuchs?

Wie bei Erwachsenen auch, sollten Kinderzähnchen regelmäßig, also mindestens zweimal täglich, geputzt werden. „Eine gute Kinderzahnbürste und Kinderzahnpasta sind das A und O. Die Bürste sollte alle zwei Monate gewechselt werden, in den ersten Jahren noch öfter, da Kleinkinder häufig darauf herumbeißen“, erklärt der Zahnarzt Alexander Planert von der Praxis Leipziger14 aus Berlin.

Zahnarzt Alexander Planert
Zahnarzt Alexander Planert – Praxis Leipziger14

 

Welche Gefahren drohen bei fehlender Pflege?

Milchzähne haben zwar den Vorteil, nach rund vier bis sechs Jahren wieder auszufallen. Allerdings können sie ebenso schmerzhafte Karies entwickeln wie das Erwachsenengebiss. Und die Milchzahnkaries greift oft auf die darunter liegenden bleibenden Zähne über, was langfristige Zahnprobleme nach sich zieht. Deshalb sollte neben täglichem Zähneputzen auch für die Kleinsten der regelmäßige Zahnarztbesuch für eine optimale Prophylaxe auf dem Programm stehen. Empfehlenswert für Eltern ist es beispielsweise, den Nachwuchs einmal zum eigenen Kontrolltermin beim Zahnarzt mitzunehmen. So lernen die Kinder, dass ihnen im Behandlungsstuhl nichts Schlimmes droht und eine Kontrolle beim Zahnarzt ganz normal ist.

Die ersten Zähnchen sind für Kinder wie Eltern ein großes Ereignis. Die mit dem Zahnen einher gehenden Schmerzen lassen sich mit ein paar Tricks auch gut lindern. Und damit die Kleinen lange Freude an ihren Milchzähnen haben, muss auf die optimale Pflege geachtet werden.

Babynahrung: Gläschen oder selbst gemacht?

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baby brei fuettern

Soll das Baby die erste Beikost erhalten, so überlegen die meisten Eltern, ob sie Gläschen aus dem Supermarkt kaufen oder den Brei lieber selber herstellen sollten. Prinzipiell spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts gegen die gekauften Produkte. Mit selbst gekochtem Brei können sie aber nicht mithalten.

3-Monats-Koliken bei Babys

3-Monats-Koliken sind besonders schmerzhaft für Neugeborene. Sie bilden sich häufig in den ersten Lebensmonaten und sorgen für wehenartige Krämpfe im Darmtrakt eines Babys. Durch die unangenehmen Schmerzen kommt es immer wieder zu Tränen und Geschrei. Ob jung oder bereits erfahren, für die meisten Eltern können die lang andauernden Schrei-Attacken nach einem gewissen Zeitraum ziemlich nervenaufreibend sein. In dem folgenden Ratgeber finden Mütter und Väter informative Hinweise, wie sie Kindern, die unter 3-Monats-Koliken leiden, am besten helfen können.

Wie entstehen 3-Monats-Koliken?

Die Entstehung von Koliken kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen lassen sich die Baby Koliken auf den Kinderdarm des Säuglings zurückführen, welcher in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollkommen entwickelt ist. Es sammeln sich Verdauungsgase und Luft, die sich in den Darmregionen immer weiter ausdehnen. Durch eine konstante Ausdehnung kommt es zu starken Krämpfen, die sehr schmerzhaft für das Neugeborene sein können. Die Bauchkrämpfe treten vermehrt in den ersten drei Lebensmonaten eines Babys auf, wodurch sie allgemein als 3-Monats-Koliken bezeichnet werden.

Woran lassen sich Koliken erkennen?

Im Falle von 3-Monats-Koliken weinen Babys stark und lassen sich oftmals nur sehr schwer von den Eltern beruhigen. Sie äußern ihre schmerzhaften Beschwerden fast ausschließlich durch lautes Schreien. Weitere Anzeichen für Koliken bei Babys sind das Anziehen und Überspannen der Beinchen. Viele Mütter kommen sich hilflos vor und leiden unter Versagensangst, weil sie das Gefühl verspüren, die Anforderungen des Mutter-Seins nicht vollends erfüllen zu können. Bedauerlicherweise gibt es kein Patentrezept zur Linderung von Dreimonatskoliken, jedoch haben sich ganz bestimmte Tipps im Verlaufe der vergangenen Jahre immer wieder als hilfreich bewähren können.

Was hilft gegen Drei-Monats-Koliken?

Neugeborene benötigen viel Aufmerksamkeit und werden häufig durch eine Umstellung der Nahrung entlastet. Eltern sollten während des Fütterns weitestgehend auf Hülsenfrüchte verzichten, weil diese oftmals im kleinen Babybauch aufquellen und den noch nicht vollständig entwickelten Kinderdarm reizen. Weiterhin ist es ratsam, ein kleineres Saugloch an der Trinkflasche zu befestigen, damit die Babys langsam und nicht überhastet trinken. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten können Eltern ihren Lieblingen einen wohltuenden Tee zubereiten. Bevorzugt werden hierbei Mischungen aus Fenchel, Anis und Kümmel. Die Tees sind unbedenklich für Kinder, sofern sie keinen Zucker enthalten.

Zugegeben, Dreimonatskoliken bei Babys werden häufig zur Nervenzerreißprobe für Erwachsene. Doch auch wenn sie erschöpft und frustriert sind, sollten Eltern ihren Kindern Mitgefühl entgegenbringen. Wärme und Geborgenheit sind äußerst wichtige Faktoren, um den Kindern in schmerzvollen Stunden zur Seite zu stehen. Besonders hilfreich ist es, wenn Eltern ihre Lieblinge mit der Bauchseite nach unten auf den Arm nehmen. Durch den leichten Druck und die vertrauliche Körperwärme lassen sich die Schmerzen nach und nach lindern. Ab der zwölften Woche nach der Geburt nehmen die Schmerzen in der Regel wieder ganz von alleine ab.

Wie man sich auf die Stillzeit am besten vorbereiten kann

Baby richtig stillen

Einer der schönsten und innigsten Augenblicke überhaupt ist es, das erste Stillen des Babys nach der Geburt. Durch den engen Kontakt entwickelt sich nicht nur ein tiefes Vertrauen, sondern das Neugeborene wird über die Muttermilch auch bestmöglich ernährt. Die enthaltenen Nährstoffe stärken die Abwehrkräfte und bieten zudem einen Schutz vor späteren Allergien. Muttermilch ist leicht verdaulich und für den kleinen Bauch äußerst gut verträglich. Sechs Monate sollte man mindestens stillen, aber in Kombination mit fester Nahrung kann auch im Anschluss noch weitergestillt werden.

In der Schwangerschaft auf die Stillzeit vorbereiten

Wenn man sich auf die Stillzeit schon im Vorfeld entsprechend einstellt, kann man nach der Geburt problemlos damit beginnen. Fälschlicherweise wird teilweise dazu geraten, die Brustwarzen durch Abreiben mit einem Handtuch bereits vorher abzuhärten. Das sollte man besser sein lassen, da es nichts bringt und zu Verletzungen führen kann. Besser ist es, sie überhaupt nicht zu manipulieren und nur mit Wasser zu pflegen, um ein Austrocknen der empfindlichen Hautpartie zu vermeiden.

Es ist hilfreich, vorab Stillbücher zu lesen und sich im Freundes- und Bekanntenkreis nach den Stillerfahrungen zu erkundigen. Zudem kann man auch schon während der Schwangerschaft sogenannte Stilltreffen aufsuchen, den Müttern dabei zusehen und sich das richtige Anlegen zeigen lassen. Auch DVDs sind zu diesem Thema erhältlich und durchaus empfehlenswert.

Die Stillfreundlichkeit der Geburtsklinik sollte man schon vorher in Erfahrung bringen, in dem man die Informationsveranstaltung und einen Geburtsvorbereitungskurs dort besucht. Für einen erfolgreichen Stillbeginn ist vor allem entscheidend, dass man mit dem Baby gleich nach der Geburt in Kontakt kommt und es anlegen kann. Auch die Möglichkeit des Rooming-in, das heißt, dass das Kind im Zimmer der Mutter bleibt, ist für einen guten Start wichtig. Man sollte sich außerdem schon vorher um eine Hebamme kümmern, die nach der Klinikentlassung regelmäßig nach Hause kommt. Sie kann helfen, wenn es mit dem Stillen nicht klappen will, man unter einem Milchstau oder einer Brustentzündung leidet.

Was man sich schon vorher besorgen sollte

Im 7. oder 8. Schwangerschaftsmonat kann man sich passende Still-BHs zulegen, da dann das Brustwachstum nahezu abgeschlossen ist. Beim Cup sollte man mindestens eine Größe mehr als sonst wählen, um die Brust nicht einzuengen. Auch der Unterbund darf nicht einschneiden. Mit entsprechender Stillkleidung lässt sich das Kind einfach und diskret anlegen. Zudem gibt es spezielle Sauger, wie zum Beispiel den Medela Calma Muttermilchsauger, mit denen man das Baby füttern kann, wenn das Stillen einmal nicht möglich sein sollte. Der Sauger ist der Mutterbrust sehr ähnlich geformt und ermöglicht dem Baby ein natürliches Saugverhalten.

Praktische Vorteile des Stillens

Das Stillen bietet viele Vorteile. Die Milchmahlzeiten müssen nicht vorbereitet werden, sie kosten nichts und sind jederzeit in der benötigten Menge verfügbar. Muttermilch ist außerdem hygienisch einwandfrei und das mühsame Sterilisieren von Fläschchen und Saugern kann man sich sparen. Das macht vor allem unabhängig, wenn man unterwegs ist. Beim Stillvorgang wird zudem das Oxytocin-Hormon ausgeschüttet, das für Kontraktionen in der Gebärmutter sorgt und dadurch die Rückbildung fördert.

Stillen ist für Babys das Beste, denn nicht nur die Muttermilch, sondern auch die innige körperliche Nähe fördert eine gesunde Entwicklung.

So macht Essen lernen Spaß!

Wir durften das praktische Tisch-Set atablo von Hoppop testen und möchten Euch in diesem Artikel von unseren Erfahrungen berichten. Testperson war mein 2-jähriger Sohn Jaron und natürlich ich, zumindest was die Reinigung des atablo’s anging. Jaron isst für sein Leben gerne aber mit dem Besteck hat er so seine liebe Not. Die Gabel hält er gerne noch verkehrt herum, so dass viele Nahrungsmittel leider immer wieder von der Gabel rutschen. Vom Löffelt fällt gerne noch sehr viel runter, da er ihn auch gerne noch sehr voll macht und an Messer lassen wir ihn aus Sicherheitsgründen noch gar nicht ran 🙂

Das atablo fand mein Sohn richtig spannend und ein großer Pluspunkt war schon mal, dass der tiefe Teller weder verrutschen noch umkippen konnte. In dem Tablett hält der Teller bombenfest und zum Reinigen kann man ihn einfach herausnehmen. Das Besteck hat auch bei uns Pluspunkte sammeln können. Zum Einen ist trotz verkehrtem Hineinstecken, keine Nahrung von der Gabel gefallen, was an den breiten und eher flachen Zacken liegt. Zum Anderen macht diese Gabel keine Löcher in unseren Esstisch, wenn mein Sohn mal wieder lustig mit ihr auf den Tisch einsticht. Auch wenn die Gabel mal gerade wieder ein Flugzeug ist, dass ganz dicht vor seinen Augen vorbei fliegt, bin ich mit der Hoppop Gabel wesentlich entspannter! Der Becher ist schmal und für kleine Kinderhände gut zu umschließen. Jaron war auch sehr beeindruckt von der Anordnung und er legt (nur beim Essen mit dem atablo) sein Besteck jedes Mal ganz ordentlich nebeneinander hin, wenn er z.B. was trinken möchte. Das Tablett gibt einfach mehr Sruktur vor als unser normaler Tisch mit Tischset, denn dort liegt die Gabel dann irgendwo, nur nicht neben dem Teller.

Die Reinigung ist auch super praktisch, denn man kann alles in die Spülmaschine packen. Nur das Tablet selbst sollte man mit warmen Wasser und Spülmittel abwaschen. Ich bin total überzeugt von diesem süßen atablo und finde es schade, dass ich soetwas nicht auch schon für meinen großen Sohn hatte. Jaron hat sichtlich Spaß damit und streikt sogar manchmal beim Essen, wenn Mami ihm einen normalen Teller vor die Nase setzt. Einziger Minuspunkt den ich evtl. vergeben würde, ist die einfache Ausstattung. Ich denke zwei Teller und zwei Bestecke sind für den Alltag praktischer und würde Euch empfehlen, das gleich nochmal mit zu bestellen (alle Artikel sind auch einzeln erhältlich). Jetzt haben wir noch viele schöne Bilder gemacht, in dem ihr das atablo in unserem Praxistest sehen könnt 🙂 Übrigens: Das atablo von Hoppop gibt es auch in einem schicken lila!

Stillen und die erste Beikost

Wenn es um das Abstillen und die erste Beikost geht, sind viele Eltern verunsichert, wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Experten raten, frühestens ab dem 5. Monat und spätestens ab dem 7. Monat, Ihrem Baby neben der Muttermilch auch andere Nahrungsmittel, die sogenannte Beikost, zu füttern. Bis dahin enthält die Muttermilch alle wichtigen Nährstoffe, die die Kleinen vor allem während der ersten Lebensmonate brauchen. Früher sollten Sie aber nicht mit dem Abstillen beginnen, denn erst ab etwa 5 bis 6 Monaten sind Verdauungs- und Immunsystem Ihres Kindes soweit entwickelt, dass sie auf eventuelle Infektionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien reagieren können.

Ab wann mit dem Abstillen und der ersten Beikost beginnen?

Die meisten Babys werden sich spätestens ab dem 6. Monat nicht mehr mit den Stillmahlzeiten zufrieden geben. Ihr Kind benötigt nämlich nun mehr Nährstoffe, darunter Eisen, um seinen Energie- und Nährstoffbedarf zu decken. Achten sie beim Abstillen am besten auf die Bedürfnisse Ihres Kindes. Viele Babys stillen sich dabei oftmals von ganz alleine ab. Das Interesse an der Brust lässt nach und die Kleinen verlangen nach mehr Beikost. Viele Babys zeigen ihre Bereitschaft für das Abstillen und die erste Beikost durch vermehrten Speichelfluss, anfangs noch ungeschickte Kaubewegungen und auch eine rege Neugier für die Mahlzeiten der Eltern und älteren Geschwister.

Das Einführen der Beikost

Das Abstillen und das Einführen von Beikost sollte zunächst langsam begonnen werden. Dabei wird in ca. 2-3 wöchigen Abständen eine Stillmahlzeit durch eine mit dem Löffel gefütterte Breimahlzeit ersetzt. Als Brei eignet sich hier ein einfacher Gemüsebrei aus Frühkarotten, den Sie Ihrem Kind erst einmal probeweise eine Woche lang am besten zur Mittagszeit füttern. Denn gerade Babys neigen häufig zu Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten. Daher sollten neue Nahrungsmittel immer erst vorsichtig getestet werden, bevor sie regelmäßig zum Einsatz kommen. Verträgt Ihr Baby diesen ersten Gemüsebrei, kann die anfängliche Breimenge allmählich auf eine volle Mahlzeit gesteigert werden. Nach und nach sollten Sie dann die Anzahl der Breimahlzeiten erhöhen, sodass ihr Kind ab dem 7. Monat drei solcher Mahlzeiten pro Tag zu sich nimmt.

Welche Beikost ist die Richtige für mein Baby?

Am besten Sie beginnen mit einem Brei aus zerdrücktem Obst wie Bananen, gedünsteten Äpfeln und Birnen. Auch aus püriertem Gemüse wie Kürbis, Zucchini, Kartoffeln und Möhren können Sie einen leckeren Baby Brei zaubern. Werden Möhren verwendet, beachten Sie bitte, dass diese bei einigen Kindern zu Verstopfungen führen können! Auch glutenfreie Getreidesorten wie Reisflocken, Hirse oder Polenta sind hervorragend als Beikost geeignet. Später können auch magere Fleischsorten unter den Brei gemischt werden. Einige Lebensmittel, wie beispielsweise Milchprodukte, glutenhaltige Getreidesorten und Zitrusfrüchte sollten aber nicht verwendet werden! Diese sind nämlich schwer verdaulich und können unangenehme Verstopfungen und Blähungen verursachen.

Denken Sie beim Zubereiten des Breis auch an die richtige Temperatur! Am besten Sie testen vor dem Füttern an Ihrem Handgelenk, ob der Brei zu heiß oder gar zu kalt ist. Viele Kinder nehmen anfangs nur kleine Portionen zu sich, da sie die nötigen Kau-Bewegungen erst noch erlernen müssen. Daher ist ein eher flüssiger Brei zu empfehlen, der allmählich dickflüssiger werden kann. Haben Sie beim Füttern auch ein wenig Geduld mit Ihrem Kind – es kann eine Weile dauern, bis sich Ihr Baby an die neue Kost gewöhnt hat. Bei allen Unsicherheiten und Fragen rund um das Thema „Stillen und die erste Beikost“ wenden Sie sich am besten an Ihren Kinderarzt.

Stillen ist nicht immer einfach!

Stillen ist eine der natürlichsten Sachen der Welt. 2 bis 3 Tage nach der Geburt schießt bei einer frisch gebackenen Mama die Milch ein. Die Brüste vergrößern sich nicht selten um mehrere BH-Größen und Stilleinlagen werden in rauen Mengen verbraucht. Die Menge des Milcheinschusses ist aber bei jeder Frau verschieden. Große Brüste bedeuten nicht gleichzeitig auch viel Milch, eine genaue Vorhersage gibt es beim Milcheinschuss nicht, genauso wenig wie es eine Garantie dafür gibt, dass das Stillen auf anhieb funktioniert.

Babys haben einen angeborenen Saugreflex, der vermutlich schon in den Genen hinterlegt ist. Sobald das neugeborene Kind in die Nähe der mütterlichen Brustwarze kommt, riecht es die Milch und umschließt die Brustwarze fest mit den Lippen. In den ersten Tagen kommt bereits ein bisschen Milch aus den Brustdrüsen, die sog. Vormilch ist ebenfalls reich an wertvollen Eiweisen und reicht für den Anfang vollkommen aus. Werden Sie nicht unruhig und haben Sie auch keine Bedenken, dass die Milch Ihrem Kind nicht ausreichen könnte, denn der Magen des Babys muss sich erst langsam vergrößern. In den ersten Tagen sind die Babys außerdem noch von der anstrengenden Geburt sehr müde und schlafen mehr als sie essen.

Der Babyblues kommt – so nennen die Hebammen die Phase in der die Milch einschießt. Hormonveränderungen in dem Körper der Frau bewirken ein Gefühlchaos und viele Mamis sind in dieser Zeit sehr nah am Wasser gebaut. Aber auch das ist vollkommen normal und es ist sehr wichtig, dass Sie sich in dieser Zeit körperlich nicht anstrengen. Geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit zur Regeneration nach der kräfteraubenden Geburt. Viele Frauen haben auch richtige Beschwerden, wenn die Milch einschießt. Bei zu viel Milch spannen die Brüste unangenehm und fühlen sich hitzig an. Ein gutes Hausmittelchen sind hier kalte Quarkwickel: Nehmen Sie ein Geschirrtuch und streichen einen kalten Quark darauf, dann klappen Sie das Geschirrtuch zusammen und legen es auf die Brust. Vermeiden Sie Kühlakkus, denn dadurch können Sie sich eher eine zusätzliche Entzündung holen.

Die Brustwarzen sind in der Anfangszeit sehr empfindlich, weil Sie sich auf diese neue Extrembelastung erst noch einstellen müssen. Viele Frauen habe wunde Brustwarzen in den ersten Wochen und das Anlegen schmerzt in dieser Zeit. Um das Stillen und Abheilen der Brustwarzen zu ermöglichen, verwenden Sie sog. Stillhütchen. Die gibt es sowohl im Krankenhaus als auch in jeder Apotheke. Sie sind aus Silikon und werden schützend über die Brustwarze gestülpt. In der Mitte haben sie ein kleines Loch, durch das das Baby weiter trinken kann. Zum Abheilen der Brustwarze ist es ebenfalls sehr gut, wenn Sie Luft an die Brustwarze kommen lassen. Auch das Betupfen mit Muttermilch hilft beim Abheilen von Wunden sehr gut. Ansonsten hilft ebenfalls Lanolin, Garmastan Salbe oder Johanniskrautöl beim Abheilen der wunden Brustwarzen.

Wenn Sie all diese Anfangsproblemchen überstanden haben, können Sie das Stillen und die Nähe zu Ihrem Kind in vollen Zügen genießen. Mit der Zeit werden Sie eingespieltes Team mit festen Trinkmahlzeiten. Denken Sie immer daran, diese Stillmomente mit Ihrem Baby sind einmalig und kostbar! Neben vielen lebenswichtigen Mineralstoffen geben Sie Ihrem Kind durch das Stillen auch das besondere Gefühl von Geborgenheit und Mutterliebe weiter.

 

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