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So bereiten Sie sich am besten auf den Familienurlaub vor

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Der erste Familienurlaub ist für die frischgebackenen Eltern eine große Herausforderung. Auch wenn der Alltag in den eigenen vier Wänden sich früher oder später eingespielt hat, ist es im Urlaub noch einmal etwas anderes. Das ungewohnte Umfeld kann für Eltern und Kinder ein erheblicher Stressfaktor sein. Damit es trotzdem mit der Entspannung für die Eltern und der Bespaßung für die Kinder klappt, geben wir Ihnen an dieser Stelle Tipps für die Vorbereitung auf den ersten Urlaub mit dem Nachwuchs.

Suchen Sie das Reiseziel sorgfältig aus

Wenn Erwachsene unter sich verreisen, dann spielen Faktoren wie eine lange Bahnfahrt oder Wartezeit am Flughafen kaum eine Rolle. Doch mit Kindern kann eine lange Anreise zum Urlaubsziel schnell zu einer Qual wählen. Deshalb empfehlen wir Ihnen, dass Sie sich für eine Destination mit einer eher kurzen Anreise entscheiden. Wer aus dem Norden oder dem Westen des Landes stammt, sollte sich einmal die potentiellen Reiseziele in den Niederlanden anschauen. Wer aus dem Süden Deutschlands kommt, dem seien der Chiemsee und der Bodensee ans Herz gelegt, denn auch hier gibt es zahlreiche Hotels und Freizeitaktivitäten, die auf Familien mit Kindern ausgelegt sind.
Alternativ kommt aber auch eine Kreuzfahrt oder ein Hotel auf einer typischen Ferieninsel in Betracht. Hier gibt es in der Regel eine Kinderbetreuung. So haben die Eltern die Möglichkeit ihre Kinder für einige Stunden in den Kids Club zu geben, um das Urlaubsziel alleine zu erkunden.

Planen Sie die Abreise

Mit einem Kind geht es bei der Abreise schnell drunter und drüber. Auf diesem Grund ist es wichtig, dass Sie den Tag der Abreise sorgfältig planen. So ist gewährleistet, dass Ihnen nicht unterwegs etwas einfällt, was Sie zum Umdrehen veranlasst. Das kann die nicht ausgeschaltete Kaffeemaschine sein. Doch auch vergessene Kinder Klamotten oder weitere Ausstattung für den Nachwuchs können im Chaos der Abreise leicht vergessen werden.
Zusätzlich sollten Sie einen Schlüssel bei Ihren Nachbarn deponieren. So ist gewährleistet, dass sich im Notfall jemand Zutritt zur Wohnung verschaffen kann. Im Falle eines verlorenen Hausschlüssels stehen Sie nach dem Urlaub nicht vor verschlossener Tür. Möglicherweise sind Sie gar nicht dazu gezwungen einen Hausschlüssel mit in den Urlaub zu nehmen, da Sie diesen bei der Rückkehr von Ihren Nachbarn holen können.

Wenn es trotzdem soweit kommt und Sie am Tag der Rückkehr vor verschlossener Tür stehen, bleibt Ihnen nur der Anruf bei einem Schlüsseldienst aus Ihrer Stadt. Um die Kosten zu reduzieren sollten Sie sich telefonisch nach den Kosten erkundigen und die Preise der unterschiedlichen Anbieter vergleichen. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sondern warten Sie bis Sie einen angemessenen Preis angeboten bekommen. Idealerweise lassen Sie das Telefonat bezeugen, um sich später wirksam auf diesen Preis berufen zu können.

 

So werden die eigenen vier Wände sicher für den Nachwuchs

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Viele werdende Eltern stellen sich die Frage, ob ihre Wohnung sicher genug für das Baby ist. Leider mangelt es oftmals an Informationen darüber, wie gezielt Einfluss auf die Lage genommen werden kann. Wir möchten den Blick deshalb auf einige Tipps lenken, die sich leicht umsetzen lassen, um die eigenen vier Wände sicherer zu machen.

Die Möbel absichern

Ein wichtiger Teil der Sicherheit entfällt bereits auf das Mobiliar. Tatsächlich ist es wichtig, die scharfkantigen Ecken der Möbel mit entsprechenden Schonern zu versehen. Dies gilt etwa für Regale aus Metall, deren Kanten böse Verletzungen verursachen können. Auch hier ist Vorsicht in jedem Fall besser als Nachsicht. Darüber hinaus muss der sichere Stand aller Möbel überprüft werden. Später wird das Baby zu Beginn der Gehphase versuchen, sich an den Möbeln nach oben zu ziehen. So manches Regal mit schmalem Unterbau droht unter dieser Krafteinwirkung umzustürzen. All diese Möbel müssen sicher in der Wand verankert werden, um diese Gefahr ausschließen zu können.

Die Sicherheitsvorkehrungen sollten mit der gleichen Sorgfalt vorgenommen werden, die auch dem Einbruchsschutz entgegengebracht wird. Schlüsseldienste sind etwa dazu bereit, vor Ort über die vorhandenen Sicherheitslücken aufzuklären. Während dort jeder einen seriösen Anbieter auswählen und sich beraten lassen kann, fehlt es beim richtigen Schutz der Kleinkinder an entsprechenden Informationsquellen.

Elektrogeräte, Steckdosen und Kabel

Vom elektrischen Strom geht stets eine besondere Gefahr für Kleinkinder aus. Auch aus diesem Grund lohnt es sich, zunächst alle Steckdosen mit einem Blindstopfen zu verschließen, die ohnehin nicht verwendet werden. Alle übrigen lassen sich in der Folge mit einer Kindersicherung ausrüsten. Dieses lässt zwar weiterhin ein einfaches Einstecken von Kabeln zu, doch selbst wenn das Kind mit den Fingern oder Stiften an der gesicherten Steckdose spielt, ist die Gefahr eines Stromschlags wesentlich geringer. Dennoch ist es selbstverständlich notwendig, den Zugang zu erschweren und im entsprechenden Alter auf die Gefahr hinzuweisen.

Auch Elektrokabel scheinen in so manchem Fall eine besondere Anziehung auf die Kinder auszuüben. So oft es möglich ist sollten diese hinter Möbeln gut verborgen werden. Auf diese Art und Weise lässt sich sicherstellen, dass kein einfacher Zugriff mehr möglich ist. Weiterhin ist es von Bedeutung, elektrische Geräte, wie etwa den Föhn, das Bügeleisen oder den Toaster, nach der Benutzung nie eingesteckt zu lassen. So ist die Chance deutlich größer, dass sich das Kind selbst an der Anwendung versucht. Darüber hinaus sollten all diese Geräte außerhalb der kindlichen Reichweite aufbewahrt werden, um den Zugriff auf diese Weise unmöglich zu machen.

Türen und Treppen

Quelle: Pixabay

Auch im Bereich der Türen und Treppen lauert im Haushalt viel Gefahr für das Kind. Zunächst ist es empfehlenswert, Türstopper an allen Türen anzubringen. Diese stellen sicher, dass sich das Baby nicht die Finger einklemmen kann. Ein denkbar einfaches Mittel, welches nur eine geringe Investition nach sich zieht, besitzt hierbei eine große Wirkung. Darüber hinaus lohnt es sich, alle Treppen gesondert abzusichern. Hier ist es möglich, große Lücken im Treppengeländer mit einem zusätzlichen Netz zu versehen. Dieses mag die Optik etwas beeinträchtigen. Sogleich wird jedoch sichergestellt, dass das Kind nicht hindurchrutschen und nach unten fallen kann.

Ist ein noch höheres Maß an Sicherheit gewünscht, so lässt sich der Bereich der Treppen durch eine spezielle Vorrichtung zusätzlich absichern. Dabei wird ein zusätzliches Geländer angebracht, welches sich nur aus der Höhe der Erwachsenen öffnen lässt, um auf diese Weise mehr Sicherheit zu erreichen.

Kuhmilchallergie bei Kindern

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Die erste Zeit mit ihrem neuen Familienzuwachs ist spannend, stellt die Eltern aber auch immer wieder vor Herausforderungen. Was zum Beispiel tun, wenn Ihr Kind sich nach dem Essen übergibt, Durchfall bekommt oder unter Hustenanfällen leidet? Diese Symptome können ein Hinweis auf eine Kuhmilchallergie sein, einer der häufigsten Allergien im Säuglings- und Kleinkindalter. Betroffen sind etwa zwei bis drei Prozent aller Babys.

Was löst die allergischen Reaktionen aus?

Kuhmilch enthält mehr als 25 verschiedene Eiweiße, besonders häufig sind allergische Reaktionen gegen das Eiweiß Casein oder die Molkenproteine Alpha-Lactalbumin oder Beta-Lactoglubin.

Wie kann die Kuhmilchallergie erkannt werden?

nicht jedes Kind verträgt Kuhmilch

Am häufigsten treten Reaktionen der Haut auf, es kommt zu Ausschlägen, Neurodermitis oder Juckreiz. Zudem wird der Magen-Darmtrakt angegriffen, das Kind erbricht sich, bekommt Durchfall, Bauchschmerzen oder verliert sogar Gewicht. Auch die Atemwege werden belastet, neben Husten sieht man dies an einer laufenden Nase und Heiserkeit.
Eine detaillierte Auflistung der Symptome finden Sie unter: https://www.aptaclub.ch/de/ratschlaege/baby/kuhmilcheiweissallergie-symptome-tipps 

Säuglinge, die diese Symptome zeigen, obwohl sie nur Muttermilch erhalten, reagieren möglicherweise allergisch auf die von der Mutter konsumierte Kuhmilch.

Falls Ihr Kind sofort nach dem Essen oder als verzögerte Reaktion einige Tage später diese Symptome zeigt, wenden Sie sich bitte an Ihren Kinderarzt. Dieser wird mithilfe verschiedener Methoden wie der Stuhl- oder Blutuntersuchung, oder auch einem Hautauschlagtest eine etwaige Allergie feststellen. Wichtig ist vor allem, dass Sie nicht lange zögern, Ihren Arzt aufzusuchen, denn ein längerer Kuhmilchkonsum kann für ein allergisches Kind schlimme Folgen haben, die Haut oder der Magen können nachhaltig Schaden nehmen.

Wie ernähre ich mein Kind mit Kuhmilchallergie?

Ist die Allergie dann erst einmal festgestellt, müssen Sie natürlich entsprechend auf die Diagnose reagieren. Das kann je nach Alter des Kindes unterschiedlich aussehen.

Ist Ihr Kind noch im Säuglingsalter, stellt Stillen die beste Möglichkeit dar, es vor Allergien zu schützen. Die Muttermilch enthält nicht nur alle wichtigen Nähstoffe, sie bietet ihrem Liebling auch einen natürlichen Immunschutz durch diverse immunologische Komponente. Ist Ihnen das Stillen aus irgend einem Grund nicht möglich, sollten Sie über eine sogenannte HA-Anfangsnahrung nachdenken, welche den allergischen Symptomen vorbeugen kann. Ist die Kuhmilchallergie bei Ihrem Kind nachgewiesen, übernimmt meist die Krankenkasse die Kosten für therapeutische Nahrung.

Bei älteren Kindern, die schon feste Nahrung zu sich nehmen, müssen Sie vor allem darauf achten, dass Ihr Kind nicht ausversehen Essen bekommt, welches Kuhmilch enthält. Gerade auf Kindergeburtstagen oder sonstigen Treffen außerhalb von Zuhause kann sich das schon mal schwierig gestalten. Sprechen Sie am besten immer kurz mit den Aufsichtspersonen, sodass diese auch ein Auge auf Ihr Kind haben.

Über Mangelerscheinungen müssen Sie sich allerdings weniger Sorgen machen. Klären Sie mit Ihrem Arzt ab, ob Ihr Kind vielleicht sogar Jogurt oder bspw. Ziegenmilch zu sich nehmen kann. Ansonsten sind aber auch Nüsse, Vollkornmehl oder grünes Gemüsesorten eine wichtige Quelle für Calcium und Magnesium, sodass Ihrem Kind nichts mangeln wird, solange Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten.

Die Kraft der Nuss – leckere Powerpakete

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Nüsse, Samen und Kerne gehören auf einen gut strukturierten Speiseplan. Denn in diesen kleinen Powerpaketen sind viele gesunde Fette, Kohlenhydrate und Ballaststoffe vereint. Diese benötigt der Körper, um seine täglichen Prozesse bewältigen zu können. Die Besonderheit der Nussfette: Forscher fanden heraus, dass die Fettsäuren einen hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren aufweisen. Dies schützt das gesamte Herz-Kreislauf-System.

Gesund oder fatal? – Nüsse in der Schwangerschaft

In der Schwangerschaft sind grundlegend alle Nusssorten wie die Erdnuss, Walnuss, Mandel oder Pistazie erlaubt. Durch den hohen Energiegehalt sollten Sie jedoch auf die Menge achten, welche Sie verzehren. Nur so lässt sich eine extreme Gewichtszunahme verhindern. Beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass die Nüsse möglichst lichtundurchlässig verpackt sind. So bleibt die Qualität der Nuss länger erhalten. Zudem sollte eine Packung nach dem Öffnen relativ schnell verzehrt werden. Dies vermindert das Risiko von Pilzbefall.
Die einzige Nusssorte, die während der Schwangerschaft nicht verzehrt werden darf, ist die rohe Bittermandel. Jedoch lässt sich dieses Produkt nur in der Apotheke erwerben. Sie unterscheidet sich grundlegend von der im Supermarkt zu findenden Süßmandel. Diese kann gerne in allen Varianten verzehrt werden.

Ab wann dürfen Kinder Nüsse essen?

Nüsse sind zwar gesund und unterstützen eine ausgewogene Ernährung, doch sollten Sie bei Ihrem Kind darauf verzichten. Viele Ärzte warnen vor der Erstickungsgefahr. Nüsse oder kleine Bestandteile werden schnell aspiriert. Die birgt ein hohes Risiko der Erstickung. Eine Entfernung des eingeatmeten Stückchens kann nur unter Vollnarkose mit viel Aufwand geschehen. Daher raten die meisten Kinderärzte, Nüsse erst ab einem Alter von sechs Jahren zu erlauben.

Wie erkennen Sie eine Unverträglichkeit oder Allergie?

Viele Menschen sind auf Nüsse allergisch. Bei manchen Menschen zeichnet sich der Verzehr von einer einzigen Nuss schon gravierend ab, wenn eine Allergie besteht. Doch eine leichte Allergie äußert sich lediglich in einem leichten Unwohlsein. Wie sollen Sie als Eltern also erkennen, ob das Kind allergisch ist?
Eines der deutlichen Symptome ist die Rötung der Haut. Tritt eine Allergie zum Vorschein, kommt es zur Fleckenbildung auf der Haut, die meist mit einem starken Juckreiz einhergeht. Ebenso können leichte Schwellungen auftreten. Achten Sie darauf, ob das Kind plötzlich zu husten beginnt oder schwerer Luft bekommt.
Viele Lebensmittelunverträglichkeiten oder Allergien gehen zudem mit einer Einschränkung des Magen-Darm-Traktes einher. So kommt es zum Erbrechen, Verstopfungen oder Durchfall. Tritt dies in direktem Zusammenhang mit einem bestimmten Lebensmittel auf, können Sie eine Unverträglichkeit oder Allergie vermuten. Suchen Sie einen Arzt auf, der weitere Untersuchungen zur Bestätigung durchführt.

 

Fernreisen mit Baby – das sollten Sie wissen!

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Der Mythos, dass mit Babys und Kleinkindern nur Reisen in die nähere Umgebung möglich sind, hält sich hartnäckig. Dabei wird die Elternzeit von zahlreichen Familien dazu genutzt, um gemeinsam mit dem Nachwuchs exotische Länder zu entdecken. Worauf muss bei der Reiseplanung für eine Fernreise mit Baby geachtet werden und welche Länder kommen für den Urlaub mit Kleinkind infrage?

Elternzeit für gemeinsamen Urlaub nutzen

Flugreisen sind in den vergangenen Jahren immer sicherer und bequemer geworden. Auf Langstrecken werden Großraumflugzeuge mit viel Platz und höherer Beinfreiheit eingesetzt. Spezielle Mahlzeiten für Babys und Kleinkinder sind bei den meisten Fluggesellschaft auch in der Economy Klasse kostenlos erhältlich, der Wickeltisch in der Flugzeugtoilette zählt längst zum Standard. Für eine Fernreise mit Kleinkind ist die Elternzeit ideal, denn sie bietet die Möglichkeit, sich ganz auf das Baby zu konzentrieren. Gemeinsame Erlebnisse schweißen die junge Familie zusammen. Die Familienbande werden gestärkt und der Alltag zu Hause gestaltet sich anschließend wesentlich entspannter. Zu den bevorzugten Reiseländern von Familien, die mit Babys und Kleinkindern verreisen, zählen die USA, Australien und Neuseeland. Diese Länder besitzen einen ähnlich hohen Lebensstandard wie Deutschland, gelten als sicher und lassen sich einfach bereisen. Zur Einreise in die USA werden ein noch mindestens 6 Monate gültiger Reisepass und ein Visum benötigt. Es empfiehlt sich, das Einreisevisum rechtzeitig zu beantragen, damit es nach der Ankunft nicht zu Verzögerungen kommt. Bei diesem Dienstleister wird der Esta-Antrag bequem online gestellt. Anschließend überprüfen Profis den eingereichten Antrag und übersenden die Genehmigung, die zu mehrfacher Einreise und einem Aufenthalt von bis zu 90 Tagen berechtigt, innerhalb kürzester Zeit. So einfach kann es mit dem Esta Visum laufen! Fernreisen mit Kleinkindern sind bei den meisten Reiseveranstaltern zu günstigen Konditionen buchbar. Da Eltern von Babys nicht auf die Schulferien angewiesen sind, empfiehlt sich eine Reise in der Nebensaison.

Langstreckenflüge mit Babys und Kleinkindern

Besonders wichtig ist der Auslandskrankenschutz, der rechtzeitig vor der Reise abgeschlossen werden sollte. Bei einer Aufenthaltsdauer von drei Monaten und mehr ist eine Langzeitversicherung ideal. Um Babys und Kleinkinder während des Langstreckenflugs zu beschäftigen, können Spiele und Kuscheltiere eingepackt werden. Bei einem Nachtflug schlafen die Kleinen und sind bei der Ankunft erholt und frisch. Viele Fluggesellschaften bieten spezielle Mutter-Kind-Plätze oder Kinderbettchen an, die jedoch im Voraus gebucht werden müssen. In den USA können alle Städte gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln bereist werden. Der Fernbusverkehr zählt dort zu den beliebtesten und günstigsten Reisearten. Viele Busgesellschaften verfügen über ein gut ausgebautes Streckennetz und bieten ihre Tickets im Internet an. Abseits der großen Städte empfiehlt sich ein Mietwagen, der ebenfalls zusammen mit einem Kindersitz schon vor der Abreise vorbestellt und in den USA an einer Mietwagenstation übernommen wird. Zur Anmietung genügt der internationale Führerschein. In den Restaurants werden Kleinkinder meist wie Könige behandelt, bekommen Malbücher und Zeichenmaterial, um die Wartezeit zu überbrücken und erhalten ihre Mahlzeiten als erste. Ferienhäuser und Appartements, die Familien ein Höchstmaß an Komfort und Flexibilität bieten, sind zu günstigen Konditionen buchbar. Die National- und Stateparks lohnen vor allem mit Kindern einen Besuch. In vielen Nationalparks kann auf Campgrounds gezeltet werden.

Vitamine in der Schwangerschaft

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Müssen Schwangere wirklich für zwei Personen essen? Tatsächlich braucht der Körper einer schwangeren Frau etwas mehr Energie, aber bei Weitem nicht so viel, dass Doppel-Portionen auf den Teller müssen. Es stimmt allerdings, dass Mikronährstoffe in viel höheren Mengen benötigt werden, je nachdem, was sich beim Baby gerade entwickelt. Welche Vitamine brauchen Schwangere und wann brauchen sie mehr davon, um die Entwicklung ihres Kindes und die eigene Gesundheit zu fördern?

Das Schwangerschafts-Vitamin Folsäure

Folsäure ist auch als Vitamin B₉, Vitamin M oder Vitamin B₁₁ bekannt und ist für werdende Mütter das wichtigste Vitamin überhaupt. Folsäuremangel kann zu gefährlichen Neuralrohrdefekten und lebenslangen Behinderungen oder einem frühen Abort führen. Bereits Frauen mit Kinderwunsch wird empfohlen, in noch niedriger Dosierung Folsäure einzunehmen ( mehr dazu erfahren sie hier), denn fast jeder Mensch lebt mit einem leichten Mangel, der so schnell nicht ausgeglichen werden kann. Schwangere nehmen in den ersten drei Monaten sehr hohe Folsäure-Mengen ein, danach etwas weniger. Spezielle Präparate für Schwangere enthalten genau die richtige Menge.

Vitamintabletten für Schwangere – sinnvoll?

Die in Tabletten enthaltenen Vitamine sind in der Regel für den Körper nicht so leicht zu verstoffwechseln, wie wenn sie aus natürlichen Quellen stammen. Das bedeutet also, dass gesunde vitaminreiche Nahrung besser ist als Tabletten – auch in der Schwangerschaft (Quelle). Ausnahmen wie Folsäure bestätigen die Regel. Allerdings macht es dennoch Sinn, bei einer der ersten Blutuntersuchungen beim Gynäkologen ermitteln zu lassen, ob ein Vitaminmangel besteht. Falls ja, kann es als ergänzende Maßnahme durchaus richtig sein, diesen Mangel kurzfristig mit Vitamintabletten auszugleichen. Denn das Baby braucht die Vitamine jetzt und es dauert eine Weile, einen bestehenden Vitaminmangel durch die Ernährung auszugleichen. Die Einnahme von Tabletten muss aber immer mit dem Gynäkologen abgestimmt werden, denn in der Schwangerschaft kann es auch eine Überversorgung mit Vitaminen kommen. Vitamin A beispielsweise sollte nicht übermäßig aufgenommen werden und ist in Präparaten für Schwangere entsprechend niedriger dosiert.

Vitaminreiche Ernährung für Schwangere

Die beste Art, die Vitaminversorgung in der Schwangerschaft zugewährleisten, ist eine naturbelassene Ernährung mit gesunden Lebensmitteln. Manche Vitamine wie Vitamin D oder Folsäure kann die Ernährung alleine kaum abdecken, sie müssen ergänzend eingenommen werden. Alle anderen Vitamine sollten möglichst aus schonend zubereitetem Gemüse und Obst stammen. Gemüse sollte entweder roh in Bio-Qualität oder schonend gegart werden, was übrigens in einem Destillator für Babyflaschen gut funktioniert. Andernfalls verliert es bei der Zubereitung einen großen Anteil gesunder Inhaltsstoffe. Obst ist eine gute Alternative zu Süßem und befriedigt das Bedürfnis danach mindestens genauso effektiv – nebenbei versorgt es den Körper nicht mit einem Übermaß an Kalorien und Zucker, sondern mit vielen weiteren gesunden Spurenelementen.

Tipp: Blutuntersuchung deckt Vitaminbedarf auf

Auf Verdacht sollte in der Schwangerschaft nicht mit Vitamintabletten begonnen werden. Besser ist es, vorher mit dem behandelnden Gynäkologen Rücksprache zu halten und durch einen Bluttest ermitteln zu lassen, woran es wirklich mangelt. Eine gute Gelegenheit dazu sind die ersten Blutuntersuchungen in der frühen Schwangerschaft. Denn diese müssen ohnehin gemacht werden und so kann frühzeitig damit begonnen werden, die Ernährung anzupassen.

Welche Zahnbürste für welches Alter?

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Die eigenen Zähne werden tagtäglich beansprucht und sollten uns im besten Fall das ganze Leben lang begleiten. Damit man sich auch noch im späten Alter über gesunde Zähne freuen kann, muss mit der Zahnhygiene bereits im Kindesalter begonnen werden. Doch richtig Zähne putzen will gelernt sein, denn nur wenige Kinder freuen sich auf die Zahnbürste. Mit ein paar Tipps und Hilfen kann dem Kind aber auf spielende Art und Weise das Zähneputzen beigebracht werden. Wichtig ist hierbei auch die passende Ausrüstung, in diesem Fall die Zahnbürste.

Zahnbürste mit Noppen

Mit dem Angewöhnen an die tägliche Mundhygiene kann bereits ab dem ersten zahn begonnen werden. Bei der Babyzahn-Pflege verzichte die Zahnbürste allerdings zunächst zur Gänze auf Borsten. Stattdessen kommen weiche Noppen zur Reinigung zum Einsatz. Eigentlich handelt es sich hier weniger um eine Zahnbürste, denn die Form ähnelt einem Fingerling aus Silikon. Auch mit diesem Putzinstrument kann problemlos geeignete Baby- oder Kinderzahnpasta verwendet werden. Bei der Zahnpasta ist vor allem der Fluorgehalt wichtig, denn dieser darf 1,000 ppm bis zum sechsten Lebensjahr nicht überschreiten. Für Erwachsene hingegen, kann der Fluorgehalt bis zu 1,500 ppm betragen.

Zahnbürste mit Borsten

Bereits ab dem vierten Monat, können Zahnbürsten mit Borsten verwendet werden. Diese besitzen einen besonders kleinen Bürstenkopf mit extrafeinen und weichen Borsten. Zusätzlich ist der Bürstenkopf gepolstert um empfindliches Zahnfleisch zu schützen. Dieser fällt ebenso meist breiter aus, um Schneidezähne besser reinigen zu können.
Ab dem zweiten Lebensjahr wird auch die Reinigung von Eck- und Backenzähnen notwendig. Deshalb muss der Bürstenkopf schmäler ausgelegt sein.
Im fünften Lebensjahr werden die ersten Milchzähne durch Bleibende ersetzt. Dies macht wiederum eine Anpassung des Bürstenkopfes notwendig. Denn dieser sollte nun auch Borsten für die bleibenden hinteren Backenzähne beinhalten.
Nach dem vollendeten siebten Lebensjahr beginnen die großen Änderungen der Zahnstruktur. Um hier dennoch für einen sauberen Putzvorgang zu sorgen, sind Borsten in unterschiedlicher Länge und auch in Schräglage erforderlich. So können auch verwinkelte oder nur schwer zu erreichende Bereiche gesäubert werden.

Elektrische Zahnbürste für Kindern

Ob elektrische Zahnbürsten bereits von Kindern eingesetzt werden sollten, ist ein heiß umstrittenes Thema. Schließlich besteht noch immer die Grunddiskussion, ob eine elektrische Zahnbürste tatsächlich das herkömmliche Modell ersetzen kann. Generell lassen sich elektrische Zahnbürsten auch problemlos für die kindliche Zahnhygiene ab dem vollendeten vierten Lebensjahr einsetzen. Allerdings sollte hier neben der korrekten Putztechnik auch ein besonderes Augenmerk auf die Auswahl des Borstenkopfes gelegt werden. Dieser muss eine passende Größe für Kindermünder aufweisen. Spezielle Kinderborstenköpfe besitzen weiche und abgerundete Borsten um empfindliches Zahnfleisch zu schonen und dennoch eine gute Putzleistung zu erbringen.

 

Babysprache: Kommunikation zwischen Eltern und Babys

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Wenn ein neuer Erdenbürger auf die Welt gekommen ist, ist es besonders wichtig für die jungen Eltern, die Babysprache ihres Kindes zu verstehen, aber auch, sich im Gegenzug dem Baby verständlich zu machen.

Die Körpersprache und das Schreien des Säuglings richtig deuten

Ein Punkt bei der frühkindlichen Kommunikation zwischen Eltern und Kind ist die Körpersprache, die vom Säugling ausgeht und meistens aus sehr feinen Signalen besteht, die richtig gedeutet werden müssen. Über die Körperspannung, die Kopfbewegungen, den Augenausdruck, die Bewegung seiner Zunge und des Mundes kann ein Baby viele Dinge ausdrücken. Wer sensibel auf diese Körpersprache reagiert, erkennt unter Umständen schneller, ob das Baby Hunger oder ein anderes wichtiges Bedürfnis hat. Natürlich wird jedes auch noch so ruhige Baby irgendwann einmal schreien. Auch das Schreien ist eine Form der frühkindlichen Kommunikation. Wer sein Baby gut kennt, weiß später, wie es schreit, wenn es einen bestimmten Wunsch hat und kann dann sofort darauf reagieren.

Der Begriff Babysprache beim Sprechenlernen

Viele Menschen verstehen unter dem Begriff Babysprache aber auch die Vereinfachung von Worten, die viele Menschen benutzen, um es dem Baby leichter zu machen, sich auszudrücken. Das Dada für den Spaziergang oder das Wauwau für den Hund sind nur einige Beispiele dafür. Man kann geteilter Meinung darüber sein, ob diese kindgerechten Kunstworte dem Baby das Sprechenlernen erleichtern oder nicht, denn früher oder später muss jedes Kind ohnehin lernen, wie die richtigen Begriffe heißen und ausgesprochen werden. Sehr wichtig ist es beim Sprechenlernen allerdings, bewusst und konzentriert auf die ersten Sprechversuche des Säuglings zu reagieren. Es hilft dem Kind sehr, wenn Eltern die ersten Laute wiederholen, die ihr Baby bildet. So fühlt es sich darin bestätigt, es noch einmal zu versuchen und lernt besser und schneller sprechen.

Schön im Mutterleib hören Kinder sehr viel

Es kann für das Sprechenlernen auch sinnvoll sein, sich bereits in der Schwangerschaft viel mit dem Baby zu beschäftigen, ihm beispielsweise oft etwas vorzusingen. Das Baby hört im Mutterleib genau, was ihm auf diese Weise erzählt oder vorgesungen wird und wird es später, wenn es auf die Welt gekommen ist, dann auch wiedererkennen und darauf reagieren, weil die Geräusche vertraut sind.

Möchten Sie mehr über das Thema Babysprache erfahren?

Wenn Sie noch unerfahren sind und gern mehr über die Kommunikation zwischen den Eltern und Ihrem Baby erfahren möchten, hier ein Tipp:

Auf der Seite https://www.fotokasten.de/fotowelt/babysprache können Sie noch mehr zum Thema lesen und so sicherlich die eine oder andere Frage, die sich beim Umgang mit dem Baby ergibt, besser verstehen und lernen, gezielter auf Ihren Säugling und seine Sprache einzugehen.

Erste Zähne und Babyzahn-Pflege

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Die ersten Monate nach der Geburt eines Kindes sind sehr aufregend. Nach drei Monaten kosten die meisten Babys schon Brei und später im ersten Lebensjahr kommt oft feste Nahrung dazu. Das in den ersten Monaten meist zahnlose Lächeln verändert sich mit dem Durchbrechen der Milchzähnchen.
Wann kommt der erste Zahn?

Das Zahnen, beginnt bei den meisten Babys im ersten Lebensjahr und ist erst dann abgeschlossen, wenn man 20 kleine Zähnchen im Mund zählen kann. Wann der erste Zahn durchbricht, ist bei allen Babys unterschiedlich. Während einige Kinder schon im ersten Jahr die Hälfte des Milchgebisses besitzen, warten andere geduldig bis zum ersten Geburtstag mit dem ersten Zahn. Häufig brechen Schneidezähne zuerst durch. Aber genau wie der Zeitpunkt des allerersten Zähnchens gibt es auch hier Unterschiede. Bei manchen Babys kommen zum Beispiel die Eckzähne zuerst.

Bevor die Zähne durch das Zahnfleisch durchbrechen, nehmen die Kleinen häufig alles in den Mund, um den Juckreiz am Zahnfleisch zu lindern. Zudem kann man einen verstärkten Speichelfluss beobachten. Oftmals sind zahnende Kinder gereizter, haben weniger Appetit (trinken und essen schlechter), weinen häufiger, schlafen unruhiger und manch eines hat erhöhte Temperatur. Das Zahnfleisch ist häufig gerötet und zeitweise auch etwas geschwollen. In der Zeit des Zahnens (gerade wenn ein neuer Zahn durchbricht), können die Kinder auch anfälliger für Infekte sein, welche sich dann durch Fieber oder Durchfall bemerkbar machen. Ein direkter Zusammenhang von Fieber oder Durchfall mit dem Zahnen besteht allerdings nicht.

Babyzahn-Pflege – genauso wichtig wie Zahnpflege bei den Großen

Auch wenn in Babys Mund gerade einmal zwei Zähnchen blitzen, ist die Babyzahn-Pflege von Anfang an äußerst wichtig. Mit der frühen Pflege der Zähne bei Babys legen Sie als Eltern den Grundstein für später gesunde und kräftige Zähne.

Spielerisch können Kinder schon im Alter von einem Jahr lernen, dass Zähne putzen wichtig ist. Fingerüberzieher, mit denen das Zahnfleisch massiert werden kann oder auch spezielle Beißringe können den Juckreiz etwas lindern, wenn die Zähne durchbrechen. Zudem wird das Zahnfleisch dann besser durchblutet. Sind die Zähne einmal draußen, müssen sie natürlich geputzt werden. Baby Zahnbürsten aus Silikon oder auch schon mit weichen Borsten eignen sich besonders Pflege der Milchzähne bei Babys. Zahnpflegeprodukte für Babys finden Sie in der Versandapotheke.

Auch wenn die Kleinen das Zähneputzen anfangs nicht mögen, ist es wichtig, hier wirklich dabei zu bleiben und die Geduld nicht zu verlieren. Das Kind kann dabei auf den Schoß gesetzt werden und sich beispielsweise auch im Spiegel beobachten – so wird die ganze Babyzahn-Pflege spannender. Später, wenn die Kleinen selbst probieren wollen, sollen sie das ruhig tun. Allerdings sollten Eltern bei Kindern bis 6 Jahre unbedingt noch einmal nachputzen, um sicher zu gehen, dass auch alle Zähnchen richtig geputzt sind.

Zur Pflege (schon vor dem ersten Zähnchen) gehört zudem eine gewisse Menge an Fluor, die durch Fluorid Tabletten schon in den ersten Wochen zugeführt werden kann. Diese lassen sich schnell in Tee oder (Mutter)milch auflösen und das Kind nimmt sie damit auf. Für später gesunde Zähne ist es wichtig, dass Kinder nicht ständig süße Getränke zu sich nehmen.

Schon vor dem Durchbruch der Zähne können zuckerhaltige Getränke Schaden anrichten. Gerade das Nuckeln an Flaschen mit süßem Inhalt erhöht die Gefahr einer frühen Karies der Milchzähne. Ungesüßte Tees oder auch stilles Wasser sind daher neben der Mutter(milch) die idealen Getränke, um die Zähne der Kleinen nicht zu belasten.

Lebensmittelallergien bei Babys und Kleinkindern erkennen und behandeln

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Bei Säuglingen und Kleinkindern treten Lebensmittelallergien vergleichsweise selten auf. Oftmals sind es Grundlebensmittel, die zu allergischen Reaktionen führen. Haben Sie den Verdacht, dass Ihr Kind gegen ein bestimmtes Lebensmittel allergisch sein könnte? Dann werden Ihnen die Informationen und Tipps aus diesem Ratgeber sicher weiterhelfen.

Unverträglichkeiten und Allergien nicht verwechseln

Wichtig ist in erster Linie, die Lebensmittelallergie von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu unterscheiden. Die Symptome sind in beiden Fällen ähnlich, allerdings wird eine Allergie immer vom Immunsystem des Körpers ausgelöst, während es bei der Unverträglichkeit nicht beteiligt ist.

Die wichtigsten Auslöser für Lebensmittelallergien bei Babys und Kleinkindern

Bei Allergien im Säuglings- und Kleinkindalter sind in 90 Prozent der Fälle Grundlebensmittel die Auslöser. Dazu gehören:

  • Kuhmilch
  • Eier
  • Nüsse
  • Weizen
  • Fisch
  • Soja

Kuhmilch ist der häufigste Auslöser für Lebensmittelallergien bei KindernAm weitesten verbreitet ist die Milcheiweißallergie. Sie tritt bei drei von 100 Babys im ersten Lebensjahr auf, darf aber nicht mit der Laktoseintoleranz verwechselt werden. Viele wichtige Fakten über die Kuhmilcheiweißallergie und die Unterschiede zur Laktoseintoleranz sind auf der Website von Nestlé Health Science zusammengefasst. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Lebensmittelallergie, die im Säuglingsalter aufgetreten ist, von allein bis zum sechsten oder siebten Lebensjahr wieder verschwindet. Mütter können einer Lebensmittelallergie vorbeugen, indem sie ein paar Dinge bei der Einführung von Beikost beachten.

Symptome für eine Lebensmittelallergie

Lebensmittelallergien zeigen sich bei Kindern auf vielfältige Weise, weshalb es oft schwer ist, sie als solche zu erkennen. Meist ist die Haut betroffen: Sie reagiert mit Rötungen, Ekzemen, Juckreiz und Nesselsucht auf die Allergie. Im Mund kommt es zu einem unangenehmen Brennen und Schwellungen. Babys mit Lebensmittelallergien niesen viel und haben eine verstopfte Nase. Auch Husten und Asthma kommen häufig vor. Der Magen-Darm-Trakt zeigt ebenfalls in vielen Fällen allergische Reaktionen wie Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfungen, Erbrechen und sogar Blut im Stuhl. Je nach Ausprägung der Allergie sind die Symptome unterschiedlich stark. Einige Babys verspüren nur ein leichtes Kratzen im Hals, andere leiden unter schweren Durchfällen. In sehr seltenen Fällen kann es auch zu einem allergischen Schock kommen, bei dem der ganze Kreislauf zusammenbricht.

Leidet Ihr Kind unter einer Lebensmittelallergie?

Umso wichtiger ist es, die Lebensmittelallergie frühzeitig zu erkennen, damit das allergieauslösende Lebensmittel vom Speiseplan gestrichen werden kann. Das ist die einzige Möglichkeit, um dem Kind die Beschwerden zu ersparen. Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind eine Lebensmittelallergie haben könnte, beobachten Sie es ganz genau. Treten die Probleme immer kurz oder einige Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf? Dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine Allergie hoch. Einige Reaktionen zeigen sich jedoch auch erst 24 bis 48 Stunden nach dem Verzehr des Lebensmittels. Führen Sie daher am besten zwei bis vier Wochen ein Lebensmittel-Symptom-Tagebuch. Schreiben Sie dort genau auf, was Ihr Kind isst und trinkt und welche Beschwerden es anschließend zeigt. Zeigen Sie dieses Tagebuch Ihrem Kinderarzt oder einem Allergologen, damit entsprechende Blut- und Hauttests durchgeführt werden können. Dies ist die sicherste Methode, um eine Allergie bei Babys zu diagnostizieren.

Verdacht auf Lebensmittelallergie – Was nun?

Sofern der Arzt eine Allergie gegen ein bestimmtes Lebensmittel wie Kuhmilch, Nüsse oder Eier vermutet, sollten Sie es mindestens sieben bis 14 Tage komplett vom Speiseplan streichen. Nach dieser Diät wird der Arzt Ihr Kind mit dem verdächtigten Lebensmittel erneut in Kontakt bringen. Sofern jetzt wieder allergische Reaktionen auftreten, ist die Diagnose gesichert. Nun gilt es, das Lebensmittel erst einmal für ein Jahr zu meiden. Damit es nicht zu ernährungsbedingten Mangelerscheinungen kommt, sollten Sie sich bei der Diät von einem Ernährungsberater unterstützen lassen. Nach einem Jahr wird unter ärztlicher Aufsicht getestet, ob die Allergie weiterhin besteht. Nur, wenn dann wieder Symptome auftreten, muss die Diät fortgeführt werden.

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