Mamas 10 Monate

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Welche Veränderungen macht der Körper der schwangeren Frau in den 9 bzw. 10 Monaten der Schwangerschafts durch. Erfahrt worauf Ihr während der Schwangerschaft achten müsst und wie sich Euer Körper verändern wird.

5. Monat (17.-20. SSW)

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In diesem Monat werden Sie zum ersten Mal Ihr Baby spüren. Zu Beginn fühlen sich die Tritte des Babys noch sehr schwach an und Erstlingsmamis sind sich oftmals noch nicht ganz sicher, ob das wirklich schon Ihr Baby ist, das sich da bemerkbar macht. Mütter die bereits ein Kind haben kennen das Gefühl im Bauch schon und bemerken daher die Bewegungen des Babys deutlich früher.

Vielleicht haben Sie auch schon bemerkt, dass sich Muttermale, Leberflecken und der Brustwarzenhof farblich verändert haben. Diese Veränderung der Hautpigmentierung ist hormonbedingt und wird sich nach der Geburt wieder zurück verfärben. Die Linea nigra entsteht beginnt sich in dieser Phase der Schwangerschaft zu bilden. Es handelt sich um die eigentliche Linea alba, die sich aufgrund des Hormonhaushalts dunkel verfärbt. Diese Linea nigra geht vom Bauchnabel bis zum Schambein und wird in den Monaten nach der Geburt langsam wieder verschwinden.

Ihre Brüste beginnen bereits jetzt langsam zu wachsen und es können auch schon ein paar Tropfen Milch herauskommen. Es handelt sich um die sog. Vormilch (Kolostrum), eine dünne aber sehr proteinreiche Flüssigkeit, die das Baby in den ersten Tagen nach der Geburt mit allem versorgt. Die „richtige Milch“ wird erst zwischen dem 2. und 3. Tag nach der Geburt produziert.

Einige Frauen haben bereits mit den üblichen Schwangerschaftsbeschwerden zu kämpfen. Sodbrennen, Rückenschmerzen, Zahnfleischbluten und verstärkter Ausfluss sind einige der gängigen Begleiterscheinungen. Lesen Sie hierzu unsere Beiträge zu den Beschwerden in der Schwangerschaft, dort finden Sie hilfreiche Tipps die Besserung bringen.

Der Frauenarzt wird bei einer Standarduntersuchung den Fundus der Gebärmutter ertasten. Der obere Gebärmutterrand befindet sich in Höhe des Nabels. Im Urin werden die Eiweiß- und Zuckerwerte getestet. Außerdem wird der Arzt die kindlichen Herztöne überprüfen und evtl. die Fruchtwassermenge.

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4. Monat (13.-16. SSW)

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Das mittlere Schwangerschaftsdrittel hat begonnen und Ihre Schwangerschaft wird nun auch nach außen sichtbar. Bei den meisten Schwangeren formt sich jetzt der Bauch zu einer kleinen Babykugel und die Hosen werden spürbar enger. Jetzt müssen Sie sich erstmals Schwangerschaftskleidung kaufen.

Tipp: Wenn Sie Ihre normalen Hosen noch ein bisschen länger Tragen möchten, können Sie mit Hilfe eines Gummies den Hosenknopf mit dem Knopfloch verbinden. Dann kaufen Sie sich ein Bauchband für Schwangere und ziehen es über die Hose. Bauchbänder sind auch im Winter gut und verhindert, dass es an Ihrem Bauch zieht.

 

Mit Beginn des 2. Trimesters haben Sie auch das Risiko einer Fehlgeburt weitestgehend hinter sich gelassen. Jetzt können Sie der Familie, den Freunden und Arbeitskollegen von Ihrer Schwangerschaft erzählen. Sie können jetzt die Schwangerschaft richtig erleben und die meisten Frauen empfinden die nächsten Monate der Schwangerschaft als die Schönsten. Wenn Sie nochmal in den Urlaub fahren möchten, dann sind die folgenden 3 Monate genau der richtige Zeitraum. Lesen Sie hierzu auch unseren Bericht „Checkliste für das 2. Trimester“.

Wahrscheinlich steigt jetzt auch langsam wieder der Appetit, da die Übelkeit bei den meisten Frauen spätestens ab der 14. SSW verschwunden ist. Sie sollten in den nächsten 3 Montan circa 4 kg zu nehmen. In den letzten 3 Monaten werden nochmal 6-8 kg folgen. Je nachdem wie groß und schwer Sie sind, kann die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft sehr unterschiedlich sein. Variationen von 8-15 kg bis zur Geburt sind vollkommen in Ordnung, dabei verteilt sich die Gewichtszunahme in Ihrem Körper wie folgt:

Baby: 3 bis 3,5 kg

Zunahme der Blutmenge: 1,5 kg

Fruchtwasser: 0,5-1,0 kg

Gebärmutter: 1-1,5 kg

Plazenta (Mutterkuchen): 0,5kg

Brustzunahme: bis 1 kg

Wassereinlagerungen: 4-6 kg

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3. Monat (9.-12. SSW)

In diesem Monat wird der erste große Ultraschall gemacht. Dabei vermisst der Frauenarzt den kleinen Embryo und überprüft, ob alle Organe altersgerecht vorhanden bzw. entwickelt sind. Aus der Größe des Embryos kann er dann den genauen Geburtstermin errechnen. Spätestens bei diesem Termin werden Sie einen Mutterpass von Ihrem Arzt bekommen.

Der Ultraschall wird außerdem zeigen, ob Sie vielleicht Zwillinge bzw. Drillinge bekommen. Ebenfalls wird der Frauenarzt einen ersten Blick auf die Nackenfalte des Babys werfen. Sollte diese nicht den normalen Werten entsprechen, sondern deutlich größer sein, besteht die Gefahr einer Behinderung und Ihr Arzt wird Ihnen eine Methode der Pränataldiagnostik empfehlen. Mit der Punktion des Mutterkuchens (Chorionzottenbiopsie) oder einer Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) kann festgestellt werden, ob eine Schädigung des Chromosomensatzes vorliegt.

 

Ihr Körper:

In den ersten 3 Monaten nehmen die Frauen i. d. R. 1-1,5 kg an Gewicht zu. Bedingt durch die morgendliche Übelkeit passiert bei manchen Frauen genau das Gegenteil und sie nehmen erst einmal ab. Bei allen Schwangeren vermehrt sich jetzt die Blutmenge in ihrem Körper. Das ist wichtig, denn Ihr Körper muss jetzt noch mehr leisten und braucht eine stärkere Durchblutung der Organe und vor allem der Plazenta. Gleichzeitig erweitern sich auch die Blutgefäße, damit Ihr Blutdruck stabil bleibt. Andernfalls würde Ihr Blutdruck bei einer größeren Blutmenge stark ansteigen. Diese dicken und prall gefüllten Adern scheinen bläulich durch die Haut bei schwangeren Frauchen. Leider kann diese Gefäßveränderung leicht zu Krampfadern führen, die Sie als bläuliche Knoten an den Venen erkennen. Wichtig ist, dass Sie sich bei vermehrten Krampfadern an den Beinen Stützstrümpfe von Ihrem Frauenarzt verschreiben lassen. Diese müssen unbedingt genau angepasst werde, damit sie Ihren Zweck erfüllen. Viel Bewegen und Treppensteigen außerdem viel Trinken und ausgewogenes Essen wirken den Krampfadern entgegen. Krampfadern können auch an den Schamlippen und im Analbereich vorkommen, dort werden Sie Hämorrhiden genannt.

Vielleicht sind Sie durch die Hormonumstellung noch leichter reizbar als sonst, oder fangen schnell an zu weinen, wenn Sie etwas Trauriges sehen. Viele Frauen werden im Laufe ihrer Schwangerschaft immer empfindsamer und werden oft zu Tränen gerührt, vor allem wenn Kindern etwas Schlimmes wiederfährt. Das liegt an der Hormonumstellung und wird auch noch ein Weilchen nach der Geburt so bleiben.

Verstopfung ist ein weiteres großes ebenfalls hormonbedingtes Thema, dass Schwangere beinahe 9 Monate lang beschäftigt. Hier können Sie nur durch eine bewusste Ernährung etwas verändern und trinken Sie viel Wasser, das ist für Sie und Ihr Kind jetzt sehr wichtig.

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2. Monat (5.-8. SSW)

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Der Schwangerschaftstest ist positiv!

Jetzt sollten Sie einen Termin bei Ihrem Frauenarzt vereinbaren. Dieser wird Ihnen Blut entnehmen, eine normale gynäkologische Routineuntersuchung mit PAP-Abstrich (Krebsvorsorge) vornehmen und anschließend einen Ultraschall machen (allerdings noch nicht durch die Bauchdecke sondern vaginal). Je nachdem in welcher Schwangerschaftswoche Sie sind, können Sie das Herz des kleinen Embryos schlagen sehen.
Ab der 7. SSW sind die Hormonveränderungen in Ihrem Körper so stark, dass sehr viele Frauen an einer morgendlichen Übelkeit leiden. Einigen Schwangeren ist sogar den ganzen Tag immer wieder schlecht. Starke Gerüche können auf einmal einen Brechreiz auslösen. Aber nicht alle Frauen haben diese Beschwerden.
Emotional ist es vor allem für Erstlingsmütter in dieser Zeit oft nicht leicht. Ein Kind verändert so ziemlich alles in Ihrem Leben. Schwangere wissen dies und werden sich dieser Tatsache schneller bewusst als z. B. der Partner. Außerdem tragen Sie ab sofort die Verantwortung für das ungeborene Kind und müssen Ihr Leben vielleicht radikal umstellen. Ab jetzt heißt es: Keine Zigaretten, kein Alkohol, kein Extremsport, kein übermäßiger Kaffee- oder Colagenuss. Sie müssen jetzt auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten! Einfacher geht das mit unserer Kühlschrankliste für Schwangere.

Hinzu kommt noch, dass die meisten Paare die Schwangerschaft noch bis zur 12. Woche geheim halten. Alle Gedanken und evtl. Zukunftsängste die Sie jetzt vielleicht bewegen, können schwangere Frauen in dieser frühen Phase der Schwangerschaft sehr beängstigen. Aber keine Sorge, dass ist ganz normal! Spätestens ab dem 4. Schwangerschaftsmonat werden auch Sie eine rundum glückliche Schwangere sein, die sich sehnlichst auf Ihr Baby freut!

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1. Monat (1.-4. SSW)

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Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch!
In der Zukunft werden Sie viele wunderschöne Momente mit Ihrem Kind erleben, aber auch die Schwangerschaft ist bereits ein Wunder! In Ihnen wohnt jetzt ein kleines Lebewesen, das langsam zu einem richtigen kleinen Menschen heranwächst. Was haben Sie in den nächsten Wochen und Monaten zu erwarten? Wie wird sich Ihr Körper während der Schwangerschaft verändern? Wie viel Gewicht können und dürfen Sie zunehmen? Wie oft müssen Sie zum Frauenarzt und welche Untersuchungen werden in der Schwangerschaft gemacht?
Lesen Sie sich Monat für Monat durch und erfahren Sie alles Wichtige über den Verlauf Ihrer Schwangerschaft.

1. Monat (1.-4. SSW)
In dieser Phase findet die Befruchtung statt. Nachdem der Eisprung – circa 10 Tage nach Ihrer Periode – stattgefunden hat wurde die Eizelle erfolgreich befruchtet. Auch wenn Sie es nicht merken, passieren bereits ab dem Zeitpunkt der Befruchtung viele spannende Dinge in Ihrem Körper. Die Eizelle beginnt sich bereits wenige Stunden nach der Befruchtung zu teilen. Sie wandert durch die Eileiter bis sie nach circa 4-6 Tagen die Gebärmutter erreicht. Dort hat sich die Gebärmutterschleimhaut hoch genug aufgebaut und das befruchtete Ei sucht sich einen Platz zum Einnisten. Nun beginnt der „runde Zellhaufen“ mit der Differenzierung der Zellen und es entwickelt sich ein scheibenförmiger Embryo. Circa 12 Tage nach der Befruchtung wird ein mütterlich-kindlicher Kreislauf geschlossen.

Ihr Körper:
Auch wenn aus medizinischer Sicht, diese Prozesse von einer Frau angeblich nicht wahrgenommen werden können, so gibt es doch jede Menge Frauen die genau das Gegenteil berichten. So haben viele Frauen einen 6. Sinn und „wissen“ bereits kurz nach dem Geschlechtsverkehr, dass sie jetzt schwanger sind. Auch das Einnisten wird von vielen Frauen als ein leichtes Ziehen im Unterleib wahrgenommen, zusätzlich kann es während der Einnistung zu einer leichten Blutung kommen (Nidationsblutung).
Durch die beginnende Hormonumstellung erleben manche Frauen sogar schon eine kurze morgendliche Übelkeit oder sind gereizter als sonst. Auch Vorlieben bzw. Abneigungen für gewisse Speisen oder Gerüche wurden von vielen Frauen in diesem frühen Stadium der Schwangerschaft berichtet. Lesen Sie hierzu auch unseren Bericht „Anzeichen einer Schwangerschaft“.

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