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Angst vor der Dunkelheit

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Kinder Angst vor Dunkelheit

Warum haben Kinder Angst vor der Dunkelheit? Ist es angeboren oder doch eher anerzogen? Haben wirklich alle Kinder Angst vor der Dunkelheit? Wir haben dieses Thema mal genauer auseinander genommen und sind zu interessanten Ergebnissen gelangt. Viele Eltern beschreiben, dass ihre Baby’s nur in völlig dunklen Räumen gut schlafen können. Wenn ein Baby es gewohnt ist in abgedunkelten Räumen zu schlafen, dann setzt sich dieses Verhalten auch beim Kleinkind, dass seinen Mittagsschlaf macht noch weiter fort. Gerade Erstgeborene werden oftmals noch in dunklen und stillen Kinderzimmern zu Bett gebracht, während es bei nachfolgenden Geschwisterkindern meistens keine Ruhezonen mehr in der Wohnung oder dem Haus gibt.

Im Kindergarten kommt die Angst vor der Dunkelheit

Ab dem 4. Lebensjahr kann bei Kindern die bewusste Angst vor der Dunkelheit auftreten. Je nach Entwicklungsstand des Kindes tritt es bei manchen früher oder bei anderen erst in der Schulzeit auf. Die Angst vor der Dunkelheit. den Hexen und Monstern im Kinderzimmer trifft aber irgendwann jedes Kind und das hat vor allem etwas mit dem Bewusstsein des Kindes zu tun. Die Angst vor der Dunkelheit steht eigentlich für die Angst Dinge nicht bewältigen zu können. Kleine Kinder sind Gefühlsmenschen, die erst lernen müssen, dass man der Angst nicht hilflos ausgeliefert ist. Das können sie aber nicht wie ein Erwachsener mit dem Verstand regeln, sondern müssen es durchleben und darüber reden dürfen.

Kinder Angst vor Dunkelheit

Wie kann ich meinem Kind die Angst vor der Dunkelheit nehmen?

Fragen Sie Ihr Kind wovor es genau Angst hat? Schauen Sie sich die schrecklichen Spielsachen und Stofftiere an, deren Silhouette im Dunkeln grusseligen Monstern ähnelt. Zusammen können diese dann in den Nachtschrank gepackt werden, wo sie niemanden beim Einschlafen stören. Auch ein Nachtlicht hilft und sollte auch bei größeren Kindern noch nachträglich gekauft werden, hier finden Sie eine große Auswahl an Lampen und Leuchten. Bleiben Sie während des Einschlafens in der Nähe des ängstlichen Kindes, vielleicth in einem Nebenraum, wo es Ihre Stimme hören kann. Wie alles im Leben unserer Kinder ist auch die Angstzeit nur eine Phase und je mehr Sie Ihrem Kind vertrauen und ein offenes Ohr schenken, umso schneller wird die Angstphase vorüber gehen.

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung

Wie schon erwähnt, rührt die Angst vor der Dunkelheit aus einer Urangst heraus und gehört zur natürlichen Entwicklung dazu. Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, wie Sie selber als Kind Angst vor der Dunkelheit im Keller oder im abendlichen Kinderzimmer hatten? Dann erzählen Sie Ihrem Kind davon und es wird sich von Ihnen verstanden fühlen. Wichtig: Zwingen Sie Ihr Kind niemals im dunklen Zimmer zu schlafen, wenn es ausdrücklich Angst davor hat. Schocktherapien dürfen bei Kindern keinesfalls angewendet werden, dass würde nur zu echten psychischen Schäden führen. Die Leiden unserer Kleinen sollten stets nur mit viel Liebe, Verständnis und Fürsorge gelöst werden.

Ein Baby will getragen werden

Tragen, Schieben oder lieber Beides? Tragetücher und Tragerucksäcke sind beliebt und während man vor 10 Jahren nur selten ein Baby im Tragetuch oder dem BabyBjörn entdeckt hat, ist es heute ein alltägliches Bild. Die Industrie hat sich diesem Trend ebenfalls angepasst und so gibt es neben Tragehilfen für die Eltern auch passende Trageoutfit’s für die ganze Familie. Es wird heute als ganz selbstverständlich betrachtet, dass Baby’s von Mami oder Papie getragen werden. Trotzdem fragen sich viele schwangere Frauen, ob man das Baby durch die ganze Tragerei nicht zu sehr verwöhnen wird oder ob das Baby dann jemals ohne Mami’s Nähe einschlafen kann?

Man kann ein Baby nicht verwöhnen!

Bis zum ersten Lebensjahr brauchen Eltern absolut keinen Gedanken daran zu verschwenden, dass sie ihr Baby mit irgendetwas zu sehr verwöhnen könnten. Denn das kleine Wesen ist ein absoluter Gefühlsmensch der zum Glücklichsein nur die Nähe und Wärme der Eltern braucht. Evolutionsbedingt sind Baby’s es seit Jahrtausenden gewöhnt immer ganz dicht bei Mami zu sein, das bedeutet Schutz und Nahrung. Der Wunsch nach beständiger Nähe und Körperkontakt ist ein Grundbedürfnis jeden Babys. Es ist daher viel unnatürlicher ein Kind im ersten Lebensjahr an sein eigenes Kinderbettchen, getrennt von den Eltern, gewöhnen zu wollen. Nirgendwo schläft ein Baby besser ein, als auf dem Schoß von Papi oder den Armen von Mami und mit einem Tragetuch oder einer Babytrage haben Eltern auch beide Händer frei.

Getragen werden hilft bei der Entwicklung

Es ist nachgewiesen, dass Baby’s die häufig getragen wurden insgesamt einen kräftigeren Muskeltonus entwickeln, als Babys die selten getragen werden. Sogar Frühchen die stundenweise mit der Känguruh-Methode getragen werden, entwickeln sich insgesamt besser und können oftmals früher aus der Klinik entlassen werden. Der Körperkontakt und die Berührung wirken sich auch nachweislich positiv auf die Atem- und Herztätigkeit des Babys aus. Eltern sollten sich vor dem ersten Tragen ausführlich über die richtige Anwendung der Babytragen informieren, damit es nicht zu einer versehentlichen Schädigung der kindlichen Wirbelsäule kommt. Haben Sie keine Angst ihr Baby im ersten Jahr viel zu Tragen, denn das wird ihrem Kind ein festes Grundvertrauen für diese Welt schenken!

3-Monats-Koliken bei Babys

3-Monats-Koliken sind besonders schmerzhaft für Neugeborene. Sie bilden sich häufig in den ersten Lebensmonaten und sorgen für wehenartige Krämpfe im Darmtrakt eines Babys. Durch die unangenehmen Schmerzen kommt es immer wieder zu Tränen und Geschrei. Ob jung oder bereits erfahren, für die meisten Eltern können die lang andauernden Schrei-Attacken nach einem gewissen Zeitraum ziemlich nervenaufreibend sein. In dem folgenden Ratgeber finden Mütter und Väter informative Hinweise, wie sie Kindern, die unter 3-Monats-Koliken leiden, am besten helfen können.

Wie entstehen 3-Monats-Koliken?

Die Entstehung von Koliken kann verschiedene Ursachen haben. In den meisten Fällen lassen sich die Baby Koliken auf den Kinderdarm des Säuglings zurückführen, welcher in den ersten Lebensmonaten noch nicht vollkommen entwickelt ist. Es sammeln sich Verdauungsgase und Luft, die sich in den Darmregionen immer weiter ausdehnen. Durch eine konstante Ausdehnung kommt es zu starken Krämpfen, die sehr schmerzhaft für das Neugeborene sein können. Die Bauchkrämpfe treten vermehrt in den ersten drei Lebensmonaten eines Babys auf, wodurch sie allgemein als 3-Monats-Koliken bezeichnet werden.

Woran lassen sich Koliken erkennen?

Im Falle von 3-Monats-Koliken weinen Babys stark und lassen sich oftmals nur sehr schwer von den Eltern beruhigen. Sie äußern ihre schmerzhaften Beschwerden fast ausschließlich durch lautes Schreien. Weitere Anzeichen für Koliken bei Babys sind das Anziehen und Überspannen der Beinchen. Viele Mütter kommen sich hilflos vor und leiden unter Versagensangst, weil sie das Gefühl verspüren, die Anforderungen des Mutter-Seins nicht vollends erfüllen zu können. Bedauerlicherweise gibt es kein Patentrezept zur Linderung von Dreimonatskoliken, jedoch haben sich ganz bestimmte Tipps im Verlaufe der vergangenen Jahre immer wieder als hilfreich bewähren können.

Was hilft gegen Drei-Monats-Koliken?

Neugeborene benötigen viel Aufmerksamkeit und werden häufig durch eine Umstellung der Nahrung entlastet. Eltern sollten während des Fütterns weitestgehend auf Hülsenfrüchte verzichten, weil diese oftmals im kleinen Babybauch aufquellen und den noch nicht vollständig entwickelten Kinderdarm reizen. Weiterhin ist es ratsam, ein kleineres Saugloch an der Trinkflasche zu befestigen, damit die Babys langsam und nicht überhastet trinken. Zwischen den einzelnen Mahlzeiten können Eltern ihren Lieblingen einen wohltuenden Tee zubereiten. Bevorzugt werden hierbei Mischungen aus Fenchel, Anis und Kümmel. Die Tees sind unbedenklich für Kinder, sofern sie keinen Zucker enthalten.

Zugegeben, Dreimonatskoliken bei Babys werden häufig zur Nervenzerreißprobe für Erwachsene. Doch auch wenn sie erschöpft und frustriert sind, sollten Eltern ihren Kindern Mitgefühl entgegenbringen. Wärme und Geborgenheit sind äußerst wichtige Faktoren, um den Kindern in schmerzvollen Stunden zur Seite zu stehen. Besonders hilfreich ist es, wenn Eltern ihre Lieblinge mit der Bauchseite nach unten auf den Arm nehmen. Durch den leichten Druck und die vertrauliche Körperwärme lassen sich die Schmerzen nach und nach lindern. Ab der zwölften Woche nach der Geburt nehmen die Schmerzen in der Regel wieder ganz von alleine ab.

Kinder brauchen andere Kinder

Für ein Baby ist alles um sich herum spannend und jeden Tag warten neue Entdeckungen. Zu Beginn ist es das Mobile über dem Wickeltisch, gefolgt von Mamis Händen und irgendwann entdeckt sich das Baby im Spiegel. Bis ein Kleinkind jedoch verstehen kann wer da im Spiegel lacht oder weint dauert es meistens 15 Monate, denn dann erwacht das eigene Ich. Die Kinder entdecken immer mehr den eigenen Körper und den eigenen Willen. Jetzt kommt bei vielen Kindern auch das erste „Nein“ über die Lippen, was nach Mam und Papa auf Platz 3 der ersten Wörter steht. Die kleinen Racker merken, dass Sie ihren Willen bei den Eltern durchsetzen können und versuchen das immer stärker im Laufe ihrer Entwicklung.

Ich kann auch gut alleine spielen

Kinder spielen zusammen

Die meisten Kleinkinder sind im Alter zwischen 1 und 2 Jahren ganz gut mit sich selber beschäftigt und beobachten ihr Umfeld ganz genau. Besonders schön ist es aber wenn andere Kinder mit im Haus wohnen, denn Kinder strahlen auf andere Kinder immer einen ganz besonderen Reiz aus. Kleinkinder können sich mit Gleichaltrigen einfacher identifizieren als mit Erwachsenen und lernen auch schneller von ihnen. Darum entwickeln sich Geschwisterkinder in der Regel noch schneller als das erste Kind und auch die Fixierung auf die Eltern ist bei nachfolgenden Kindern längst nicht so stark. Eltern sollten bei mehreren Kindern aber auch auf eine gerechte Spielzeugverteilung achten, denn auch Geschwisterkinder möchten eigenes Spielzeug haben. Im Internet gibt es zahlreiche Sparmöglichkeiten für Spielzeug-Onlineshop’s und dadurch sollten Eltern auch die Möglichkeit nutzen, mehrere Spielsachen für mehrere Kinder anzuschaffen.

Am liebsten spiele ich mit anderen Kindern

Spätestens mit 3 Jahren brauchen Kinder andere Kinder um sich herum, denn ab diesem Alter entwickeln Kinder zwischenmenschliche Beziehungen, durch die sie soziale Erfahrungen sammeln können, welche sich auf ihr Selbstbewusstsein positiv auswirken werden. Der erste beste Freund oder die Lieblingsfreundin werden entdeckt und es gibt für die Kleinen nichts Schöneres als gemeinsame Rollenspiele. Auch für sportliche Aktivitäten wie Fangen, Fussball oder Verstecke spielen braucht man Freunde und Eltern sollten bei der Auswahl des Kindergartens vor allen darauf achten, dass die kleinen Spielgefährten nicht allzu weit vom eigenen Wohnort entfernt wohnen. Das Spielen mit den liebsten Freunden ist für kleine Kinder viel wichtiger als ein zweisprachiger Kindergarten und Eltern sollten die ersten Jahre ihrer Kinder zum Spielen reservieren. Denn im Spiel lernen unsere Kinder sehr viel mehr, als manch ein Erwachsener so denkt.

Typisch Mädchen, typisch Jungs!

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Kleine Kinder sind genauso unterschiedlich wie Erwachsene. Sie kommen auf die Welt und haben da schon ihren ganz eigenen Charakter. Zwar können Mami und Papi versuchen diesen kleinen Geist ein bisschen nach Ihren Wünschen zu formen, aber eine Erfolgsgarantie gibt es dafür keine. So unterschiedlich Babys und Kinder auch sind, gibt es doch deutliche Geschlechterunterschiede, die nicht anerzogen sind. Die meisten Mädchen stehen ab einem bestimmten Alter auf Puppen, Pferde oder Prinzessinnen. Kleine Jungs dagegen lieben Bagger, Autos, Züge, Rakten oder Ritter. Ausnahmen bestätigen natürlich auch hier die Regel, aber im ganz allgemeinen merken frisch gebackene Eltern recht schnell, für was sich der Nachwuchs interessiert.

Interessen können Eltern fördern!

Wenn Eltern entdecken, dass ihre kleine Tochter auch am liebsten eine gute Mami wäre, dann ist es wichtig dem Kind auch die Möglichkeit zu geben dieses Spiel zu spielen. Dafür muss es nicht gleich die BabyBorn mit der Rund-um-Ausstattung sein, sondern oftmals reicht schon eine einfache kleine Puppe mit einem Kleider-Set aus. Auch kleine Jungs brauchen nicht gleich ein ganzes Baustellenset. Ein Bagger oder eine Holzeisenbahn reichen, denn bei Spielzeug für Babys und Kleinkinder gilt allgemein der Leitsatz: Weniger ist mehr! Eltern können hier in den ersten Jahren viel Geld sparen indem man Bekannte mit größeren Kinder nach Spielsachen fragt, auf Basare geht oder die Angebote bei eBay prüft. Wichtig ist, das Eltern auf die Qualität der Spielsachen achten, damit für die Kleinen kein Risiko besteht.

Woher kommen die unterschiedlichen Neigungen?

Warum drehen kleine Jungs gerne an Rädern und lieben Werkzeuge? Wieso stehen kleine Mädchen auf rosa und lila und nicht auf grün oder blau? Tatsache ist, dass viele Informationen in unserem Erbgut festgehalten sind, die unser Wesen mit samt Vorlieben und Neigungen beeinflussen. Diese Informationen wurden über Generationen weiter gegen und so kann es sein, dass neben den blauen Augen – die eigentlich nur der Opa in der Familie hat – auch seine Vorliebe für Züge weiter vererbt wurde. Da Geschlechter gerade in früheren Zeiten eine klare Rollenverteilung hatten, sind diese geschlechterspezifischen Vorlieben einfach zu erklären. Vielleicht werden sich diese Vorlieben in den nächsten 1000 Jahren immer mehr angleichen 🙂 Eltern sollten auf alle Fälle nicht versuchen ihr Kind absichtlich umzuerziehen, sondern besser die Interessen des Kindes fördern und es damit glücklich machen!

Baby’s auf Entdeckungsreise

Kleine Kinder lieben es die Welt zu entdecken und haben sie erstmal eine Art der Fortbewegung entwickelt, sind sie nicht mehr zu bremsen. Die Welt um sie herum wird jetzt erkundet und jedes noch so kleine Schnippselchen genau begutachtet. In dieser Anfangsphase erkunden Baby’s alles mit dem Mund, aber besonders interessant sind auch Dinge die Geräusche machen. Jetzt kommen die Kinderrasseln zum Einsatz, aber auch eine einfache Taschentuch-Packung macht herrliche Knistergeräusche. Wer möchte kann sein Baby jetzt auf einen Spielteppich legen, auf dem es Vieles zu entdecken gibt!

Eine kindgerechte Umgebung ist wichtig

Im Krabbelalter angekommen hält die Kleinen meistens nichts mehr an einem Ort und die Eltern müssen anfangen, die Umgebung jetzt kindersicher zu machen. Scharfe Kanten müssen abgedeckt und giftige Pflanzen außer Reichweite gestellt werden. Außerdem sollten keine Kleinteile auf dem Boden herumliegen, denn in diesem Alter wandert alles sofort in den Mund und besonders kleine Teile werden schnell vom Baby verschluckt. Das Kinderzimmer der Geschwister ist daher in der Regel noch nicht als Spielort für den Nachwuchs geeignet da hier kleine Legoteilchen, Barbie-Schühchen, Murmeln und ähnliches schnell gefährlich für’s Baby werden können.

Kleine Kinder brauchen Platz den sie erkunden können

Natürlich ist ein Laufstall für dieses Alter sehr praktisch, wenn Mama mal kurz zur Türe muss oder die Wäsche aus dem Keller holt. Auf der anderen Seite sollten man den Laufstall nur für kurze Aufenthalten in diesem Entdeckungsalter nutzen. Kleine Kinder möchten ihre Umgebung erforschen und dafür brauchen sie Platz. Geben Sie ihrem Kind diesen Freiraum und machen zum Beispiel das Wohnzimmer kindersicher. Mit Hilfe eines Türgitters können Sie diesen Raum sicher verschließen und das Baby hat trotzdem die Möglichkeit sich frei zu bewegen.

Noch ein Tipp: Lassen Sie Ihr Kind in diesem Alter nicht unbeaufsichtigt, denn Babys und Kleinkinder sind Meister im Entdecken von Gefahrenquellen, von denen die Eltern nicht mal geträumt haben!

Fremdeln – Hilfreiche Tipps für Mütter

Das Fremdeln bezeichnet ein bestimmtes Verhalten, bei dem Säuglinge unbekannten Personen mit Abneigung und Angst entgegentreten. Es zeigt sich durch eine Veränderung im Verhalten gegenüber fremden Personen. In der Regel wird diese Angst stärker bei Männern, vor allem Bartträgern, ausgelöst. Babys wenden sich ab, weinen oder schreien lauthals los, sobald ein Unbekannter eine bestimmte Distanz überschreiten sollte. Wann das Fremdeln beginnt, kann nicht genau festgelegt werden. Bei den meisten Kindern tritt diese Phase im achten Lebensmonat ein, daher sprechen viele Ärzte, Pädagogen und Mütter auch von der sogenannten „Acht-Monats-Angst“. In dieser Zeit werden Gesichter bewusster wahrgenommen, indem Babys vertraute Bezugspersonen mit ihnen bisher unbekannten Menschen vergleichen.

Ursachen und Auslöser – Wieso Babys fremdeln

In den ersten Lebensmonaten denken Babys nicht darüber nach, ob sie eine Person kennen. Ihre wichtigsten Bezugspersonen sind die eigenen Eltern, insbesondere die Mutter, die sie an der Stimme, am Geruch und am Aussehen erkennen. Ob ein Baby fremdelt und wie ausgeprägt dieses Fremdeln ist, zeigt sich im jeweiligen Vertrautheitsgrad einer Person. Während einige Kinder kaum fremdeln, reagieren andere hingegen mehrere Jahre ablehnend. Sie brechen jedes Mal in Panik aus, wenn sie sich in einer ihnen unbekannten Umgebung aufhalten und Bezugspersonen nicht in ihrer Nähe sind. Seien Sie jedoch unbesorgt, nahezu jedes Baby zeigt irgendwann einmal die Anzeichen des Fremdelns.

Fremdeln – Baby und Eltern brauchen Geduld

Neben der Angst vor unbekannten Personen beschreibt das Fremdeln bei Babys auch oftmals die Angst vor der Trennung zur eigenen Mutter. Durch das Weinen und Schreien versuchen Babys lediglich, die Aufmerksamkeit ihrer Mütter auf sich zu lenken. Dementsprechend sollten Mütter lernen, die Reaktionen ihrer Kinder zu deuten und den Ängsten positiv entgegenzuwirken. Nehmen Sie Ihr Kind in aller Ruhe auf den Arm, streicheln sie es und reden Sie mit einer sanfter Stimme, damit es sich schon bald beruhigt.

Fremdeln ist kaum zu verhindern. Sie können aber dafür sorgen, dass Ihr kleiner Liebling schon in den ersten Lebensmonaten an den Umgang mit fremden Personen gewöhnt wird. Vermeiden Sie es jedoch, Babys gegen ihren Willen von fremden Personen auf den Arm nehmen zu lassen. Dies könnte nämlich erneut in einem heftigen Schreianfall enden. Haben Sie stattdessen Geduld! Schon nach einigen Monaten können Sie beobachten, dass die kindliche Neugierde wieder steigt und das Fremdeln bis zum 15. Lebensmonat nachlässt bzw. vollkommen verschwindet.

Nichts Ungewöhnliches – Babys fremdeln auch beim Papa

Es kann durchaus vorkommen, dass Babys auch die Großeltern als unbekannte Personen einstufen, wenn ihnen beispielsweise der Geruch oder die Stimme befremdlich ist. Durch den genauen Vergleich zur Mutter sind die Kleinen häufig verunsichert und entgegnen auch anderen Familienmitgliedern mit lautem Geschrei. Manchmal kann es sogar den eigenen Papa treffen, sodass sich Babys eher an der Mutter festklammern und ihre Nähe suchen. Seien Sie unbesorgt, irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem auch der Papa wieder mit einem Lächeln im Gesicht erwartet wird.

Achtung Falle! So wird das zu Hause kindersicher!

Treppenschutz Kinder

Die ersten Monate mit Baby werden von Wickeln, Füttern, Windeln wechseln und Schlafen bestimmt. Zwischendurch kann man mit dem kleinen Schatz die Wohnung erkunden und vor allen Dingen Lampen, Pflanzen und den Papa im Spiegel entdecken. Mit einem halben Jahr beginnen aber die meisten Babys aktiv zu werden. Während die einen noch versuchen sich mit aller Kraft auf den Bauch zu drehen, haben andere diese Praktik schon perfektioniert und Rollen durch die Wohnung. Jetzt sollten Sie langsam anfangen das zu Hause kindersicher zu machen!

Gefahren lauern im Haushalt an vielen Ecken!

Achten Sie darauf kleine Gegenstände aus dem Weg zu räumen. Kinder mit einem halben Jahr erkunden ihre Umgebung vor allem mit dem Mund und nichts ist vor den kleinen Mäulchen sicher. Sobald Ihr kleiner Liebling mit aktiven Rollen beginnt dürfen Sie es auch nicht mehr unbeaufsichtigt auf dem Sofa liegen lassen. Mit 9 Monaten fangen viele Babys an sich an Möbelstücken hochzuziehen, einige ganz schnell machen auch schon ihre ersten wackeligen Schritte. Sichere Möbel für Babys sind jetzt besonders wichtig, achten Sie darauf, dass alles standsicher ist und unter dem Zuggewicht der Kinder nicht umfallen kann. In dieser Phase des Laufen lernens fallen die Kinder besonders häufig und es ist wichtig, dass Sie gefährliche Ecken und Kanten mit einem Kinderschutz versehen. Auch ein Treppenschutz muss jetzt angebracht werden, denn die Kleinen möchten überall hin wo Mami und Papi auch hingehen.

Kleine Kinder haben ein Gefahren-Abo!

Giftige Reinigungsmittel müssen jetzt in die oberen Schränke wandern, denn gerade diese bunten Flaschen haben es Babys und Kleinkindern besonders angetan. Schubladen sollten Sie ebenfalls mit einem Kinderschutz versehen, das verhindert eingeklemmte Fingerchen. Natürlich können Sie nicht sämtliche Schränke und Schubladen vor Ihrem Kind verschließen, aber da die Kleinen jetzt auch alles genau untersuchen, sollten Sie Ihre Lieblingsgegenstände rechtzeitig in Sicherheit bringen. Lassen Sie Ihr Kind in dieser Entwicklungsphase nur alleine, wenn es sich an einem geschützten Ort (wie z.B. Laufstall) befindet. Kinder sind sehr erfinderisch und neugierig und da wird schon mal gerne das Blumenwasser getrunken oder freihändige Stehen auf dem Bobycar ausprobiert!

Was ein Kind zum Wohlfühlen braucht!

Schreibaby

Kleine Babys schreien, weil das in den ersten Lebenswochen die einzige Form ist mit der sich die Babys bemerkbar machen können. Junge Eltern sind mit dem Babygeschrei oftmals schnell überfordert besonders,  wenn sich das Kind nicht beruhigen will. Hat es vielleicht Hunger? Oder eine volle Windel? Vielleicht tut ihm auch der Bauch weh? Oder hebe ich es vielleicht falsch? Ein ganzer Fragenkatalog wird durchgegangen, aber manchmal hilft einfach nichts und die Eltern müssen es einfach aushalten. Da kann man als junge Mutter schon mal mitweinen und an sich zweifeln, obwohl es eigentlich gar keinen Grund dafür gibt.

Babys müssen schreien und wenn Sie sicher gegangen sind, dass dem Baby gesundheitlich nichts fehl, heißt es das Schreien auszuhalten. Wenn die Babys einige Wochen bis Monate alt sind, kann man sie auch ganz gut ablenken. Ein süßes Kuscheltier, das eigene Spiegelbild, eine Lampe oder auch eine schöne Blume können schon ausreichen, um das Baby aus dem Schreianfall heraus zu holen.

Schreibaby

Sind die Babys erstmal ein halbes Jahr alt wird vieles leichter. Die Kinder reagieren jetzt ganz bewusst und die Eltern kennen ihr kleines Kind jetzt auch schon einige Zeit. Jetzt wird die Umwelt immer interessanter und es werden Dinge wie die eigene Socke, die Bettwäsche fürs Kinderbett oder auch Mamis Halskette unter die Lupe genommen. Falls Sie es bisher noch nicht getan haben, können Sie jetzt auch langsam mit Spielsachen anfangen. Aber geben Sie dem kleinen Baby nicht zu viele Dinge auf einmal, denn das führt schnell zu einer Reizüberflutung und kann das Baby überfordern.

Mit einem Jahr fangen die Kleinen dann schon mit den ersten Abnabelunsversuchen an. Manche Kinder können sich schon bis zu 15 Minuten mit einem  Gegenstand oder einer Tätigkeit beschäftigen. In diesem Alter begreifen die Kleinen auch schon langsam was Ihnen gehört und ihr Forscherdran scheint unaufhaltbar. Besorgen Sie sich besser günstige Möbel fürs Kinderzimmer, denn oftmals malen Kleinkinder Möbelstücke an oder zerkratzen diese aus reiner Neugierde. Seien sie in dieser Phase nicht zu streng, denn die Kinder machen es nicht absichtlich. Trotzdem sollte man spätestens jetzt damit anfangen, das Kleinkind auch zu rügen, damit es in Zukunft lernt richtig von falsch zu unterscheiden.

 

günstige Möbel fürs Kinderzimmer

 

Bettwäsche fürs Kinderbett

Babys richtig fördern von Anfang an!

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Baby Entwicklung foerdern

Das erste Kind ist immer etwas ganz Besonderes für die Eltern! Denn mit dem ersten Kind verändert sich das ganze bisherige Leben und es gibt einen neuen Lebensmittelpunkt. Sie sind jetzt eine richtige Familie und nicht nur das Baby lernt ab jetzt jeden Tag was Neues.  Auch die frischgebackenen Eltern werden mit ihrem Kind viele neue Dinge erleben und auch die persönlichen Belastungsgrenzen werden neu definiert. Vor allen in den ersten Wochen und Monaten muss man viel Zeit für das Stillen und Wickeln einrechnen. Die Schlafphasen des Babys sind in dieser Anfangszeit mit 2 bis 3 Stunden vollkommen normal und circa ab dem 3. Monat schaffen die meisten Kinder schon eine längere Schlafphase von 5-6 in der Nacht. Als Mutter und Vater können Sie aber schon mehr machen, als nur füttern, tragen und schlafen legen.

Sprechen Sie von Anfang an viel mit Ihrem Kind, auch wenn es noch nicht antworten wird. Dokumentieren Sie einfach jede Bewegung und Handlung die Sie gerade durchführen. Damit fördern sie gezielt das Sprachverständnis Ihres Kindes und das hilft ihm in den nächsten Monaten Dinge und Handlungen schneller zu begreifen und zu erlernen. Das bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass Ihr Kind früher sprechen wird. Aber Sie werden sehr schnell bemerken, dass ihr Kind Sie versteht und das gibt beiden Seiten ein Gefühl der Sicherheit und Verbundenheit.

Zeigen Sie Ihrem Kind die Welt! Kleine Babys können Gegenstände in Ihrer nahen Umgebung bereits gut wahrnehmen. Ein mobile über dem Wickeltisch oder ein schönes Wandtattoo neben dem Babybettchen wird die Neugier Ihres kleinen Liebling sicher auf sich ziehen. Besonders die Farben Rot und Grün können sehr früh von Babys wahrgenommen werden. Tierfotos haben sich bei kleinen Kindern bewährt und sind für ganz kleine Babys besser als Autos oder Schlösser. Denn die Tiergesichter können Babys einfach leichter zuordnen, denn schließlich haben Mami und Papi auch Augen, Nase und einen Mund. Für Autos, Züge, Sterne und Feen bleibt später noch genügend Zeit!

Baby Entwicklung foerdern

Bewegen Sie Ihr Kind viel, damit es seinen Körper spühren kann! Ihr Kind ist nicht aus Zucker 🙂 Gerade Erstlingsmamis sind im Umgang mit dem Nachwuchs besonders vorsichtig. Natürlich ist ein umsichtiger Umgang mit dem Baby wichtig, aber Sie sollten und können Ihrem Kind auch gezielt bei der motorischen Entwicklung helfen. Mit 3 bis 6 Monaten können Babys sich alleine über eine Seite auf den Bauch drehen. Das können Sie als Eltern gut fördern in dem Sie ihm Ihre Hand anbieten und ganz leicht mit in eine Richtung ziehen. Wenn Ihr Baby sich über eine Seite schon sehr gut alleine auf den Bauch dreht, dann sollten Sie als Eltern anfangen gezielt die andere Seite zu trainieren. Bauen Sie mit einem Handtuch eine Barriere auf der Lieblingsseite Ihres Babys, dadurch kann es sich nur über die ungeliebte Seite auf den Bauch drehen. Mit ein bisschen Starthilfe von Mami und Papi wird das dann auch schnell funktionieren. Wichtig: Warten Sie mit der motorischen Förderung, bis Ihr Baby alleine den Kopf halten kann!!!

Ihrem Baby steht eine ereignissreiche Zeit bevor, denn niemals wieder im Leben wird das Kind soviel lernen, wie in den ersten zwei Lebensjahren. Helfen Sie Ihrem Baby dabei die Welt zu entdecken, das wird die emotionale Bindung zwischen Ihnen stärken und dem Kind das nötige Selbstvertrauen für die Zukunft geben.

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