zu Hause

Start zu Hause

Die familiengerechte Wohnung

Mit Kinder wird alles anders! Das ist keine Floskel, sondern Realität und wer erstmal Kinder hat, der weiß genau was damit gemeint ist. Nicht mehr Durchschlafen, die eigenen Bedürfnisse weit hinten anstellen und den ganzen Lebensrhytmus auf den kleinen Neuankömmlich umzustellen sind nur einige Dinge, die sich im Leben mit Kindern verändern. Auch der Haushalt und die Wertvorstellungen ändern sich. Man ernährt sich auf einmal bewusster, möchte ein gutes Vorbild sein und findet es nicht so schlimm, wenn an der Wand mit Buntstiften gemalt wurde. Menschen mit Kindern werden lockerer, weil das Leben sie quasi dazu zwingt und das ist auch gut so!

Was im Leben wirklich zählt!

Schöne Vasen, kunstvolle Gemälde und der schicke Flitzer vor der Tür sind schöne Spielzeuge von Erwachsenen, aber Kinder entdecken nunmal gerne mit den Händen und das geht nicht immer gut. Darum sollten Eltern sich lieber ein gebrauchtes Fahrzeug mit kleinen Kindern anschaffen, das schont den Geldbeutel und die Nerven. Auch auf neue Möbel kann in den ersten Jahren mit Kindern verzichtet werden. Sparen Sie ihr Geld lieber für später auf, wenn die Kinder größer werden ist immer noch genügend Zeit für teure Neuanschaffungen, die dann auch besser von allen Beteiligten behandelt werden. Natürlich sollten Kinder auch lernen, dass alles einen Wert hat und man nicht wahllos Gegenstände zerstören kann, aber man darf als Eltern auch nicht allzu viel erwarten und oftmals werden die Sachen ja nicht mit Absicht kaputt gemacht. Baby’s und Kleinkinder brauchen in den ersten Jahren vor allem Zuneigung, Liebe und Fürsorge, für materielle Dinge hingegen fehlt ihnen noch die bewusste Wahrnehmung.

Treppenschutz Kinder

Ein sicherer Haushalt mit Kind

Viele schöne Gegenstände sind für kleine Kinder gefährlich: Große Bodenvasen, ein Glastisch mit scharfen Ecken oder ein loses Bücherregal sind für Babys und Kleinkinder echte Gefahrenquellen, die man vermeiden sollte. Spätestens wenn Baby’s beginnen sich an allem hoch zu ziehen, müssen Ecken- und Schublandensicherungen angebracht werden. Auch die Steckdosen und Treppen müssen vor den kleinen Entdeckern abgesichert werden. Sogar die Badezimmer können kindgerecht gestaltet werden und mehr Informationen findet man auf diesem kostenlosen Ratgeber: http://www.bad-direkt.com/kostenloser-ratgeber-familiengerechtes-badezimmer/

Manchmal ist weniger mehr!

Auch dieser Spruch enthält viel Wahrheit, vor allem wenn man kleine Kinder hat. Verstauen Sie die wertvollen Gegenstände und Erbstücke für ein paar Jahre auf dem Dachboden und machen Sie den Weg frei für kleine Kinderhände. Es ist einfacher, wenn das Kind zunächst auch wirklich alles in der Umgebung anfassen und begutachten darf, denn gerade Krabbelbabys halten sich noch nicht unbedingt an ein „Nein“. Natürlich gibt es in jedem Haushalt ein oder zwei verbotene Zonen, aber auch hier ist es oft die bessere Alternative diesen Bereich zunächst komplett vor dem Kind zu sichern. Wenn die Kinder größer werden, können Türgitter entfernt und zerbrechliche Gegenstände wieder aufgestellt werden. Mit zunehmenden Alter können die Kinder begreifen, dass sie nicht alles anfassen dürfen und werden sich auch meistens daran halten!

Zuhause im Glück – das neue Kinderzimmer!

0
Das neue Kinderzimmer 2

Wir haben den Neujahresschwung genutzt und endlich mal wieder das Kinderzimmer erneuert. Als wir vor über drei Jahren in unser Haus gezogen sind, war das Kinderzimmer ein richtiges Schmuckstück und natürlich einer der ersten Räume die bezugsfertig waren. Allerdings hat sich das mit dem Alter der Kinder und deren Aktivitäten nicht verschönert, sondern ist eher zur Kammer des Schreckens geworden. Da wurden die Wände mit bunten Farben und Stempeln bedruckt und mit spitzen Gegenständen Löcher rein gebohrt – man muss dazu sagen, dass wir zwei kleine Heimwerker-Jungs haben! Außerdem wurden bunte Aufkleber auf Möbelstücken und der Heizung verteilt. Das schlimmste war allerdings, als mein damals 4-jähriger Sohn den schwarzen Edding im Büro gefunden hat! Er ging damit ins Kinderzimmer und hat wirklich KEIN Möbelstück ausgelassen!

Kinder und Monster sind manchmal leicht zu verwechseln

Ich muss sicherlich nicht erwähnen, das mein Mann und ich einen ganzen Nachmittag lang geschrubbt haben und alle Entferner gekauft haben, die wir finden konnten. Fazit: Das Kinderzimmer ist in den letzten drei Jahren nicht schöner geworden. Darum wollten wir jetzt endlich selber mal Hand anlegen und das neue Kinderzimmer auch altersgerecht einzurichten. Ich habe mir Ideen fürs Kinder oder Jugendzimmer aus dem Internet geholt und hatte nach einigen Überlegungen meinen Masterplan entwickelt. Wir wollten nicht viel Geld ausgeben, da die Kinder immer noch relativ klein sind und dazu neigen Dinge versehentlich kaputt zu machen. Also haben wir mit etwas Arbeitskraft, ein paar Neuanschafffungen, etwas Farbe und umgestellten Möbeln das neue Kinderzimmer kreiert.

Das neue Kinderzimmer 1

Das neue Kinderzimmer kommt gut an!

Die Jungs hatten wir dafür drei Tage zu Oma und Opa ausgelagert, da es sich ohne kleine Kinder eindeutig besser arbeiten lässt. Natürlich waren die zwei schon ganz neugierig und konnten es kaum erwarten ihr neues Zimmer zu entdecken. Wir haben das große Kinderzimmer jetzt auch in zwei Bereich gegliedert, damit der Große einen eigenen Bereich bekommt. Jeder hat jetzt eine Seite und seinen eigenen Spielzeugschrank, was der Kleine sehr gut akzeptiert hat. Ich habe diese Idee in einem Artikel einer Internetseite entdeckt, im Magazin findet man viele Wohntrends die aktuell zur Jahreszeit oder bestimmten Themenbereichen passen.

Jeder hat sein eigenes Hoheitsgebiet

Durch die räumliche Aufteilung hat er jetzt wirklich verstanden die Spielsachen wie Lego und co. seines Bruder in Ruhe zu lassen – zumindest meistens 😉 Wir haben mit einem Geldeinsatz von circa 100.- €, 2 Tagen Arbeit und mit neu aufbereiteten alten Möbeln ein echt gutes Ergebnis erzielt. Die Kinder finden es super und jetzt werden alle Freunde eingeladen, denen man stolz das neue Kinderzimmer präsentieren kann.

Wenn Kinder Tisch und Stühle brauchen

1

Meine Kinder stecken mitten in ihrer kreativen Phase und das Schmuddelwetter tut sein übriges dazu! Malen, Schneiden, Kleben und Basteln steht bei uns täglich auf dem Plan und bisher haben die Zwei das immer an unserem Esstisch gemacht. Aber das Chaos breitet sich immer mehr aus und die klebrigen Papierschnipsel werden ins W0hnzimmer und die Küche getragen. Darum haben wir jetzt entschlossen den Beiden in ihrem Zimmer eine Mal- und Bastelecke einzurichten. Dafür brauchten wir aber erst mal einen größeren Tisch und zwei kindgerechte Stühle, denn das kleine Kindertischset (damals bei IKEA gekauft) ist für die mittlerweile 3- und 6-jährigen Kinder viel zu klein geworden.

Ein Ausflug in das Möbelhaus

Also haben wir uns auf die Such gemacht: Möbel Bohn ist bei mir um die Ecke in Crailsheim und darum sind wir samstags dorthin gefahren. Die Jungs waren begeistert, denn Ausflüge in Möbelhäuser finden sie unendlich klasse, vermutlich weil man dort so schön rennen und fangen spielen kann 🙂 Der Papa und ich waren dagegen etwas angestrengter bei der Suche nach dem richtigen Tisch für den Nachwuchs. Nach einigem Suchen und Ausprobieren sind wir dann bei einem Schreibtisch für Schulkinder hängen geblieben. Unser Großer wurde letztes Jahr eingeschult und wollte schon lange „genau so einen Tisch“! Klar, dass er in der Kinderzimmerabteilung nicht mehr von dem kleinem Bürostuhl aufstehen wollte und in Gedanken schon seine Stifte und Blätter auf dem Tisch platzierte.

Wer die Wahl hat …..

Mit einem quengeligen 6-Jährigen an der Seite, der die ganze Zeit nur noch „bitte, bitte, bitte…“ sagte und einem gelangweilten 3-Jährigen, der dauernd abhauen wollte, haben wir in Windeseile Pro und Kontra ab gewägt:

Kontra: Eigentlich ein Tisch für ein Kind

Pro: Mit einem zweiten Stuhl an der Seite haben trotzdem beide Platz, der Große hätte seinen eigenen Schreibtisch für Hausaufgaben, der Tisch nimmt nicht so viel Platz weg im Kinderzimmer, der Kleine kann den Tisch später auch noch benutzen!

Also wurde es ein Kinderschreibtisch mit zwei Kinderbürostühlen. Der nette Verkäufer hat uns dann noch auf die aktuelle Aktion hingewiesen, bei der wir kostenlos einen Transporter für eine Stunde ausgeliehen bekommen haben, perfekt!  Übrigens, wer die aktuellen Aktionen verpasst hat, findet diese hier!

Wenn die Kinder glücklich sind, dann geht es auch den Eltern gut!

Die Jungs sind glücklich und die Mutti freut sich über mehr Ordnung im Esszimmer! OK ich muss zugeben, dass so ein Kinderzimmer-Schreibtisch auch fürchterlich aussieht und ich habe es mittlerweile auch aufgegeben, diesen täglich aufzuräumen. Trotz Staufächer und Ablagen für Stifte und Papier sieht es dort meistens aus wie auf einem Schlachtfeld und die klebrigen Papierschnipsel verteilen sich jetzt im ganzen Kinderzimmer. Da bleibt mir nur noch die Hoffnung auf den Sommer, um eine Schnipsel-Verschnaufpause zu bekommen 🙂

Kindertisch im aufgeräumten Zustand!

Winterspiele für das Kinderzimmer

Schmuddelwetter und Minusgrade laden nicht gerade zu stundenlangen Spaziergängen ein und auch der Sandkasten bleibt geschlossen. Natürlich sollen Kleinkinder mindestens einmal am Tag an die frische Luft, aber bei den Temperaturen sollte man das Draussen Spielen nicht übertreiben. Da stellt sich die Frage was machen wir den ganzen Tag zu Hause, denn gerade kleine Kinder können das Interesse an einer Sache sehr schnell verlieren und wollen Abwechslung. Wir möchten Euch heute ein paar Klassiker und neue Spielideen für das Wohnzimmer aufzeigen und Euch damit ein paar Anregungen geben.

Playmobil, Knete und Lego sind Winter-Spieleklassiker

Knete sollte in keinem Haushalt fehlen, denn neben jeder Menge Spielspaß wird hier die Feinmotorik der kleinen Hände trainiert. Zusätzlich dürfen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und für Mami oder Papi leckere Kuchen, Kekse oder Würstchen kneten. Wichtig: Kleine Kinder sollten noch nicht mit der Knete alleine gelassen werden, da sie diese schnell mal in den Mund stecken und essen möchten. Lego und Playmobil sind fester Bestandteil in jedem Haushalt und es gibt eine sehr große Themen-Auswahl wie z.B. hier www.spielzeughit.de/Hersteller/PLAYMOBIL:de_DE-5055.html. Egal ob Prinzessin, Drachenjäger oder Feuerfehr bei Lego Playmobil wird nahezu jeder Themebereich abgedeckt und Eltern können gezielt das momentane Lieblingsthema ihrer Kleinen mit dem passenden Spielzeug begleiten. Großer Vorteil: Diese Spielsachen sind extrem stabil und können in der Spül- oder Waschmaschine (in einem Schutzbeutel) sehr gut gereinigt werden.

Familienspiele, Puzzle und Überraschungsboxen

Familienspiele wie Mensch ärgere Dich nicht oder Memory waren schon früher beliebte Winter-Spiele, heutzutage gibt es aber ein sehr viel größeres Angebot an tollen Spielen für Kinder. Diese sind mehr auf Bewegung und Spielspaß ausgelegt und haben ein kindgerechtes Aussehen. Da das Angebot ständig wächst, macht es Sinn sich zusammen mit dem Kind in der Spieleabteilung umzusehen und dieses entscheiden zu lassen. Es muss nicht immer das pädagogischste Spiel sein, sondern erlauben Sie Ihrem Kind auch mal ein einfaches Spiel auszusuchen, dann ist die Spielfreude umso größer. Auch die Puzzle haben sich weiter entwickelt, so gibt es z. B. magische Puzzle bei denen man durch kärftiges Rubbeln versteckte Bilder findet oder die sog. Folgepuzzle, bei denen die Kinder noch mehr zum Denken angeregt werden. Zu guter Letzt möchten wir Euch noch auf die Kinderüberraschungsboxen hinweisen, die es mittlerweile im Internet gibt: Bastel-, Spiele- oder Forscherboxen – für jeden ist was dabei und für Mami und Papi gibt es praktische Anleitungen. Der Vorteil bei den Boxen ist, dass man sich keine eigenen Spielideen ausdenken muss, sondern zusammen mit dem Kind die Spiele gestaltet und entdeckt. Hier ist der Lerneffekt für Kinder und Eltern sehr hoch und macht erfahrungsgemäß sehr viel Spaß!

Nostalgie im Babyzimmer – Erstausstattung im Retro-Look

0

Wer erstmalig Eltern wird, muss sich zwangsläufig um eine Erstausstattung für den neuen Erdenbürger kümmern. Der Einheitslook aus Tiermotiven, Rosa und Himmelblau sagt jedoch nicht jedem zu. Es muss doch auch Alternativen geben! Wie wäre es etwa mit einer Ausstattung im Retro-Stil?

Baby’s Erstausstattung

Baby Erstausstattung

Der kleine Erdenbürger hat noch nicht mal das Licht der Welt erblickt, da haben Mami und Papi meistens schon ein wunderschönes Zimmer für den Nachwuchs vorbereitet. Das ist auch gut so, denn wenn das Baby erstmal da ist, sind ausgedehnte Shopping-Touren nicht mehr möglich. Frischgebackene Eltern möchten auch gut vorbereitet sein, aber wie viele Bodys braucht ein Baby, wie viele Strampler, wie dick muss die Jacke sein und welchen Schlafsack braucht mein Kind? Zugegeben Erstlingseltern haben es nicht einfach, denn die Liste der Erstausstattung ist lang und wir sagen Ihnen worauf Sie in keinem Fall verzichten können!

Als erstes braucht das Baby Kleidung!

Natürlich brauchen Sie in erster Linie Kleidung. Hier sind Wickelbody’s für den Anfang sehr gut, denn Neugeborene mögen es nicht, wenn man ihnen etwas über den Kopf zieht. Außerdem sind Strampler für die erste Zeit am besten geeignet, denn da haben Babys freie Bewegung und immer warme Füße. Wer möchte darf natürlich auch Höschen, Pullover und Söckchen kaufen, aber achten Sie unbedingt auf bequeme Materialien die gut sitzen und das Kind dabei nicht einengen. Ein Mützchen ist am Anfang Pflicht, denn kleine Kinder verlieren die meiste Körperwärme über den Kopf. Für den Transport in der Babyschale oder im Kinderwagen brauchen Sie noch eine Jacke oder einen Overall, der der jeweiligen Jahreszeit angepasst ist. Gerade beim Babyshopping gibt es im Netz viele Shopping-Gutscheine wie bei Babyrocks.de, mit denen Sie in den bekannten Onlineshop’s bares Geld sparen können.

Baby Erstausstattung

Babybettchen und die Babyschale

Natürlich braucht ihr Kind einen festen Schlafplatz und auf ein Babybett sollte niemand verzichten. Auch wenn das Baby bei Ihnen im Bett schlafen soll, ist es immer gut noch eine Ausweichmöglichkeit zu haben, die nur dem Kind alleine gehört und wo es ungestört ist. Achten Sie vor allem auf eine gute Matratze für Baby’s! Auf Bettwäsche können Sie zunächst verzichten, denn für Baby’s und Kleinkinder sollte man aus Sicherheitsgründen immer einen Schlafsack benutzen. Je nach Jahreszeit gibt es dünne und dicke Schlafsäcke und wenn Sie nicht sicher sind welcher Schlafsack der Richtige ist, wird man Sie in einem Fachgeschäft ausführlich beraten können. Auch die Babyschale für’s Auto ist unverzichtbar, denn die erste Fahrt kommt meistens gleich nach dem Krankenhaus. Wenn Sie einen gebrauchten Kindersitz kaufen oder geschenkt bekommen, erkundigen Sie sich vorher, ob dieser Kindersitz schon mal einen Unfall hatte. Unfall-Babyschalen können ungeahnte Bruchstellen haben, die bei einem weiteren Unfall fatale Folgen haben können. Außerdem muss eine zugelassene Babyschale in Deutschland immer mit dem orangefarbenen Prüfsiegel ECE (ECE 44/03 und ECE 44/04) der Europäischen Prüfnorm gekennzeichnet sein.

Windeln und andere Verbrauchsgüter

Windeln, Wundschutzcreme und ein Platz zum Wickeln ist ein absolutes Muss! Denn neben dem Stillen wird das Wickeln in Zukunft Ihre Hauptbeschäftigung werden. Darum kaufen Sie am Besten gleich 2 bis 3 Packungen Windeln für Neugeborene, denn die werden Sie in jedem Falle brauchen. Badezusätze brauchen Sie am Anfang noch keine, Hebammen empfehlen eher ein paar Tropfen eines sanften Olivenöls in das erste Badewasser zu geben. Wenn Sie aber lieber etwas Duftendes möchten, dann achten Sie auf Produkte, die von Stiftung Ökotest ein „Sehr gut“ bekommen haben. Jetzt sind Sie bestens gerüstet und können das Baby gut versorgen. Natürlich könnte man diese Liste noch erweitern und auch auf einen Kinderwagen oder die Babytrage werden Sie auf Dauer nicht verzichten können. Außerdem wird sich ihr Baby freuen, wenn ein paar bunte Kuscheltiere auf dem Wickeltisch stehen!

Einzelkind oder Kinderschar

Wieviel Kinder können wir uns leisten? Diese Frage ist stellen sich viele deutsche Familien und sie ist vielleicht mit ein Grund, warum Deutschland schon seit vielen Jahren das EU-Land mit der niedrigsten Geburtenrate ist. Denn trotz Eltern- und Betreuungsgeld müssen deutsche Familien ständig steigende Haushaltskosten ausgleichen, die nur in den wenigstens Fällen noch mit einem Gehalt zu finanzieren sind. Die Deutschen möchten aber ihre Kinder auch gut fördern und ein Leben mit Kind aber ohne Abstriche führen. Aber ist ein Kinderwunsch wirklich planbar und sollte man bei der Kinderplanung nicht lieber seinem Herzen folgen?

Die Wahrheit liegt wohl irgendwo dazwischen

Kinder kosten zwar Geld, brauchen zum glücklichen Großwerden aber vor allem eines: Viel Liebe! Die gibt es Gott sei Dank noch kostenlos und eine große Familie bietet auch viele Vorteile gegenüber der Ein-Kind-Familie. Eltern mit mehreren Kindern sind in der Regel viel Entspannter im Umgang mit dem Nachwuchs und dieser ist den Eltern nicht mehr alleine ausgeliefert. Geschwister zu haben bedeutet nämlich auch Verstärkung und es gibt nichts schöneres als Pläne mit dem Bruder oder der Schwester zu schmieden und gemeinsam die Schoko-Kekse zu stibitzen. Soziale Fähigkeiten sind bei Kindern mit Geschwister daher auch intensiver ausgeprägt, da sie spielerisch täglich erlernt werden. Auch als Erwachsener ist es schöner nicht alleine dazu stehen und Geschwister zu haben, mit denen man Freud und Leid teilen kann. Das Familien mit vielen Kindern dagegen immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, kann sich natürlich auch negativ auf den Familienalltag auswirken. Aber dank vieler Sparmöglichkeiten können auch „Mehrlingseltern“ den Kindern regelmäßig neue Kleidung, Schuhe und Spielzeuge kaufen.

Geschwister machen Spass

Jedes Familienmitglied ist eine Bereicherung

Befragt man Eltern mit mehreren Kindern nach dem Charakter ihrer Kinder, merkt man schnell, dass jedes Kind ganz anders ist. Genau diese Vielfalt ist eine unbezahlbare Bereicherung, die man nicht kaufen kann. Kinder können außerdem am Wochenende, in den Abendstunden und in den Ferien auch ohne die Freunde mit dem Bruder oder der Schwester spielen, wodurch Eltern wieder entlastet werden. Auch wenn Eltern von mehreren Kindern ihre Aufmerksam und das Geld aufteilen müssen, ist das nicht grundsätzlich negativ für die Kinder. Solange die Eltern darauf achten jedem Kind auch eigene Qualitätszeiten mit Mami und Papi einzuräumen, kann auch kein Kind zu kurz kommen. Wem diese Mehrbelastung zu viel werden könnte, sollte vielleicht bei einem Kind bleiben und so sicher gehen, nicht überfordert zu werden. Denn nur wenn es Mami und Papi gut geht, können Kinder glücklich und zufrieden groß werden – egal ob alleine oder mit Geschwistern!

Die ersten Wochen mit dem Baby

0

Die ersten Tage im Krankenhaus nähern sich dem Ende und Sie dürfen mit Ihrem Kind nach Hause gehen. Dieser Moment ist für viele Eltern ganz besonders aufregend: Wie wird unser Alltag mit dem Baby aussehen? Werden wir uns gut darum kümmern können? Wird das Baby in seinem neuen Bettchen gut schlafen? Wie reagiert das Geschwisterchen auf das neue Baby? Fragen über Fragen für die Sie in den nächsten Wochen die Antworten finden werden.

Generell sollen sich frisch entbundene Frauen in den ersten Wochen der Geburt schonen. Sie befinden sich im sog. Wochenbett, das heißt sie haben noch Blutungen und dadurch bedingt in der Regel einen niedrigen Eisenwert. Dadurch fühlen Sie sich müde und umso wichtiger ist es, dass Sie sich jetzt abwechslungs- und vitaminreich ernähren. Auch wenn Sie sich vielleicht schon wieder richtig fit fühlen, gehen Sie lieber sparsam mit Ihren Kräften um. In den ersten drei Monaten haben die Babys noch keinen festen Schlafrythmus und müssen i.d.R. alle drei Stunden gestillt werden. Wochenlanger Schlafentzug zerrt an den Nerven und Kräften der Mutter und kann zu Erschöpfungszuständen führen. Daher nutzen Sie jede Minute für ein extra Schläfchen, denn bis ihr Baby richtig durchschläft kann es ein bis zwei Jahre dauern.

Da ist es gut, wenn der Papa in den ersten Wochen nach der Geburt mit zu Hause ist. Dafür kann z.B. die Elternzeit oder ein längerer Urlaub genutzt werden. Väter können jetzt nicht nur ihre Frauen beim Wickeln, Tragen und Fläschchen geben unterstützen, sondern auch noch wichtige Dinge erledigen für die vor der Geburt vielleicht keine Zeit mehr geblieben ist. Baby- und Kinderzimmer einrichten, mit dem Geschwisterchen Ausflüge machen oder Essen kochen sind nur einige praktische Dinge, für die Väter in dieser Zeit bestens gebraucht werden können. Ist man alleinerziehend hat „Frau“ es da schon deutlich schwerer. In diesem Fall gibt es aber hoffentlich eine liebe Oma oder gute Freundin, die öfters vorbei kommt und auch mal das Baby trägt. Schwangere Frauen die schon Kinder haben und alleinerziehend sind, können bei den Krankenkassen gerade für die ersten Wochen eine Familienhilfe beantragen. Auch bei Zwillingen haben sie einen Anspruch darauf und es wichtig, dass Sie sich schon vor der Geburt bei Ihrer jeweiligen Kasse genau darüber informieren und ggf. die Anträge hierzu stellen.

Aber man muss nicht unbedingt Zwillinge haben, um sich mit einem kleinen Baby überfordert zu fühlen. Es ist ganz normal wenn Ihnen manchmal die Nerven fehlen oder Sie evtl. sogar aggresiv werden. Stundenlanges Weinen und Schreien ist für jeden Menschen eine enorme Belastung, wichtig ist allerdings, dass Sie ihr Baby in diesem Fall nicht anschreien oder vor Wut schütteln und schlagen. Wenn Sie gereizt und überlastet sind, dann lassen Sie das Baby lieber schreiend im Bett liegen und gehen für ein paar Minuten aus dem Raum, bis Sie sich wieder beruhigt haben. Weinen ist in diesem Fall auch für die Mami ein guter Katalysator und denken Sie in solchen extremen Momenten immer daran, dass es Millionen von Eltern genauso geht wie Ihnen!

Wir können Ihnen aber versprechen, dass die meiste Zeit mit Ihrem Baby wunderschön sein wird! Das erste Lächeln oder das erste „Mama“ aus dem Mund Ihres Kindes wird für alle ungeschlafenen Nächte entschädigen. Genießen Sie die ersten Wochen, denn auch wenn manche Tage ewig erscheinen, vergehen gerade die ersten Wochen und Monate wie im Flug. Sie werden jetzt zusammen mit Ihrem Kind wachsen und dabei die Welt wieder ganz neu entdecken!

Beliebt

Unsere Top Artikel

Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen beim Baby

Ein kleiner Piks und ein Eintrag ins U-Heft können Babys und Kleinkinder vor gefährlichen Infektionskrankheiten schützen und Leben retten. Doch sind Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen...

Der Kaiserschnitt