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Mit Homöopathie durch die Schwangerschaft

Schuessler Salze in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft ist schön, allerdings kommt sie selten allein. Denn kleinere und größere Begleiterscheinungen können den schwangeren Frauen mitunter ganz schön zusetzen. Da ist guter Rat oft teuer, denn von Medikamenten sollten werdende Mütter besser die Finger lassen. Zwar kann man in den letzten Monaten auch mal eine Kopfschmerztablette nehmen, dennoch sollte man vorher unbedingt Rücksprache mit dem Frauenarzt halten. Noch besser ist es wenn man in den 9 Monaten der Schwangerschaft auf sogenannte natürliche Heilmittel zurückgreift.

Globulis, Schüssler Salze und Tee’s können helfen

Viele alte Heilmittel können auf sanfte Art zu einer Besserung helfen. Gegen Sodbrennen hilft oftmals schon ein Esslöffel trockene Haferflocken. Bei Magenbeschwerden hilft ein klassischer Kamillentee und bei Kopfschmerzen viel Wasser, Ruhe, Dunkelheit und ein kühler Lappen auf der Stirn. Gegen Verstopfung kann man mit Leinsamen arbeiten und bei Wassereinlagerungen hilft eine professionelle Lymphdrainage. Natürlich sind die Beschwerden bei schwangeren Frauen sehr vielfältig und gegen fast alles gibt es ein homöopathisches Heilmittel. Globulis oder Schüssler Salze kaufen Sie am Besten in Online-Apotheken und googeln vorher einfach nach dem richtigen Mittelchen. Wer lieber ein eigenes Buch haben möchte, findet dazu in den einschlägigen Online-Buchläden spezielle Fachliteratur für Schwangere und sanfte Heilmittel.

Schuessler Salze in der Schwangerschaft

Homöopahtie zur Schwangerschaftsvorbereitung nutzen

Globulis und Schüssler Salze müssen aber nicht nur bei Beschwerden eingesetzt werden, sondern können auch gezielt zur Schwangerschaftsvorbereitung genommen werden. Egal ob Schlaflosigkeit, Angst oder Aufregung gegen alles ist ein Kraut gewachsen und bei diesen sanften Heilmitteln müssen Frauen sich keine Sorgen machen, denn sie sind nicht schädlich für das Kind. Alle diese Heilmittel wurden im Herstellungsprozess sehr stark mit Wasser verdünnt und entfalten gerade dadurch ihre besonders gute Wirkung. Globulis werden in vielen Krankenhäusern auch während des Geburtsvorgangs gegeben, da man die Öffnung des Muttermunds oder das Schmerzempfinden der Frau positiv beeinflussen kann. Schwangere sollten sich langfristig unbedingt mit diesen sanften Heilmethoden auseinander setzen, denn gerade bei Baby’s und Kleinkindern sind das sehr beliebte und wirksame Helferlein!

 

 

Stress vermeiden in der Schwangerschaft

Sie sind schwanger? Dann sollten Sie spätestens jetzt anfangen sich selber zu verwöhnen. Entspannungsbäder, lange Spaziergänge, ein schönes Buch lesen oder gemeinsam mit dem Partner ein leckeres Essen kochen, dass sind Dinge die unsere Seele erfreuen und für Entspannung sorgen. Wenn Sie als Mutter zufrieden und glücklich sind, dann bildet ihr Körper dementsprechende Hormone, die von Ihrem Baby über die Nabelschnur aufgenommen werden und nachweislich die Gehirnfunktionen beeinflussen. Leider funktioniert das aber auch bei negativen Gefühlen und den sog. Stresshormonen.

Amerikanische Wissenschaftlicher haben sich mittlerweile mit dem sog. Fetal Programming genauer beschäftigt. Hier wird davon ausgegangen, dass die Prägung für spätere lebenslangen Erkrankungen bereits im Mutterleib geschehen kann. Leidet eine werdende Mutter unter enormen Stress steigt nicht nur ihr Puls an, sondern auch der Puls des Babys. Ungeborene sind direkt von den Gefühlen und Hormonen der Mutter betroffen und extreme Stresssituationen wie Trennungen, Tod oder starke Ängste während der Schwangerschaft können auch Spuren in der Entwicklung des Kindes hinterlassen.

Natürlich können nicht alle Stresssituationen verhindert werden und es ist sehr wichtig, dass Sie sich in der Schwangerschaft keine neuen Stressquellen schaffen. Viele Familien möchten z.B. unbedingt noch umziehen bevor das Baby kommt. Aber so ein Umzug ist oft mit sehr viel Stress verbunden und der beginnt schon mit der Suche nach einer neuen Wohnung. Hier hilft eine gute Planung und das sog. Outsourcen von Arbeiten. Anstatt Termine mit Maklern zu vereinbaren und von einer Besichtigung zur Nächsten zu hetzen können Sie ihre genauen Wünsche wie Wohnort, Zimmeranzahl, Miet- oder Kaufpreis bei großen Onlineportalen wie http://www.immobilienscout24.de/ oder für Österreich http://www.immobilienscout24.at/ hinterlassen. Von dort werden Sie dann einfach per Mail informiert, sobald ein neues passendes Angebot eingestellt wurde. Für einen direkten Umzug sollten Sie unbedingt genügend Umzugshelfer haben, denn es ist schon häufig vorgekommen, dass ein stressiger Umzug sogar frühzeitige Wehen ausgelöst hat.

Stress im Mutterleib kann Spuren im Gehirn bei dem ungeborenen Kind hinterlassen und es können sogar Ängste der Mutter schon pränatal auf das Baby übertragen werden. Für Kinder deren Mütter schon während der Schwangerschaft unter Depressionen gelitten haben, besteht nachweislich ein höheres Risiko später auch an Depressionen zu erkranken. Werdende Mütter sollten sich darum auch aktiv Hilfe holen sei es im Alltag, auf der Arbeit oder innerhalb der Familie. Sprechen Sie offen über Ihren Gemütszustand und nehmen Sie sich eine Auszeit, wenn der Druck oder Stress um Sie herum zu groß wird. Denken Sie immer daran, dass Ihre Bedürfnisse jetzt auch automatisch die Ihres ungeborenen Kindes sind und die müssen Sie so gut es geht schützen!

 

Schwangerschaft mit Hindernissen

Für einige Frauen ist die Schwangerschaft mit kleineren oder größeren Komplikationen verbunden. Wenn Sie aktuell ein Kind planen, sollten Sie sich bewusst darüber werden, dass selbst bei optimalen körperlichen Voraussetzungen keine Frau vor unvorhergesenen Ereignissen während einer Schwangerschaft geschützt ist. Der schlimmste Fall während einer Schwangerschaft ist für werdende Eltern ein ungewollter Schwangerschaftsabbruch bzw. eine Fehl- oder Totgeburt. Darum warten viele Paare die ersten drei Monate ab, bevor sie es Freunden und Bekannten erzählen. Bei den meisten Fehlgeburten hat sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter eingenistet, daher sinkt das Risiko einer Fehlgeburt auf 20 %, sobald man den Herzschlag des Kindes erkennen kann. Ab der 12. SSW sinkt das Risiko nochmals stark und nur in ganz seltenen Ausnahmefällen treten später noch größere Komplikationen auf, die das Kindeswohl gefährden können.

Krankheiten während der Schwangerschaft

Auch für die werdenden Mami’s kann eine Schwangerschaft ungewollte Nebenwirkungen haben. Übelkeit, Schwangerschaftsdiabetis, Hämorhoiden oder Herpes in der Schwangerschaft sind nur einige gängige Krankheitsbilder die auftreten können. Wichtig ist vor allen Dingen eine gesunde Ernährung und die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt. Dadurch können Krankheiten schon früh erkannt und richtig behandelt werden. Gegen manche Beschwerden wie der häufige Weg zur Toillette oder Müdigkeit ist allerdings kein Kraut gewachsen und es wichtig, dass Sie sich während der Schwangerschaft nicht überstrapazieren. Wichtig: Achten Sie auf die Signale Ihres Körpers!

Krankheiten ohne Medikamente behandeln

Wenn Sie während der Schwangerschaft eine Erkältung bekommen, sollten Sie frühzeitig mit alt bewährten Hausmittel die Symptome lindern. Mit Salzwasser inhalieren oder heilenden Tee trinken hilft schon oft und Medikamente brauchen gar nicht erst eingesetzt werden. Bei einer Verschlechterung der Symptome müssen Sie frühzeitig zum Arzt gehen, damit dieser die geeigneten Medikamente verschreiben kann. Fragen Sie auch bei Ihrer Hebamme nach, wenn Sie sich unsicher sind ob Handlungsbedarf steht. Machen Sie sich aber keine unnötigen Sorgen, denn die meisten Schwangerschaften verlaufen heute noch genauso wie früher, ganz natürlich und ohne jede Komplikationen!

Eine Schwangerschaft zum Genießen

Schwangerschaft genießen

Eine Schwangerschaft bedeutet für eine Frau die wohl größte Veränderung im Leben. In nur neun Monaten wird das Baby im Körper der Mutter heran wachsen und diesen extrem verändern. Die Haut wird stark gedehnt und auch die Organe erleben eine derart starke Belastung, wie sie sonst nur Extremsportler erleben. Umso wichtiger ist es, dass schwangere Frauen auf ihr eigenes Wohl achten und vor allen Dingen bei körperlichen Arbeiten öfter Pausen einlegen.

Schwangere sind nicht krank, aber dennoch treten in vielen Schwangerschaften kleine Wehwechen als Begleiterscheinung auf. Blähungen, Wassereinlagergungen, Sodbrennen, Rückenschmerzen und schwere Beine sind einige der häufigsten Nebenwirkungen der Schwangerschaft. Man kann diese auch nicht verhindern, aber mit kleinen Tricks und Hausmittelchen lassen sich viele Beschwerden schnell lindern. Der Verzicht auf zuviel Süßes oder Fruchtsäfte verhindert Sodbrennen und gegen Rückenschmerzen hilft ein Sitzball.

In den neun Monaten einer Schwangerschaft verändert sich auch die Psyche der werdenden Mutter. Umso größer der Bauch wird und mit den stärker werdenden Kindsbewegungen wächst auch das Bewusstsein für das eigene Kind und das Verantwortungsgefühl Babys und Kindern gegenüber wird immer stärker. Da ist es nicht verwunderlich, dass häufiger mal die Tränen fließen, wenn im Fernseher kleine traurige Kinder zu sehen sind. Die Hormone tuen ihr übriges dazu, so dass die schwangere Frau sich gar nicht gegen diese Gefühlsschwankungen wehren kann. Im Gegenzug werden dafür aber auch Glücksmomente viel intensiver wahrgenommen und diese positiven Gefühle übertragen sich auch auf das Kind imMutterleib.

Schwangerschaft genießen

Ausruhen und ein erholsamer Schlaf sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen um die Schwangerschaft genießen zu können. Viele Frauen wachen nachts auf, müssen zur Toillette oder haben am morgen Verspannungen durch den schweren Bauch. Die richtige Matratze und ein großes Stillkissen sind die besten Hilfsmittel für einen gesunden und erholsamen Schlaf ohne Nachwirkungen. Der Körper einer schwangeren Frau muss jetzt zwei Organismen versorgen und das ist harte Arbeit. Darum sind schwangere Frauen auch schnell und häufig müde und diesem Gefühl muss nachgegeben werden, sonst kann es im schlimmsten Falle vorzeitige Wehen auslösen.

Wenn Sie gerade schwanger sind, dann konzentrieren Sie sich auf die schönen Dinge im Leben und verwöhnen Sie sich so oft es geht. Alle schönen Emotionen und Ruhephasen entspannen nicht nur Mutter sondern auch das ungeborene Kind. Darum genießen Sie Ihre Schwangerschaft in allen Zügen!

Endlich im Mutterschutz – Zeit für die letzten Vorbereitung

Der Mutterschutz beginnt

Sie haben die 34. SSW erreicht und sind damit offiziell im wohlverdienten Mutterschutz angekommen. Herzlichen Glückwunsch! Jetzt haben Sie genug Zeit um den Wechsel vom Arbeitsalltag in den Familienalltag vorzubereiten. Schwangere Frauen fühlen sich meistens schon ab der 30. SSW bereit für den Mutterschutz, denn Müdigkeit, schwere Beine und Kurzatmigkeit erschweren den Tag bei vielen berufstätigen Schwangeren. Doch jetzt dürfen Sie jederzeit ein Nickerchen machen, die Beine hochlegen und Ihren Partner mit verschiedenen Aufgaben im Haushalt beauftragen. Genießen Sie diese Ruhe vor dem Sturm und sammeln Sie genügend Kraft für die bevorstehende Geburt.

Der Mutterschutz ist aber auch die Zeit der letzten Vorbereitungen. Jetzt sollten die baldigen Mamis alles erledigen, was bisher aufgeschoben wurde. Drucken Sie sich z.B. den Kindergeldantrag und den Elterngeldantrag aus. Die meisten Punkte auf diesen Anträgen können Sie bereits jetzt schon ausfüllen und wenn das Baby da ist, müssen Sie nur noch den Geburtstag und den Namen eintragen. So ersparen Sie sich Nerven, die Sie nach der Geburt für Ihr Baby brauchen werden. Eine gute Vorbereitung ist Alles! Kaufen Sie Windeln und zur Sicherheit schon mal ein paar Fläschchen und Milchpulver, so sind Sie für alle Notfälle immer gut vorbereitet. Auch das Babybettchen, Kinderwagen und der Babyautositz müssen spätestens jetzt gekauft werden.

Auch das Thema Geburtskarten ist eine schöne Beschäftigung für den Mutterschutz. Natürlich können Sie noch keine Kärtchen ausdrucken, aber Sie können sich zusammen mit Ihrem Partner die Geburtskarten aussuchen und über den Text und die Gestaltung sprechen. Im Internet gibt es dafür spezielle Websiten, wie z.B. www.geburtskarten-himmel.de, wo Sie die Geburtskarte oder später auch die Einladung zur Taufe selbst gestalten können. Für den frisch gebackenen Papa wird es mit Sicherheit eine große Arbeitserleichterung sein, wenn er nach der Geburt nur noch ein süßes Foto aussuchen und hochladen muss. In diesem Zusammenahng ist es ebenso sinnvoll eine Adressenliste anzulegen oder einen E-Mailverteiler zu erstellen.

Karten zur Geburt selbst gestalten

Packen Sie jetzt ihre Krankenhaustasche! Viele Kinder kommen vor dem errechneten Geburtstermin zur Welt. Eine Geburt zum errechneten Termin schaffen in der Praxis nur 8 % aller Baby’s die in Deutschland auf die Welt kommen. Sie sollten also gut vorbereitet sein und sich mit Wohlfühlklamotten und praktischen Still-Oberteilen versorgen. Packen Sie außerdem noch ein paar Hausschuhe sowie Ihre üblichen Kosmetik-Artikel ein, denn wer ein Kind bekommt, der soll sich danach auch rundum wohlfühlen. Für die Geburt selbst ist ein längeres T-Shirt sehr praktisch. Denn durch die Anstrengung bei den Wehen, wird den Frauen meistens sehr warm.

Natürlich sollten Sie diese letzten Wochen vor der Geburt in vollen Zügen genießen! Lassen Sie sich also Zeit bei den letzten Vorbereitung und übertreiben Sie es nicht mit dem Nestbau. Viele Schwangere werden im Mutterschutz zum Putzteufel, damit für die Geburt alles perfekt und ordentlich ist. Doch wenn Ihr Baby erstmal da ist, dann ist die häusliche Ordnung sowieso Nebensache. Vorkochen und das Auffüllen der Tiefkühltruhe sind sinnvollere Maßnahmen, über die Sie sich nach der Geburt mehr freuen werden, als über saubere Fenster.

Insgesamt sollten Sie in diesen letzten Wochen vor der Geburt viele Pausen machen und Kräfte sammeln. Spühren Sie intensiv die Bewegungen Ihres Babys im Bauch und sprechen Sie viel mit ihm. Genießen Sie die letzten Momente der Ruhe und Zweisamkeit, bei Entspannungsbädern, romantischen Abendessen und Videoabenden. Denn in wenigen Wochen sind Sie und Ihr Partner Eltern und dann ist es erst mal für lange Zeit vorbei mit der Ruhe zu Hause 🙂

Wenn aus Paaren Eltern werden

Zwei Streifen auf dem Schwangerschaftstest – diese Situation wünschen sich viele Frauen und noch viel mehr Frauen haben diese Situation schon erlebt. Bei den zwei Streifen realisiert Frau zum ersten Mal, das es jetzt tatsächlich soweit ist. In ihnen wächst jetzt ein Baby heran, das in einigen Monaten ihr gesamtes Leben verändern und vor allen Dingen verschönern wird! Nichts wird jemals wieder so sein wie es  einmal war, denn ein Kind ist die größte Veränderng, die ein Paar jemals zusammen erlebt.

Aus zwei verliebten Menschen werden jetzt verantwortungsvolle Eltern und das quasi über Nacht. Der Lebensmittelpunkt wird neu definiert: Ein Baby das alle drei Stunden seine Milch braucht und beinahe genauso oft eine neue Windel, gibt den neuen Rhythmus der Familie vor. Die Eltern müssen sich nach den Bedürfnissen des Neugeborenen richten und ihre eigenen Bedürfnissen erst einmal hinten anstellen. Gerade für die neuen Papa’s ist diese Situation oft sehr schwer, denn sie werden wirklich über Nacht Vater und Neu-Mamas sollten in den ersten Monaten nicht zu hart mit ihren Männern sein.

Mütter haben den entscheidenden Vorteil der Schwangerschaft. Sie werden nicht über Nacht Mutter, sondern sie sind schon als Schwangere eine Mama. In den ersten Monaten ist das gerade bei Erstlingsmamis noch sehr abstrakt, aber spätestens im vierten Monat, wenn das Bäuchlein wächst und das Baby zum ersten Mal im Bauch strampelt, werden Muttergefühle geweckt. Mütter sind mit ihrem Kind von Anfang an verbunden und merken wann es schläft, sich dreht oder Schluckauf hat. Wichtig ist für Schwangere jetzt vor allem die richtige Kleidung, denn wenn es bei Ihnen zwickt und zwackt, dann fühlt sich das Baby genauso unwohl wie die Mami.

Jetzt wo der Winter vor der Tür steht, sollten schwangere Frauen auch besonders auf warme Kleidung achten! Schwangerschaftshosen mit weitem Bund, der über den Bauch geht ist ein Muss und auch Schwangerschafts-Unterwäsche ist in den kalten Monaten empfehlenswert. Bei Schwangerschaftsmode gilt der Grundsatz „Klasse statt Masse“, denn Sie brauchen für 5 rundliche Monate nicht 10 verschiedene Hosen. Achten Sie darauf, dass Schwangerschaftshosen bequem sind und heutzutage ist Schwangerschaftsmode auch trendig. Heute werden Latzhosen durch schicke Schwangerschaftsleggins ersetzt und tolle Wollkleider im Herbst sind der modische Ersatz für die alten Schlabberpullis!

Wichtig für werdende Wintermamis ist, dass sie den Bauch warm halten und sich gleichzeitig in ihrer Haut wohl fühlen. Warme Entspannungsbäder mit Kerzenlicht und anschließend eine gut duftende Hautcreme für den Bauch runden das Winterwohlfühlprogramm ab. Halten Sie diese wunderbare Zeit des Mama werdens mit Fotos von Ihrem Bauch fest. Denn schon in ein paar Jahren werden Sie Ihrem Kind zeigen, wie es aussah, als es noch bei Mami im Bauch gewohnt hat. Kinder lieben diese Fotos und auch für Eltern ist es eine wunderschöne Erinnerung an diese einmalige Zeit im Leben!

Schwangerschaftsbeschwerden

So schön eine Schwangerschaft auch sein mag, fast jede Schwangere hat irgendwelche Beschwerden während dieser Zeit. Bei der einen Frau sind die Beschwerden kaum ausgeprägt, bei anderen dafür umso stärker bis hin zur Risikoschwangerschaft. Wir möchten Ihnen einen kleinen Überblick über die häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden geben und Ihnen natürliche und sanfte Heilmethoden vorstellen:

 

Morgendliche Übelkeit:

Entsteht durch einen Abfall des Blutzuckers, wenn die Schwangere eine lange Pause zwischen zwei Mahlzeiten hatte, daher ist den meistens Frauen auch nur morgens übel. Viele Frauen empfinden dieses Übelkeitsgefühl aber auch immer wieder über den Tag verteilt. Daher gilt es immer wieder eine Kleinigkeit zu essen und wenn Sie zudem noch sehr geruchsempfindlich geworden sind, sollten Sie starke Gerüche meiden, denn auch diese können ein Erbrechen dann auslösen.

So vermeiden Sie die morgendliche Übelkeit am besten:

  • Essen Sie spät Abends noch einmal, dann wird eine zu lange Nahrungspause vermieden.
  • Legen Sie sich Zwieback neben das Bett und essen diesen circa eine halbe Stunde bevor Sie aufstehen und in den Tag starten. Dazu eignet sich hervorragend eine Tasse Fenchel oder Kamillen Tee.
  • Kauen Sie Sonnenblumenkerne über den Tag verteilt.
  • Sanddornmuttersaft in kleinen Schlücken trinken.

 

 

Verstopfung (Obstipation):

Durch die Bildung des Hormons Progesteron wird das Gewebe samt Muskeln im Körper der Frau entspannter. Dadurch verlangsamt sich auch Ihre Darmtätigkeit und es können der verdauten Nahrung mehr Nährstoffe entzogen werden. Gleichzeitig wird dieser aber auch länger Wasser entzogen, was zu verhärtetem Stuhl führt.

Unsere Vorschläge für eine aktivere Darmtätigkeit:

  • Viel Trinken! Ihr Körper braucht jetzt mindesten 2-3 Liter Wasser am Tag!
  • Essen Sie viele Ballaststoffe, die Sie vor allem in Vollkornprodukten, aber auch diversen Gemüse (alle Kohlarten und Blattsalate) und Obst (z. B. Heidelbeeren, Äpfel und Bananen) finden. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel „Ernährung in der Schwangerschaft“.
  • Sie können Birnen- oder Pflaumensaft trinken. Auch Dörrpflaumen wirken abführend.
  • Milchzucker in ein Glas Milch einrühren, ein Glas Buttermilch oder Joghurt mit Leinsamen helfen. Weizenkleie hilft ebenfalls sehr gut, aber Achtung: Vollkornprodukte wirken nur abführend wenn Sie genug dazu trinken, ansonsten kann sich die Verstopfung noch verstärken!
  • Verzichten Sie weitestgehend auf Schokolade, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und schwarzen Tee!

 

Sodbrennen

Sehr viele schwangere Frauen leiden unter Sodbrennen, das sich meistens mit jeder SSW steigert. Auch hieran ist das Hormon Progesteron schuld. Es führt zu einer Entspannung des Muskelgewebes und auch der Muskel, der Ihren Magen verschließt bleibt davon nicht verschont.

Das können Sie gegen Sodbrennen unternehmen:

  • Vermeiden Sie üppige Mahlzeiten. Essen Sie lieber etwas häufiger und dafür weniger.
  • Essen Sie nicht unmittelbar vor dem zu Bett gehen, lassen Sie mindestens eine halbe Stunde vergehen. Erhöhen Sie ggf. Ihre Schlafposition mit ein paar zusätzlichen Kissen.
  • Meiden Sie die sog. „Säurelocker“ wie Säfte aller Art, Kaffe und Süßigkeiten.
  • Trinken Sie schluckweise Milch, Fencheltee oder Wasser mit Heilerde.
  • Essen Sie trockenes Brot, Haferflocken pur, Ananas und über den Tag verteilt 6 bis 8 Mandeln.

 

 

Schwindel und Kreislaufschwäche

Ein zu niedriger Blutdruck ist Schuld daran, dass viele Frauen an Schwindelgefühlen und Kreislaufschwäche leiden. Falls Sie starke Schwindelanfälle haben, sollten Sie dies Ihrem Frauenarzt erzählen. Es empfiehlt es sich hier den Eisenwert im Blut zu überprüfen. Was hilft noch:

  • Bewegung an der frischen Luft. Machen Sie lange Spaziergänge, gehen Sie Schwimmen oder fahren Sie gemütlich Fahrrad. Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel „Sport in der Schwangerschaft“.
  • Viel Wasser trinken (2-3 Liter).
  • Wechselduschen (warm/kalt) an den Armen und Füßen machen.
  • Sanfte Bürstenmassagen vom Partner. Wichtig immer in Richtung Herz ausbürsten und nicht über Krampfadern!
  • Evtl. lassen Sie sich von Ihrem Arzt Crataegutt-Tropfen (Weißdorn) verschreiben.

 

Wadenkrämpfe

Wadenkrämpfe weisen oft einen Mangelzustand im Körper der Frau hin. Meistens ist ein Magnesiummangel hierfür verantwortlich. Schwangere sollten daher:

  • Bananen, Aprikosen und Mandeln essen. Diese enthalten Magnesium.
  • Bürsten Sie kreisend und sanft Ihre Oberschenkel aus.
  • Vor dem ins Bett gehen am besten vom Partner mit einem Igel die Fußsohlen massieren lassen.
  • Reiben Sie Ihre Beine mit Silicia Gel (Kieselerde) ein. Auch Arnikaessenz und Lavendelöl eignet sich für eine entspannende Beinmassage.

 

Krampfadern

Unter Krampfadern versteht man knotig-erweiterte Venen, die bedingt durch eine Venenwandschwäche oder auch genetischer Veranlagung entstehen.

Hier müssen Sie:

  • Sich vom Arzt angepasste Stützstrümpfe verschreiben lassen.
  • Kalte Beingüsse machen und nicht warm Baden.
  • Lagern Sie so oft wie möglich Ihre Beine hoch und vermeiden Sie langes Stehen oder Sitzen (wichtig: nicht im Schneidersitz sitzen).
  • Evtl. stellen Sie Ihr Bettende hoch oder legen sich ein venenunterstützendes Keilkissen unter..
  • Cremen Sie Ihre Beine mit Venostasin-Salbe (Rosskastanienextrakt) oder Arnika-Kneipp-Salbe (mit Heparin) ein.
  • Machen Sie täglich Übungen, die die Venen entlasten, z. B. auf den Rücken legen und die Beine ausstrecken und 30 mal die Fuße kreisen)

 

Hämorrhoiden

Besonders Hochschwangere leiden oft an vergrößerte Hämorrhoiden, diese können jucken, schmerzen und sogar bluten. Die Ursachen des Hämorrhoidal-Leidens sind nicht sicher geklärt, ballaststoffarme Kost, langes Sitzen, eine genetische Veranlagung und starkes Pressen beim Stuhlgang gehören zu den ausschlaggebenden Faktoren.

Folgende sanfte Mittel können Ihre Schmerzen mindern:

  • Ein echter Geheimtipp ist Johanniskrautöl, einfach mit dem Finger sanft einreiben.
  • Sehr gut helfen auch Präparate mit Hamamelis, wie z. B. Hametum Salbe oder auch Hamamelis Zäpfchen von Weleda.
  • Sitzbäder mit Kamille oder Eichenrinde (Tannolact).
  • Akute Abhilfe gegen stark geschwollene Haemorrhoiden schaffen Sie mit Quarkkompressen oder Sie geben Nasentropfen bzw. Nasenspray drauf.
  • Trinken Sie viel und nehmen Sie ggf. jeden Tag einen Eßlöffel Sonnenblumenöl ein, dadurch wird Ihr Stuhlgang sanfter.
  • Benutzen Sie feuchtes Toillettenpapier.

 

Schwangerschaftsstreifen

Auch hier sind vermutlich wieder die Gene verantwortlich. Hat Ihre Mutter starke Schwangerschaftsstreifen ist die Gefahr hoch, dass auch bei Ihnen die Bindegewebsschwäche vorhanden ist. Hier sollten Sie frühzeitig mit Gegenmaßnahmen beginnen:

Massieren Sie alle Stellen, an denen Schwangerschaftsstreifen gerne entstehen frühzeitig, gerne auch täglich, mit unparfümierten Ölen, z. B. Weizenkeim-, Mandel- oder Freiöl. Schwangerschaftsstreifen können am Bauch, am Po, den Oberschenkeln und an den Brüsten entstehen.

 

Juckreiz

Durch eine Gallenstauung in der Leber kann es während einer Schwangerschaft tatsächlich zu Juckreiz kommen. Sie sollten allerdings eine allergische Reaktion zuvor ausschließen. Neue Waschmittel, Weichspüler oder Kosmetika können ebenfalls Hautauschlag mit Juckreiz auslösen. Maßnahmen gegen den Schwangeren-Juckreiz sind:

  • Kalte Waschlappen auf die juckenden Stellen legen, evtl. Essigwasser (Verhältnis 1:1) nehmen.
  • Ein Sitzbad mit 4-5 Esslöffeln Salz im warmen Badewasser für circa 10 Minuten kann Abhilfe schaffen.
  • Vitamin B6 oder Lebertee von Stadelmann (aus der Apotheke) einnehmen.
  • Den Bauch NICHT einölen, das kann den Juckreiz noch verstärken!

 

Harnwegsbeschwerden

Weil die Harnleiter während einer Schwangerschaft durchlässiger sind als normalerweise, können auch Bakterien diese leichter passieren und dadurch kommt es schnell mal zu einer Infektion.

Sie sollten:

  • Viel trinken, am besten warme Getränke, denn diese spülen die Blase sehr gut durch.
  • Die Blase warm halten, vielleicht mit einer Wärmflasche oder warmen Kartoffelwickeln.
  • Eine Teemischung aus Schafgarbenblüten, Goldrute, Kamillenblüte und Löwenzahnwurzel hilft wenn Sie 3 Tassen am Tag davon trinken.
  • Machen Sie die sog. Zitronenschaukel: Eine Woche lang alle zwei Tage trinken Sie über den Tag verteilt den frischen Saft aus 4-5 Zitronen. Sie können mit Wasser nachspülen. Die Keime können im sauren Milieu (der Zitrone) nicht überleben und das Aussetzen zwischendurch wirkt einer Resistenz der Keime gegen den Säureschock entgegen.
  • Blaubeersaft hilft auch.

 

Ödembildung bzw. Wassereinlagerungen

Unter Ödemen versteht man die Schwellung des Gewebes durch Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem umgangssprachlich auch Wassereinlagerungen genannt. Oftmals gegen Ende der Schwangerschaft der Fall, z. B. passen abends die Schuhe nicht mehr oder die Hände sind angeschwollen und in den Fingern ist ein leichtes Taubheitsgefühl. Hiergegen hilft:

  • Viel Trinken (2-3 Liter pro Tag)
  • Eine Eiweißreiche Ernährung (Milchprodukte, Getreide, Kartoffeln, Fleisch und Fisch). Achtung: Durch eiweißreiche Kost steigt der in der Schwangerschaft ohnehin erhöhte Bedarf an Magnesium.
  • 5 g Kochsalz am Tag dem Körper zuführen.
  • Eine große Portion Salatgurke am Tag!
  • Jeden Tag Kartoffeln essen, am besten mit reichlich Schnittlauch und Petersilie das schwemmt überflüssiges Wasser sofort aus dem Gewebe.

 

Vorzeitigen Wehen

Wenn Sie vor der 35. SSW wehen haben, dann sind diese für Übungswehen noch zu früh. Wahrscheinlich waren Sie körperlichen oder physischem Stress ausgesetzt, denn dadurch werden frühzeitige Wehen oftmals begünstigt. Wichtig ist, dass sie frühzeitige Wehen ernst nehmen und sich Ruhe gönnen. Ihr Kind sollte so lange wie möglich im Bauch bleiben und braucht ebenfalls diese Entspannung. Wir raten Ihnen deswegen:

  • Ruhen Sie sich öfter mal aus. Vermeiden Sie Stress und schwere körperliche Anstrengungen. Machen Sie öfter mal ein Nickerchen. Sie sollten außerdem schnell einen Termin beim Frauenarzt vereinbaren. Dieser wird überprüfen, ob der Muttermund noch geschlossen ist, außerdem kann er Sie bei Bedarf krank schreiben. Dass ist vor allem sinnvoll, wenn Sie einen stressigen oder körperlich anstrengenden Job haben. Nichts ist im Moment wichtiger als Ihr ungeborenes Kind und Ihre Gesundheit!!!
  • Entspannende Tees trinken, z. B. Baldrian, Hopfen, Johanniskraut und Melisse.
  • Bryophyllum Dilutio D 6, dreimal täglich 5 Tropfen.

Achtung: Es gibt Kräuter und Gewürze, die Campfer enthalten und dadurch Wehen auslösen können. Diese sollten Sie bis zur 36. SSW. auf jeden Fall meiden. Wehen auslösende Gewürze sind: Nelke, Zimt, Oreganum, Ingwer und Basilikum.

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Impfen in der Schwangerschaft

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Falls es nicht unbedingt nötig ist, dann sollten Sie Impfungen während der Schwangerschaft vermeiden. Dennoch gibt es Unterschiede bei den Impfstoffen. So ist das Impfen mit sog. Totimpfstoffen unbedenklich. Selbst in den ersten Wochen Ihrer Schwangerschaft ist bei Impfungen wie Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis sowie Hepatitis A und B von keinen negativen Auswirkungen auf Ihr Baby auszugehen. Auch gegen Grippe können Sie sich, falls Sie nicht gerade erkältet sind, während Ihrer Schwangerschaft impfen lassen.

Allerdings sollten Sie von Impfungen mit Lebendimpfstoffen in dieser Zeit absehen. Dazu gehören Gelbfieber, Masern. Mumps, Röteln, Windpocken, Pocken, Cholera, Tuberkulose und Typhus. Wenn Sie geimpft wurden und schon schwanger waren, dann brauchen Sie sich keine Sorgen machen. Generell ist keine schädigende Wirkung nachgewiesen (Studien von vielen 1000 Frauen die ausversehen in der frühen Schwangerschaft z.B. gegen Röteln geimpft wurden, belegen das es kein erhöhtes Risiko einer Schädigung für das Baby gibt). Trotzdem wird aus Sicherheitsgründen empfohlen nach einer solchen Lebendimpfung 3 Monate mit einer Schwangerschaft zu warten.

Falls Sie in ein Risikogebiet fahren, wo solche Schutzimpfungen vorgeschrieben sind, dann muss Ihr Arzt eine Risikoabwägung durchführen und wird sich wahrscheinlich für eine Impfung aussprechen. Wenn allerdings in dem Land nur eine routinemäßige Schutzimpfung Vorschrift ist, dann kann Ihnen der Arzt ein Impfschutzbefreiungszeugnis ausstellen.

Wirkliche Schädigungen treten häufiger bei Malaria auf. Wenn Sie unbedingt in ein Malaria-Gebiet fliegen müssen, dann sollten Sie alle prophylaktischen Vorsichtsmaßnahmen treffen. Es ist nachgewiesen, dass Schwangere besonders gerne von der Malaria-Mücke gestochen werden. Sprechen Sie vor so einer Reise unbedingt mit Ihrem Frauenarzt!

Wenn Sie eine sog. Allergie-Impfung (Hyposensibilisierung) schon vor Ihrer Schwangerschaft begonnen und gut vertragen haben, dann können Sie diese während Ihrer Schwangerschaft auch zu Ende führen. Es sollte allerdings davon abgesehen werden eine Hyposensibilisierung neu in der Schwangerschaft zu beginnen. Ein weiteres positives Phänomen, was von vielen Frauen beschrieben wird, ist dass allergische Reaktionen und deren Symptome während der Schwangerschaft verschwinden. Leider kehren diese oftmals nach der Geburt wieder zurück. Warum allergische Reaktion während einer Schwangerschaft verschwinden, können die Mediziner wissenschaftlich noch nicht erklären.

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Medikamente in der Schwangerschaft

Chronische Krankheiten machen einen Verzicht auf Medikamente während der Schwangerschaft oft unvermeidbar. Aber auch akute Erkrankungen während der Schwangerschaft zwingen die Frauen oft zur Einnahme eines Medikaments. Generell ist zu sagen, dass bei der Einnahme von Medikamenten immer eine Risikoabwägung vorher gemacht werden muss. Deshalb müssen Sie vor allem Ihrem Frauenarzt von eventuellen chronischen Krankheiten berichten und Arzneimittel, welche Sie regelmäßig einnehmen.

Schwere und lange Asthmaanfälle schaden Ihnen und Ihrem Kind sicherlich mehr, als die Einnahme eines Asthmasprays. Auch gegen Migräne, Neurodermitis, Durchfall oder einfache Kopfschmerzen dürfen Sie bestimmte Medikamente in der Schwangerschaft einnehmen. Wichtig sind die Inhaltsstoffe der Medikamente. Es gibt eine Vielzahl von Inhaltsstoffen bei denen nachgewiesener Weise keine Gefahr für eine Schädigung für Ihr ungeborenes Kind besteht. Deshalb müssen Sie vor einer Medikamenten Einnahme immer mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Dieser wird sich nach den Inhaltsstoffen erkundigen und Ihnen das richtige Medikament verschreiben.

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat im Internet eine Datenbank zur Therapiesicherheit von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit öffentlich zugänglich gemacht. Auf http://www.embryotox.de/wirkstoffe.html können sich Ärzte aber auch Patientinnen zu über 400 Medikamenten informieren.

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Sport während der Schwangerschaft

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Ob leidenschaftliche Sportlerin oder Coachpotatoe spätestens bei einer Schwangerschaft sollte man seinen eigenen Fitnessfaktor einmal überdenken. Wie viel Sport ist gesund für Sie und das Baby? Welche Sportarten sind erlaubt und welche verboten? Das alles sind Fragen, die wir im Weiteren für Sie erläutern möchten. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass Sie keine Risikoschwangerschaft haben und gesund sind, dann gibt es auch für Schwangere keinen Grund plötzlich mit dem Sport aufzuhören. Durch Sport in der Schwangerschaft wird typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen sehr gut entgegen gewirkt und zusätzlich wird die Sauerstoffversorgung des Kindes verbessert. Zusätzlich ist Ihr Körper fitter und damit besser auf die Geburt vorbereitet.

Was Sie als Schwangere beim Sport beachten müssen:

  • Machen Sie keine Sportarten mit ruckartigen Bewegungen, z. B. Tennis und Squash.
  • Vermeiden Sie Erschütterungen und Unfallrisiken, z. B. beim Reiten!
  • Überanstrengen Sie sich nicht. Ihr Puls sollte stets unter 130 Schläge pro Minute bleiben.
  • Überhitzen Sie nicht. Vorsicht bei zu heißen Saunagängen, vor allem wenn Sie nicht regelmäßig saunieren sollten Sie während der Schwangerschaft nicht in die heiße Sauna gehen.

 

Welche Sportarten eignen sich für Schwangere besonders gut?

Aqua-Fitness, Aqua-Aerobic oder Aqua-Jogging sind besonders gut für Schwangere. Es ist gelenkschonend und bei einer Wassertemperatur bis 30° besteht keine Gefahr der Überhitzung oder Sauerstoffmangelversorgung.

  • Yoga (für Schwangere)
  • Spazierengehen
  • Schwimmen (besonders Rückenschwimmen)

Es hängt von Ihrer persönlichen Fitness ab, wie oft und wie lange Sie die Sportarten betreiben. Während einer Schwangerschaft zum Extremsportler zu werden ist sicherlich der falsche Weg. Dennoch sollten Sie auf ausreichend Bewegung gerade in der Schwangerschaft viel Wert legen.

 

Welche Sportarten sind für Schwangere verboten?

Alle Extremsportarten wie z. B. Bungee-Jumping. Tennis, Squash, Tauchen, Ski- und Snowboardfahren, Springreiten, Klettern und Marathonläufe sind nicht zu empfehlen. Außerdem sollten Sie Ihrem Baby zu liebe auf Ballsportarten verzichten und so ein unnötiges Risiko für Bauchverletzungen ausschließen. Es gibt noch eine Vielzahl von sportlichen Aktivitäten wie z. B. Inline-Skating, bei denen Sie selbst aufgrund Ihres Könnens entscheiden müssen, wie hoch ihre persönliche Verletzungsgefahr ist. Generell gilt aber, gehen Sie kein Risiko ein!

 

Sport alleine macht keinen Spaß!

In Gesellschaft macht Sport in der Regel noch mehr Spaß und mit einer schwangeren Freundin ist auch die Motivation oftmals größer. Wenn Sie keine Freundin in der Nähe haben mit der Sie dieses Sportarten ausführen können, dann besuchen Sie doch mal das Sportportal www.woosp.me. Woosp.me steht für World of Sport und hier kann man motivierte Sportpartner in der eigenen Stadt finden. Eine gute Möglichkeit, um eventuell eine neue schwangere Freundin zu finden, mit der Sie zusammen die Schwangerschaft erlben können!

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