Babytagebuch

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Ein Tag mit dem Baby

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Es gibt diese Tage mit Baby an denen ich bereits ab 4:00 Uhr nachts wach bin und gegen 19:00 Uhr am Abend feststelle, dass ich den ganzen Tag eigentlich nichts gemacht habe. Das Geschirr in der Küche wartet in einer unendlichen Warteschlange darauf in den Geschirrspüler zu wandern, der Wäscheberg ist noch größer geworden und vom Boden unter dem Esstisch könnte so langsam noch jemand satt werden – jetzt wäre ein Hund wirklich nicht schlecht 🙂 Zudem habe ich es den ganzen Tag noch nicht in die Dusche geschafft, mich aber schon ganze dreimal umgezogen, weil unser kleiner Wonneproppen jedes Mal nach dem Bäuerchen machen noch einen großen Schwung Milch hinterher schiebt. Auch wenn ich alles mit Mullwindeln um uns herum pflastere, trifft er garantiert daneben 😉

Was habe ich in den letzten 15 Stunden nur gemacht?

Ich habe mich ständig mit Stillen, Tragen und Windeln wechseln beschäftigt. Dreimal habe ich auch das Baby aus seinen Milch-Klamotten befreit und weil er jetzt schon 2 Monate alt ist, gibt es sogar schon kurze Spielphasen. Natürlich habe ich auch 50 Mal die Spieluhr immer wieder aufgezogen, denn er steht total auf Musik und belohnt mich meistens mit einem kleinen Lächeln dafür. Ja er kann jetzt schon lächeln und das sieht so megasüß aus, dass diese 3 Sekunden des Anlächelns mich auf einen Schlag für den ganzen Tag entschädigen. Auf einmal ist sogar das Geschirr wieder egal und irgendwann kommt dann auch dieser unfassbare Moment in dem das Baby einfach nur schläft. Aber anstatt mitzuschlafen wird man als Eltern just in diesem Moment wieder fit und wittert seine Chance! Jetzt wird alles nachgeholt von dem man in den letzten Tagen nur geträumt hat. Natürlich wird zuerst aufgeräumt und anschließend belohnt man sich mit einer Dusche oder dem Bad in der Badewanne 🙂

Wenn das Baby mal 4 Stunden am Stück schläft

 

Ab und zu kommt es vor, dass unser kleiner Zwerg unverhofft 4 oder sogar 5 Stunden schläft. Das fühlt sich wie eine ganze Woche Urlaub an und es ist unglaublich wie viel man in 5 Stunden alles machen kann. Natürlich habe ich in den letzten zwei seiner Schlafstunden im 10 Minutentakt nachgesehen ob er noch atmet, denn normal sind solche langen Schlafphasen bei uns (noch) nicht. Zum Schluss habe ich sogar darauf gewartet, dass er endlich wieder aufwacht und ich ihn Stillen kann 🙂 Es ist schon enorm wie sehr sich der Alltag mit Baby verändert und alles passt sich an den Rhytmus des Jüngsten an. So ein Baby ist ein echter Entschleuniger im Alltag und das meine ich jetzt zu 100% positiv, denn bevor unser kleiner Nachzügler kam waren wir voll im durchstrukturierten Arbeits- und Familienalltag gefangen. Arbeit, Haushalt, Schule, Kindergarten, Einkaufen, Hausaufgaben, Hobbys, Geburtstage und Ausflüge all das hat unsere Woche komplett ausgefüllt und mein Mann und ich haben uns mit der Kinderbetreuung und dem Arbeiten regelrecht abgewechselt. Mit dem Kleinen haben wir beide dank der Elternzeit nun eine Auszeit genommen und auch wenn wir „nur“ den ganzen Tag das Baby tragen oder mit den Kindern spielen, fühlt es sich genau richtig an 🙂

Wie empfindet Ihr die erste Zeit mit Baby? Stressig, Langweilig oder einfach nur ganz Besonders?

Unser Babytagebuch – die ersten 6 Wochen!

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Heute möchte ich mit einer neuen Serie über das jüngste Mitglied der milchzwergen Familien starten: Das Babytagebuch!

Der kleine Lukas hat jetzt die 6 Wochen erreicht und es ist schon enorm wie sehr sich die kleinen Zwerge in den ersten Wochen verändern. Lukas ist unser drittes und letztes Kind, was für mich ein Grund mehr ist die Erinnerungen an die kostbare Babyzeit festzuhalten. Irgendwie ist die Vorstellung jetzt zum letzten Mal ein eigenes Baby aufwachsen zu sehen schon seltsam. Allerdings war die dritte Schwangerschaft auch die Anstrengstende obwohl es keinerlei Komplikationen gab. Trotzdem mit zwei großen Kindern, einem Haushalt und dem Beruf hat man keine Zeit sich auszuruhen. Beim ersten Kind bin ich abends nach der Arbeit einfach auf’s Sofa gefallen, hab die Füße hoch gelegt und manchmal hat mir mein Schatz sogar noch das Essen gemacht. In den letzten 6 Wochen Mutterschutz habe ich damals morgens immer lange ausgeschlafen. Was für ein Luxus das war weiß ich erst seitdem ich ein schulpflichtiges Kind habe. Jetzt zähle ich immer die Wochen von Ferien zu Ferien und mein Mann und ich genießen den Ferienstart beinahe mehr als unser großer Sohn. Allerdings hält das genau einen Vormittag, denn wenn die Kinder den ganzen Tag zu Hause sind bleibt auch viel Zeit zum Streiten.

Bei der zweiten Schwangerschaft war das erste Kind morgens im Kindergarten und ich habe nur an einem Tag in der Woche gearbeitet. Nachmittags haben wir dann gemeinsam den Mittagschlaf gemacht und in den letzten 6 Wochen vor Geburt habe ich meinem Sohn nur noch Bücher vorgelesen oder Brettspiele mit ihm gespielt. In meiner Erinnerung war das auch nicht besonders anstrengend, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich den Stress nicht nur vergessen habe.

Die Schwangerschaft….

Bei der dritten Schwangerschaft stand ich voll im Beruf und hatte dazu noch einen kompletten Haushalt samt Mann, Kinder und Haustiere zu versorgen. Die letzten 6 Wochen gab es keinen Mutterschutz – außer einen Mittagsschlaf den mir die beiden großen Kinder einräumten. Aber wir sind sehr glücklich über unseren kleinen Nachzügler und der größere Altersabstand macht die Sache etwas leichter. Mit 8 und fast 5 Jahren sind die beiden großen Kinder doch schon sehr selbstständig und sehr verständig. Der kleine Lukas hat es zwar nicht immer so ruhig wie er möchte, aber seine zwei Geschwister finden ihn total knuffig und er hat sich schon an die ganzen Küsschen und Kinderfinger in seinem Gesicht gewöhnt.

Die Geburt….

Die Geburt war eigentlich total unspektakulär und ich hatte (mal wieder) absolut keine Lust darauf. Irgendwie hat mir der Gedanke an die Geburt bei den letzten beiden Geburten sogar mehr Angst gemacht als bei der Ersten, da ich ja genau wusste was auf mich zukommt. Ich bin jetzt schon ein paar Mal gefragt worden welche Geburt ich am Besten fand: Ehrlich gesagt gar keine! Geburten sind Geburten und obwohl ich mich wirklich nicht beschweren kann, da alle ohne Komplikationen völlig normal zur Welt gekommen sind, war es einfach anstrengend und ein echter Gewaltakt. Aber der Moment nach der Geburt oder sogar der ganze erste Tag nach der Geburt ist der Schönste in meinem ganzen Leben gewesen und ich bin sehr dankbar für die drei wundervollsten Tage und Menschen in meinem Leben 🙂 Das ist wirklich ein wunderbares Geschenk und ich denke jede Mami empfindet das so, ganz egal wie die Geburt auch war.

6 Wochen später…

Der kleine Lukas hat braune Augen wie sein Papa und dunkle Haare. Mittlerweile hat Lukas auch schon erste Speckfalten an den Oberschenkeln bekommen und auch sein Hals verschwindet unter einem süßen Baby-Doppelkinn. Ich genieße die Momente in denen der kleine Kerl auf meinem Oberkörper entspannt liegt und dabei im Schlaf süße Grimassen schneidet. Es sieht einfach alles an ihm total goldig und knuffig aus, sogar wenn er schreit. Im Moment haben wir eine Phase in der er abends mit schreien anfängt, warum er das tut weiß ich nicht. Unsere Vermutung sind Bauchweh oder Entwicklungsschub und wir stehen es gemeinsam tapfer durch, meistens mit Oropax im Wohnzimmer hin- und herlaufend. Dieses Mal sind wir nämlich in der glücklichen Situation beide zu Hause zu sein und es ist verdammt viel Wert, wenn man sich ein schreiendes Baby aufteilen kann. Trotzdem ist Lukas im Vergleich zu seinem großen Bruder, der drei Monate lang ein echtes Schreibaby war noch relativ harmlos. Trotzdem sehne ich die drei Monate herbei und den Augenblick in dem er ohne Bauchweh seine Windel füllen kann 🙂 Jetzt fängt er langsam an mit Lächeln und ich hoffe bald ein Foto davon einfangen zu können. Natürlich berichte ich weiter von unseren kleinen und großen Entwicklungsschritten! Hier nun noch die ersten Fotos von dem kleinen Nachzügler Lukas:

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Habt Ihr auch gerade einen neugeborenen Zwerg zu Hause oder Erfahrungen mit Babys? Mich interessieren Eure Erfahrungen und ich freue mich über Eure Kommentare!

Eure Sandra

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