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Crashkurs Baby – Ein kleiner Ratgeber für frischgebackene Eltern

9 Monate lang wartet man darauf, bereitet sich vor und plötzlich ist es da. Dann aber ist alles anders, als es im Ratgeber stand und das große Chaos beginnt. Bisher haben es aber noch alle Eltern hinbekommen, also keine Panik! Hier ein paar kleine Tipps für die typischen Startschwierigkeiten mit Baby.

Gesundes Essen für Kleinkinder

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Gesundes Essen (nicht nur) für Kleinkinder ist ein heiß diskutiertes Thema in Deutschland, doch die wenigstens von uns essen wirklich gesund. Doch was passiert wenn der kleine Nachwuchs mit am Tisch sitzt und beginnt nach der ersten Nudel zu greifen? Spätestens jetzt haben Mütter sich im Netz oder anderswo informiert und am besten schon die ersten Bioprodukte eingekauft. Das Salz und Zucker für den ersten Brei tabu sind und man auf Joghurts aus dem Supermarkt für Kleinkinder verzichte sollte, wissen die meisten, aber ab warum ist das so und ab wann darf oder sollte man das Essen würzen? Gibt es Speisen die für Kinder überhaupt nicht geeignet sind und gibt es ein Alter ab dem alles Essen erlaubt ist?

Warum Salz und Zucker nicht in den ersten Brei gehören

baby füttern

Babys und Kleinkinder haben noch keine Geschmacksnerven, denn diese entwickeln sich erst mit den Jahren. Was für Mama und Papa total fad schmeckt ist für das Kind eine echte Geschmacksexplosion. Wer also denkt er müsste das Essen für den Nachwuchs schmackhaft würzen ist auf dem Holzweg. Außerdem haben Kinder noch keine vollständige Magenschleimhaut und auch die Darmflora muss sich erst entwickeln. Scharfe oder übermäßige Gewürze führen daher bei Babys und Kleinkindern zu schmerzhaften Bauch- und Darmbeschwerden. Im zweiten Lebensjahr kann man langsam mit den sanften und wohltuenden Gewürzen und Kräutern anfangen. Vor allem Kräuter sind sehr gesund und einige Kräuter wirken sich dabei auch beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt des Kindes ein. Wichtig ist dass man die Kinder auch einzeln an die Gewürze gewöhnt und man sollte zwischen der Einführung eines neuen Gewürze zwei bis drei Wochen verstreichen lassen.

Muss ich alles selber kochen?

Der Vorteil beim selber kochen ist eindeutig: Sie wissen genau was im Essen drinn ist. Bei gekauften Lebensmitteln hat man meistens eine lange Liste mit Inhaltsstoffen und auch bei Kleinkindnahrung sind oft Zucker oder Salze enthalten. Prägen Sie Ihr Baby oder Kleinkind am Besten von Anfang an auf gesunde Nahrung und füttern Sie viel saisonales Gemüse und Obst. Alle Geschmacksrichtungen die Ihr Kind früh genug kennenlernt wird es auch im späteren Leben als lecker empfinden. Natürlich gibt es immer wieder das ein oder andere Gemüse oder Obst, welches Kinder nicht essen möchten. Hier ist es ratsam dieses immer wieder mit anzubieten und zum probieren aufzufordern. Gerade Kleinkinder haben oftmals Phasen in denen sie auf einmal die Karotte oder Tomate nicht mehr mögen. Nach einigen Wochen oder Monaten lieben sie das Gemüse wieder und deshalb ist es wichtig als Eltern hartnäckig zu bleiben! Ein Gemüseteller beim Frühstück und Abendessen sowie ein leckerer Obstteller zum Nachmittag sind vollkommen ausreichend und machen Lust auf gesundes Essen.

Babynahrung: Gläschen oder selbst gemacht?

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baby brei fuettern

Soll das Baby die erste Beikost erhalten, so überlegen die meisten Eltern, ob sie Gläschen aus dem Supermarkt kaufen oder den Brei lieber selber herstellen sollten. Prinzipiell spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts gegen die gekauften Produkte. Mit selbst gekochtem Brei können sie aber nicht mithalten.

Stillen ist nicht immer einfach!

Stillen ist eine der natürlichsten Sachen der Welt. 2 bis 3 Tage nach der Geburt schießt bei einer frisch gebackenen Mama die Milch ein. Die Brüste vergrößern sich nicht selten um mehrere BH-Größen und Stilleinlagen werden in rauen Mengen verbraucht. Die Menge des Milcheinschusses ist aber bei jeder Frau verschieden. Große Brüste bedeuten nicht gleichzeitig auch viel Milch, eine genaue Vorhersage gibt es beim Milcheinschuss nicht, genauso wenig wie es eine Garantie dafür gibt, dass das Stillen auf anhieb funktioniert.

Babys haben einen angeborenen Saugreflex, der vermutlich schon in den Genen hinterlegt ist. Sobald das neugeborene Kind in die Nähe der mütterlichen Brustwarze kommt, riecht es die Milch und umschließt die Brustwarze fest mit den Lippen. In den ersten Tagen kommt bereits ein bisschen Milch aus den Brustdrüsen, die sog. Vormilch ist ebenfalls reich an wertvollen Eiweisen und reicht für den Anfang vollkommen aus. Werden Sie nicht unruhig und haben Sie auch keine Bedenken, dass die Milch Ihrem Kind nicht ausreichen könnte, denn der Magen des Babys muss sich erst langsam vergrößern. In den ersten Tagen sind die Babys außerdem noch von der anstrengenden Geburt sehr müde und schlafen mehr als sie essen.

Der Babyblues kommt – so nennen die Hebammen die Phase in der die Milch einschießt. Hormonveränderungen in dem Körper der Frau bewirken ein Gefühlchaos und viele Mamis sind in dieser Zeit sehr nah am Wasser gebaut. Aber auch das ist vollkommen normal und es ist sehr wichtig, dass Sie sich in dieser Zeit körperlich nicht anstrengen. Geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit zur Regeneration nach der kräfteraubenden Geburt. Viele Frauen haben auch richtige Beschwerden, wenn die Milch einschießt. Bei zu viel Milch spannen die Brüste unangenehm und fühlen sich hitzig an. Ein gutes Hausmittelchen sind hier kalte Quarkwickel: Nehmen Sie ein Geschirrtuch und streichen einen kalten Quark darauf, dann klappen Sie das Geschirrtuch zusammen und legen es auf die Brust. Vermeiden Sie Kühlakkus, denn dadurch können Sie sich eher eine zusätzliche Entzündung holen.

Die Brustwarzen sind in der Anfangszeit sehr empfindlich, weil Sie sich auf diese neue Extrembelastung erst noch einstellen müssen. Viele Frauen habe wunde Brustwarzen in den ersten Wochen und das Anlegen schmerzt in dieser Zeit. Um das Stillen und Abheilen der Brustwarzen zu ermöglichen, verwenden Sie sog. Stillhütchen. Die gibt es sowohl im Krankenhaus als auch in jeder Apotheke. Sie sind aus Silikon und werden schützend über die Brustwarze gestülpt. In der Mitte haben sie ein kleines Loch, durch das das Baby weiter trinken kann. Zum Abheilen der Brustwarze ist es ebenfalls sehr gut, wenn Sie Luft an die Brustwarze kommen lassen. Auch das Betupfen mit Muttermilch hilft beim Abheilen von Wunden sehr gut. Ansonsten hilft ebenfalls Lanolin, Garmastan Salbe oder Johanniskrautöl beim Abheilen der wunden Brustwarzen.

Wenn Sie all diese Anfangsproblemchen überstanden haben, können Sie das Stillen und die Nähe zu Ihrem Kind in vollen Zügen genießen. Mit der Zeit werden Sie eingespieltes Team mit festen Trinkmahlzeiten. Denken Sie immer daran, diese Stillmomente mit Ihrem Baby sind einmalig und kostbar! Neben vielen lebenswichtigen Mineralstoffen geben Sie Ihrem Kind durch das Stillen auch das besondere Gefühl von Geborgenheit und Mutterliebe weiter.

 

Stillen und die erste Beikost

Wenn es um das Abstillen und die erste Beikost geht, sind viele Eltern verunsichert, wann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Experten raten, frühestens ab dem 5. Monat und spätestens ab dem 7. Monat, Ihrem Baby neben der Muttermilch auch andere Nahrungsmittel, die sogenannte Beikost, zu füttern. Bis dahin enthält die Muttermilch alle wichtigen Nährstoffe, die die Kleinen vor allem während der ersten Lebensmonate brauchen. Früher sollten Sie aber nicht mit dem Abstillen beginnen, denn erst ab etwa 5 bis 6 Monaten sind Verdauungs- und Immunsystem Ihres Kindes soweit entwickelt, dass sie auf eventuelle Infektionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien reagieren können.

Ab wann mit dem Abstillen und der ersten Beikost beginnen?

Die meisten Babys werden sich spätestens ab dem 6. Monat nicht mehr mit den Stillmahlzeiten zufrieden geben. Ihr Kind benötigt nämlich nun mehr Nährstoffe, darunter Eisen, um seinen Energie- und Nährstoffbedarf zu decken. Achten sie beim Abstillen am besten auf die Bedürfnisse Ihres Kindes. Viele Babys stillen sich dabei oftmals von ganz alleine ab. Das Interesse an der Brust lässt nach und die Kleinen verlangen nach mehr Beikost. Viele Babys zeigen ihre Bereitschaft für das Abstillen und die erste Beikost durch vermehrten Speichelfluss, anfangs noch ungeschickte Kaubewegungen und auch eine rege Neugier für die Mahlzeiten der Eltern und älteren Geschwister.

Das Einführen der Beikost

Das Abstillen und das Einführen von Beikost sollte zunächst langsam begonnen werden. Dabei wird in ca. 2-3 wöchigen Abständen eine Stillmahlzeit durch eine mit dem Löffel gefütterte Breimahlzeit ersetzt. Als Brei eignet sich hier ein einfacher Gemüsebrei aus Frühkarotten, den Sie Ihrem Kind erst einmal probeweise eine Woche lang am besten zur Mittagszeit füttern. Denn gerade Babys neigen häufig zu Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten. Daher sollten neue Nahrungsmittel immer erst vorsichtig getestet werden, bevor sie regelmäßig zum Einsatz kommen. Verträgt Ihr Baby diesen ersten Gemüsebrei, kann die anfängliche Breimenge allmählich auf eine volle Mahlzeit gesteigert werden. Nach und nach sollten Sie dann die Anzahl der Breimahlzeiten erhöhen, sodass ihr Kind ab dem 7. Monat drei solcher Mahlzeiten pro Tag zu sich nimmt.

Welche Beikost ist die Richtige für mein Baby?

Am besten Sie beginnen mit einem Brei aus zerdrücktem Obst wie Bananen, gedünsteten Äpfeln und Birnen. Auch aus püriertem Gemüse wie Kürbis, Zucchini, Kartoffeln und Möhren können Sie einen leckeren Baby Brei zaubern. Werden Möhren verwendet, beachten Sie bitte, dass diese bei einigen Kindern zu Verstopfungen führen können! Auch glutenfreie Getreidesorten wie Reisflocken, Hirse oder Polenta sind hervorragend als Beikost geeignet. Später können auch magere Fleischsorten unter den Brei gemischt werden. Einige Lebensmittel, wie beispielsweise Milchprodukte, glutenhaltige Getreidesorten und Zitrusfrüchte sollten aber nicht verwendet werden! Diese sind nämlich schwer verdaulich und können unangenehme Verstopfungen und Blähungen verursachen.

Denken Sie beim Zubereiten des Breis auch an die richtige Temperatur! Am besten Sie testen vor dem Füttern an Ihrem Handgelenk, ob der Brei zu heiß oder gar zu kalt ist. Viele Kinder nehmen anfangs nur kleine Portionen zu sich, da sie die nötigen Kau-Bewegungen erst noch erlernen müssen. Daher ist ein eher flüssiger Brei zu empfehlen, der allmählich dickflüssiger werden kann. Haben Sie beim Füttern auch ein wenig Geduld mit Ihrem Kind – es kann eine Weile dauern, bis sich Ihr Baby an die neue Kost gewöhnt hat. Bei allen Unsicherheiten und Fragen rund um das Thema „Stillen und die erste Beikost“ wenden Sie sich am besten an Ihren Kinderarzt.

Breifrei essen aber richtig!

Richtig abstillen will gelernt sein und es gibt in fast jedem guten Babykochbuch eine Anleitung für Baby’s ersten Brei. Wer selber nicht kochen möchte, dem wird es im Geschäft leicht gemacht. Genaue Altersangabe und Tageszeiten auf Gläschen und Breipackungen lassen keine Zweifel aufkommen, wann dem Nachwuchs was zugefüttert werden darf. Wir möchten Euch heute eine Autorin und Ihre Bücher vorstellen, die mit dem schönen Titel: „Einmal breifrei, bitte!“ den Eltern von heute erlaubt, das kleine 1mal1 des Zufüttern wieder selbst zu erfinden. Es geht in den Büchern darum, die Babys so früh wie möglich am Familienessen teilhaben zu lassen und die Kinder das Essen richtig erleben zu lassen.

Fingerfood ab 5 Monaten

Breifrei Bitte

Kinder lernen durch Nachahmen und das machen sie natürlich auch beim Essen. Viele Kinder greifen nach Mamis Löffel oder Papis Apfel, wenn sie auf dem Schoß der Eltern sitzen und diese essen. Sie möchten sich ebenfalls das Essen selber in den Mund schieben und die wenigsten Babys sind begeistert, wenn Mami mit dem ersten Löffelchen Brei ankommt. Loretta Stern hat sich zusammen mit der Hebamme Eva Nagy diesem für viele Eltern aufwendigen Thema des richtigen Zufütterns gewidmet und gibt in ihren Büchern Ratschläge und jede Menge Rezepte für das Baby Fingerfood. Warum aber gibt es Kochrezepte in einem Buch, in dem es darum geht die Kinder von Anfang an so natürlich wie möglich am Familientisch mitessen zu lassen? Das beantwortet die Autorin in einem Interview gerne selbst. Hier ein kleiner Auszug für Euch:

 

Ihr zweites Buchprojekt zur Beikost nach Bedarf veröffentlicht – warum liegt Ihnen dieses Thema so am Herzen?

Weil ich es immer noch wahnsinnig sinnvoll und schlüssig finde!
Es war und ist so schön zu erleben, wie vielen Familien im direkten Umfeld und eben seit der ersten Veröffentlichung zusammen mit Eva Nagy auch unabhängig von meinem direkten Dazutun die breifreie Vorgehensweise Spaß bereitet – ich freue mich auch immer noch über jede Zuschrift, über wildfremde Menschen, die mich in der U-Bahn ansprechen und euphorisch über die autarken Esserlebnisse ihrer Babys berichten wollen, über jegliches Feedback.
Eines aber kam immer wieder und führte letztlich zum Praxisbuch: »Eigentlich eine tolle Sache, aber wie soll ich mein Kind am Familienessen beteiligen, wenn ich nicht kochen kann? Und falls ich mich nun aufraffe und es ein bisschen lerne – was kann ich denn dann nun für Rezepte zubereiten?«

Und da war Ihnen klar – es muss ein Kochbuch her?

Ehrlich gesagt waren Eva Nagy und ich zuallererst einmal nur verwundert über solche Zuschriften wie »Sehr schön, aber leider fehlen die Rezepte.« Weil wir doch dachten, deutlich vermittelt zu haben, dass es eben keiner besonderen Spezial-Zubereitungen bedarf, um Babys das Prinzip Nahrungsaufnahme näher zu bringen. Aber nach und nach fiel uns auf, dass es offenbar einerseits bei vielen Neu-Eltern an Kocherfahrung mangelt – bisher fehlte es da vielleicht einfach an der Zeit und auch der gefühlten Notwendigkeit, sich selbst etwas Nahrhaftes und Gesundes zuzubereiten –, andererseits aber auch oft vielerlei Bedenken vorhanden sind: Darf ich diese oder jene Zutat wirklich verwenden? Wie kann ich denn nun würzen, wenn alles salzarm oder gar salzfrei zubereitet sein sollte? Geht das tatsächlich in Ordnung, dem Kind ein Stück Gemüse selbst in die Hand zu geben, und wenn ja, wie genau muss ich es vorher behandeln?
So kam es mit jeder Nachfrage ein wenig mehr zum Plan für’s Praxisbuch.

Hier geht es zum ganzen Interview mit Loretta Stern!

Was darf ein Baby essen?

Breifrei Kochbuch

Was für viele Eltern ganz natürlich ist, nämlich dem Kind einfach ein Stückchen Essen in die Hand zu drücken, führt bei anderen Eltern zu großer Verunsicherung. Wie aus dem Interview mit Loretta Stern hervor geht gibt es einen Teil der Eltern, die nicht kochen können und einen anderen Teil, der nichts falsch machen möchte und dem Kind keine allergenen oder schlecht verträglichen Nahrungsmittel geben möchte. Diese Erfahrung fehlt den meisten „Erstlingseltern“ und es ist auch mit Sicherheit der bessere Weg sich zu informieren, bevor man das Kind mit allem möglichen zufüttert. In dem Kochbuch  von Loretta Stern „Das breifrei! Kochbuch“ gibt es von ganz einfachen bis zu echten Feinschmecker-Rezepten alles, was der Familie schmeckt. Kein Rezept ist zu exotisch und auch Pfannkuchen sind durchaus erlaubt, wenn man Salz und Zucker weg lässt. Wir finden beide Bücher sind absolut empfehlenswert und sie sind eine gute Orientierungshilfe, wenn es um das Thema Abstillen und Zufüttern geht.

Fragen und Antworten zum Thema gesunde Milchzähne

milchzähne richtig pflegen

Wenn die ersten Zähnchen kommen, müssen Eltern gewappnet sein. Schließlich geht es zum einen darum, dem Nachwuchs das oft etwas schmerzhafte Wachstum der Milchzähne zu erleichtern. Zum anderen wollen die frisch durchgebrochenen Beißerchen sofort richtig gepflegt werden. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Milchgebiss gibt es hier.

Wann beginnen die Milchzähne zu wachsen?

Ab dem vierten bis fünften Monat schieben sich in der Regel die ersten Zähnchen durch den Kiefer. Allerdings sind einige Babys auch etwas später dran und beginnen erst um den zehnten Monat herum mit der Zahnentwicklung. Spürbar wird das Zahnen vor allem dadurch, dass die Kleinen sehr unruhig wirken, ständig auf allem Erreichbaren herum kauen und leicht geschwollene Wangen sowie hohen Speichelfluss aufweisen. In manchen Fällen kann auch die Temperatur des Babys leicht erhöht sein.

Wie lässt sich das Zahnen optimal unterstützen?


Damit der Nachwuchs unter dem Wachstum der Milchzähne möglichst wenig leidet, sollten die Eltern für Linderung sorgen. Die verschaffen beispielsweise schon speziell entwickelte Beißringe, die im Kühlschrank gelagert werden und so nicht nur durch das Kauen sondern auch die angenehme Kühle dem Baby gut tun. Alternativ kauen die Knirpse auch gern auf hartem Brot oder Zwieback herum.

Welche Pflegeprodukte benötigt der Nachwuchs?

Wie bei Erwachsenen auch, sollten Kinderzähnchen regelmäßig, also mindestens zweimal täglich, geputzt werden. „Eine gute Kinderzahnbürste und Kinderzahnpasta sind das A und O. Die Bürste sollte alle zwei Monate gewechselt werden, in den ersten Jahren noch öfter, da Kleinkinder häufig darauf herumbeißen“, erklärt der Zahnarzt Alexander Planert von der Praxis Leipziger14 aus Berlin.

Zahnarzt Alexander Planert
Zahnarzt Alexander Planert – Praxis Leipziger14

 

Welche Gefahren drohen bei fehlender Pflege?

Milchzähne haben zwar den Vorteil, nach rund vier bis sechs Jahren wieder auszufallen. Allerdings können sie ebenso schmerzhafte Karies entwickeln wie das Erwachsenengebiss. Und die Milchzahnkaries greift oft auf die darunter liegenden bleibenden Zähne über, was langfristige Zahnprobleme nach sich zieht. Deshalb sollte neben täglichem Zähneputzen auch für die Kleinsten der regelmäßige Zahnarztbesuch für eine optimale Prophylaxe auf dem Programm stehen. Empfehlenswert für Eltern ist es beispielsweise, den Nachwuchs einmal zum eigenen Kontrolltermin beim Zahnarzt mitzunehmen. So lernen die Kinder, dass ihnen im Behandlungsstuhl nichts Schlimmes droht und eine Kontrolle beim Zahnarzt ganz normal ist.

Die ersten Zähnchen sind für Kinder wie Eltern ein großes Ereignis. Die mit dem Zahnen einher gehenden Schmerzen lassen sich mit ein paar Tricks auch gut lindern. Und damit die Kleinen lange Freude an ihren Milchzähnen haben, muss auf die optimale Pflege geachtet werden.

So macht Essen lernen Spaß!

Wir durften das praktische Tisch-Set atablo von Hoppop testen und möchten Euch in diesem Artikel von unseren Erfahrungen berichten. Testperson war mein 2-jähriger Sohn Jaron und natürlich ich, zumindest was die Reinigung des atablo’s anging. Jaron isst für sein Leben gerne aber mit dem Besteck hat er so seine liebe Not. Die Gabel hält er gerne noch verkehrt herum, so dass viele Nahrungsmittel leider immer wieder von der Gabel rutschen. Vom Löffelt fällt gerne noch sehr viel runter, da er ihn auch gerne noch sehr voll macht und an Messer lassen wir ihn aus Sicherheitsgründen noch gar nicht ran 🙂

Das atablo fand mein Sohn richtig spannend und ein großer Pluspunkt war schon mal, dass der tiefe Teller weder verrutschen noch umkippen konnte. In dem Tablett hält der Teller bombenfest und zum Reinigen kann man ihn einfach herausnehmen. Das Besteck hat auch bei uns Pluspunkte sammeln können. Zum Einen ist trotz verkehrtem Hineinstecken, keine Nahrung von der Gabel gefallen, was an den breiten und eher flachen Zacken liegt. Zum Anderen macht diese Gabel keine Löcher in unseren Esstisch, wenn mein Sohn mal wieder lustig mit ihr auf den Tisch einsticht. Auch wenn die Gabel mal gerade wieder ein Flugzeug ist, dass ganz dicht vor seinen Augen vorbei fliegt, bin ich mit der Hoppop Gabel wesentlich entspannter! Der Becher ist schmal und für kleine Kinderhände gut zu umschließen. Jaron war auch sehr beeindruckt von der Anordnung und er legt (nur beim Essen mit dem atablo) sein Besteck jedes Mal ganz ordentlich nebeneinander hin, wenn er z.B. was trinken möchte. Das Tablett gibt einfach mehr Sruktur vor als unser normaler Tisch mit Tischset, denn dort liegt die Gabel dann irgendwo, nur nicht neben dem Teller.

Die Reinigung ist auch super praktisch, denn man kann alles in die Spülmaschine packen. Nur das Tablet selbst sollte man mit warmen Wasser und Spülmittel abwaschen. Ich bin total überzeugt von diesem süßen atablo und finde es schade, dass ich soetwas nicht auch schon für meinen großen Sohn hatte. Jaron hat sichtlich Spaß damit und streikt sogar manchmal beim Essen, wenn Mami ihm einen normalen Teller vor die Nase setzt. Einziger Minuspunkt den ich evtl. vergeben würde, ist die einfache Ausstattung. Ich denke zwei Teller und zwei Bestecke sind für den Alltag praktischer und würde Euch empfehlen, das gleich nochmal mit zu bestellen (alle Artikel sind auch einzeln erhältlich). Jetzt haben wir noch viele schöne Bilder gemacht, in dem ihr das atablo in unserem Praxistest sehen könnt 🙂 Übrigens: Das atablo von Hoppop gibt es auch in einem schicken lila!

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