9. Monat (33.-36. SSW)

Mit zunehmender Größe drückt das Baby immer mehr gegen Ihre Organe. Dadurch kann es bei der Mutter zur Kurzatmigkeit und vermehrtem Harndrang kommen. Vor allem beim Laufen, Niesen, Husten und Lachen wird Ihr Schließmuskel dem Gewicht des Babys oft nicht standhalten können.

Zusätzlich kann es durch die Vergrößerung der Gebärmutter zu Schmerzen am unteren Rand des Brustkorbs kommen.

Bei manchen Frauen stülpt sich in dieser Zeit auch der Bauchnabel nach außen. Nach der Geburt wird er sich aber wieder nach innen zurückbilden.

Viele Frauen leiden an Schlafstörungen und wachen mehrmals in der Nacht auf. Dieses Phänomen ist zum Einen auf dem immer größer werdenden Bauch zurückzuführen, der das Schlafen für die Mütter immer ungemütlicher werden lässt. Zum Anderen bereitet sich der Körper und die Psyche der Mutter langsam auf die Zeit nach der Geburt vor, weil vor allem in den ersten drei Lebensmonaten die kleinen Babys noch keinen richtigen Tag-Nacht-Rhythmus haben und zusätzlich im Schnitt alle 3 Stunden Hunger bekommen.

Was Sie in dieser Zeit tun sollten:

Ruhen Sie sich tagsüber öfters aus. In diesem Monat beginnt der Mutterschutz aus gutem Grund. Sie haben körperlich eine schwere Last zu tragen und müssen sich ab und zu eine Auszeit gönnen. Fragen Sie Ihren Partner, ob er Ihnen abends die Füße und Fußgelenke massiert. Das ist gut gegen die Wassereinlagerungen und hilft beim abschwellen. Entspannen Sie sich so oft sie können und packen Sie Ihren Tag nicht allzu voll.

Um dem ungewollten Harndrang entgegen zu wirken, sollten Sie unbedingt jeden Tag leichte Beckenbodengymnastik machen. Das Beckenbodentraining nach Cantieni hat sich in den letzten Jahren als sehr wirkungsvoll erwiesen.

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