Kinder brauchen andere Kinder

Für ein Baby ist alles um sich herum spannend und jeden Tag warten neue Entdeckungen. Zu Beginn ist es das Mobile über dem Wickeltisch, gefolgt von Mamis Händen und irgendwann entdeckt sich das Baby im Spiegel. Bis ein Kleinkind jedoch verstehen kann wer da im Spiegel lacht oder weint dauert es meistens 15 Monate, denn dann erwacht das eigene Ich. Die Kinder entdecken immer mehr den eigenen Körper und den eigenen Willen. Jetzt kommt bei vielen Kindern auch das erste „Nein“ über die Lippen, was nach Mam und Papa auf Platz 3 der ersten Wörter steht. Die kleinen Racker merken, dass Sie ihren Willen bei den Eltern durchsetzen können und versuchen das immer stärker im Laufe ihrer Entwicklung.

Ich kann auch gut alleine spielen

Kinder spielen zusammen

Die meisten Kleinkinder sind im Alter zwischen 1 und 2 Jahren ganz gut mit sich selber beschäftigt und beobachten ihr Umfeld ganz genau. Besonders schön ist es aber wenn andere Kinder mit im Haus wohnen, denn Kinder strahlen auf andere Kinder immer einen ganz besonderen Reiz aus. Kleinkinder können sich mit Gleichaltrigen einfacher identifizieren als mit Erwachsenen und lernen auch schneller von ihnen. Darum entwickeln sich Geschwisterkinder in der Regel noch schneller als das erste Kind und auch die Fixierung auf die Eltern ist bei nachfolgenden Kindern längst nicht so stark. Eltern sollten bei mehreren Kindern aber auch auf eine gerechte Spielzeugverteilung achten, denn auch Geschwisterkinder möchten eigenes Spielzeug haben. Im Internet gibt es zahlreiche Sparmöglichkeiten für Spielzeug-Onlineshop’s und dadurch sollten Eltern auch die Möglichkeit nutzen, mehrere Spielsachen für mehrere Kinder anzuschaffen.

Am liebsten spiele ich mit anderen Kindern

Spätestens mit 3 Jahren brauchen Kinder andere Kinder um sich herum, denn ab diesem Alter entwickeln Kinder zwischenmenschliche Beziehungen, durch die sie soziale Erfahrungen sammeln können, welche sich auf ihr Selbstbewusstsein positiv auswirken werden. Der erste beste Freund oder die Lieblingsfreundin werden entdeckt und es gibt für die Kleinen nichts Schöneres als gemeinsame Rollenspiele. Auch für sportliche Aktivitäten wie Fangen, Fussball oder Verstecke spielen braucht man Freunde und Eltern sollten bei der Auswahl des Kindergartens vor allen darauf achten, dass die kleinen Spielgefährten nicht allzu weit vom eigenen Wohnort entfernt wohnen. Das Spielen mit den liebsten Freunden ist für kleine Kinder viel wichtiger als ein zweisprachiger Kindergarten und Eltern sollten die ersten Jahre ihrer Kinder zum Spielen reservieren. Denn im Spiel lernen unsere Kinder sehr viel mehr, als manch ein Erwachsener so denkt.

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