Mütter 2014 – echte Alleskönner ohne Reserven

Familie - Mutter und Kind backen PizzaWir möchten in diesem Beitrag einmal zeigen, welche Belastungen Mütter und Hausfrauen 2014 auf sich nehmen und warum es manchmal einfacher ist, nur arbeiten zu gehen. Es gibt leider immer noch genügend Menschen, die sich unter dem Begriff „Hausfrau“ eine Frau vorstellen, die zwischen Kaffee und Kuchen ein bisschen den Staubwedel schwenkt. In der Realität ist das aber ein ganz anderes Bild: Frauen werden in der Regel erst dann zur echten Hausfrau, wenn sie ihr erstes Kind bekommen. Dann bleiben sie zu Hause und versorgen die Kinder, kaufen ein, putzen die Wohnung und bekommen automatisch den Stempel Hausfrau verpasst.

Welche Belastungen haben Mütter und Hausfrauen?

Mütter haben eine unendliche Anzahl von Aufgaben: Sie stehen in der Nacht auf und stillen das Baby oder versorgen kranke Kinder. Morgens ist Mama in der Regel die erste wache Person im Haushalt, bereitet das Vesper vor und räumt ganz nebenbei sämtliche Gegenstände auf, die ihr auf dem Weg begegnen. Sie ist auch für das gesamte Zeitmanagement der Familie verantwortlich und sorgt dafür, dass alle püntklich aus dem Haus kommen. Wer denkt jetzt wäre Zeit für einen Kaffee, der irrt sich schon wieder. Denn jetzt wartet die Wäsche, die schmutzigen Waschbecken, die Betten müssen gemacht werden und anschließend steht noch ein Großeinkauf an, der bis zum Mittagessen erledigt sein muss. Wer dazu noch ein Baby hat, der muss auch noch Stillen, Windelwechseln, Schlafenszeiten und Spielzeiten mit einberechnen. Da der Tag aber auch mit Baby nicht mehr Stunden bekommt bleibt gerade im ersten Baby-Jahr der Haushalt oftmals auf der Strecke. Hier können sich Eltern überlegen, ob eine Haushaltshilfe eine gute Lösung wäre um die Reserven von Mama ein bisschen zu schonen. Männer können ihre Frauen auch mit einmaligen Putzgutscheinen, wie es sie bei Mila.com immer wieder gibt, eine echte Freude machen. Aktuell gibt es im Berliner Raum eine 3-stündige professionelle Haushaltsreinigung für nur 15.- €! Darüber freut sich jede Hausfrau, denn welche Mutter mit Kleinkindern hat schon 3 Stunden am Stück Zeit für den Haushalt?!

Hausfrauen und Mütter können oftmals keine Pause machen!

Super Mama

Kleine Kinder fordern sehr viel Zeit ein, die man ihnen geben muss. Füttern, Wickeln, Spaziergehen, Spielen und ins Bettchen bringen macht man nicht mal nebenher. Wenn die Kinder größer werden und in die Kita bzw. den Kindergarten gehen, könnte man meinen, dass die Mütter wieder mehr Zeit haben. Aber in den meisten Fällen wird diese freie Zeit gleich wieder mit Arbeit gefüllt: Stundenweise im alten Job arbeiten, einem Minijob nachgehen oder das Homeoffice treten an die Stelle der neu gewonnen Zeit und Mütter haben mal wieder eine Aufgabe mehr bekommen. Auch wenn das Arbeiten für viele Frauen auch eine erholsame Zeit bedeutet, in der man mit Erwachsenen plaudern kann, ist es eine Mehrfachbelastung die gut überlegt sein sollte. Viele Frauen und Familien leiden unter diesen Dreifachbelastungen und werden über längere Zeit unglücklich mit ihrer Situation. Das belastet zunächst die Beziehung zum Partner und langfristig das gesamte Familienleben. Darum sollten Mütter öfter mal die Notbremse ziehen, denn sie sind keine Superhelden!

Frauen stellen ihre Bedürfnisse gerne zurück!

Durch evolutionäre und familiäre Faktoren sind es Frauen von jeher gewohnt ihre eigenen Bedürfnisse zurückzustellen. Das fällt Frauen leichter als Männern, die in der Regel ein ausgeprägteres Ich-Empfinden haben, für das sie auch kämpfen. Frauen sind in der Familie oftmals regelrecht das Opferlamm, doch davon hat keiner etwas. Warten Sie nicht bis Ihnen jemand freie Zeit schenkt, sondern bestehen Sie auf diese! Männer können heutzutage Elternzeit nehmen, kochen, einkaufen gehen und Wäsche waschen. Haben Sie kein schlechtes Gewissen Aufgaben, die vermeintlich Ihre sind, in der Familie zu verteilen. Seien Sie kreativ und suchen Sie sich Hilfe: Fahrdienste können von Großeltern übernommen werden, der Mann kann am Samstag einkaufen gehen, für die Wohnung gibt es Haushaltskräfte und für das Kind kann stundenweise auch ein Babysitter gut sorgen. Frauen haben heutzutage mehr Belastungen als es früher der Fall war und dabei noch weniger Familie um sich herum, die Arbeiten abnehmen kann. Umso wichtiger ist es die eigenen Ressourcen zu schonen und sich selber auch noch freie Zeit zu gönnen!

Anmerkung der Redaktion:

Das milchzwerge-Team besteht ebenfalls aus vielen fleißigen Müttern und Hausfrauen und wir möchten allen anderen fleißigen Frauen ein großes Dankeschön an dieser Stelle sagen 🙂 Wir wissen was ihr leistet!!!

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