Der Lalatz im Praxistest – wir lieben ihn!

Wir sind eine Familie mit drei Kindern und zwei von den drei Kindern können schon ganz gut alleine essen. Zwar fällt immer noch hier und da etwas unter den Esstisch und man kann eigentlich täglich bei uns mit dem Staubsauger oder dem Wischer durchgehen, aber im Vergleich zu früher sind die Kinder schon ganz ordentliche Esser geworden. Unser kleiner Nachzügler macht dafür jetzt die Welt am Esstisch mit seinem Karottenbrei wieder bunter, genauer gesagt klebt der Esstisch und alles was sich um ihn herum befindet in einem leuchten orangefarbenen Mix aus Karotten-Kartoffelbrei. Abends kommt dann noch der schöne Haferschleim-Brei dazu, der seinen Namen eindeutig zurecht verdient. Was Schleimigeres kann man sich in der Tat kaum vorstellen! Unser neuer Produkttest kam genau zum richtigen Zeitpunkt und wir haben den neuen Latz -den sog. Lalatz- seit einigen Wochen im Einsatz und möchten unsere Erfahrungen mit Euch teilen.

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Der Lalatz ist umweltfreundlich und erspart mir Arbeit!

Da ich schon zwei große Kinder habe kenne ich mich in der Welt des Zufütterns und Lätzchen sehr gut aus. Auch ich hatte früher circa 20 Lätzchen die ständig in der Wäsche waren. Auch in der Handtasche durfte nie eines Fehlen, denn kleine Kinder können tatsächlich beim Familienausflug spontan verhungern. Das man mit Baby viel Wäsche hat, habe ich allerdings wohl verdrängt. Die Realität hatte mich sehr schnell wieder eingeholt, vor allen Dingen weil wir einen echten kleinen Spucker haben. Ohne Refluxbabymilch geht gar nichts und in den ersten Wochen nach seiner Geburt habe ich gleich mal den Bestand an Mullwindeln von 10 auf 30 erhöht. Seitdem findet man in unserem ganzen Haus überall Mullwindeln und die werden täglich ALLE benötigt. Seitdem es den Karottenbrei gibt ist es mit dem Spucken zwar besser geworden, dafür könnten wir beide (Baby und Mama) nach der Breimahlzeit gleich zusammen unter die Dusche gehen. Als wir den Lalatz zum Testen zugesendet bekamen war ich zunächst skeptisch, denn mir schien der Lalatz ein wenig unpraktisch zu sein. Der Lalatz besteht zu 100% aus und ist komplett abwaschbar. Er hat einen Magentverschluss und ist so lang, dass man sein Ende auf den Tisch legt und darauf die Schale oder den Teller mit dem Essen stellt. Hier gibt es ein süßes Video, dass Euch einen besseren Eindruck vom Lalatz gibt als meine Beschreibung:

 

Der Lalatz ist super für kleine Breiesser!

 

Ich kann den Lalatz nur weiter empfehlen, denn wir nehmen ihn für jede Breimahlzeit. Nach dem Füttern ist er schnell mit warmen Wasser wieder sauber gespült und zum Trocknen hängen wir ihn mit seinem Magnetverschluss über die Küchenheizung. Der Lalatz erspart mir eindeutig eine gute Ladung Wäsche, denn er deckt wirklich großflächig ab und auch die Ärmchen bleiben unter dem Latz verschwunden. Mit Lalatz und Zewa-Tuch kommen wir beide sehr gut zurecht, nur manchmal ist Mama zu langsam und dann schnappt sich der kleine Zwerg den Löffel oder prustet auch gerne mal sein Breichen wieder raus, zusammen mit lustigen Lauten. Insgesamt fängt der Lalatz aber jede Menge Brei auf und die Entwicklerin (selber eine Mami) hat eindeutig Ihre Lebenserfahrung in den Lalatz gesteckt und ein sehr sinnvolles und umweltfreundliches Produkt entwickelt. Der Lalatz kann auch übrigens auch in der Waschmaschine gewaschen werden, was ich einmal in der Woche auch mache. Er lässt sich aber wunderbar von Hand abwaschen, so dass die Waschmaschine nicht unbedingt nötig ist. Meine anfängliche Sorge, dass der Kleine am Lalatz ziehen könnte und dann das Schälchen samt Brei vom Tisch fällt hat sich bisher nicht bestätigt. Der Lalatz ist sehr lang und selbst wenn der kleine sich mal daran festkrallt und zieht hat es sein Schüsselchen noch nicht verschoben.

Wir sagen Dankeschön für diesen schönen Test!

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