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Mit Holzspielzeug die Welt entdecken

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Holzspielzeug liegt gerade voll im Trend. Aber warum ist das so? Was hat Holzspielzeug, das Spielzeug aus anderen Materialien nicht hat? Liegt es nur daran, dass Holzspielzeug in der Regel als pädagogisch wertvoll betrachtet wird? Und warum genießen Holzspielzeuge diesen guten Ruf, obwohl sicher nicht jedes Holzspielzeug auch als Lernspielzeug gedacht ist? Viele Mütter entscheiden sich für Holzspielzeug, wenn es darum geht, ein geeignetes Spielzeug für Babys und Kleinkinder zu finden und machen damit – vielleicht rein intuitiv – alles richtig.

Ein Kind von einem Jahr lernt gerade seine Umwelt zu ordnen und so zu verstehen. Jede wache Minute sind unsere Kinder unzähligen reizen ausgesetzt. Dieser Input muss geordnet , bewertet, verarbeitet und so gespeichert werden, dass die Kleinen später darauf zugreifen können. Das genau ist nämlich „Lernen“. Das ist sehr viel Arbeit für ein Kinderhirn, die aber gerade in diesem Alter ganz hervorragend erledigt wird. Und da unsere Kinder so hervorragend darin sind, Input aufzunehmen und zu verarbeiten, bietet es sich natürlich an, diesen Lernprozess zu fördern, indem die Eltern den besagten Input wohl wählen.

Wie auch die die Entwicklungspsychologin Sabine Pauen in einem Spiegel-Artikel feststellt, ist es wichtig, Kinder nicht mit Reizen zu überfluten. Zu viel Input zu liefern ist demnach fast so schlimm, wie keinen Input zur Verfügung zu stellen. Auch wenn Kinder in den ersten Lebensjahren eine erstaunliche Fähigkeit haben, die einströmende Reizflut zu verarbeiten, ist immer die Gefahr gegeben, das Kind durch Überforderung zu bremsen.

Den größten Teil dieses besagten Inputs erhalten Kinder im Spiel und damit wird auch über die Wahl des richtigen Spielzeugs bestimmt, welchen Reizen die Kleinen in welchem Ausmaß ausgesetzt sind. Genau hier hat Holzspielzeug ganz besondere Vorzüge. Holzspielzeug bietet den Kindern Sinneserfahrungen, ohne sie zu überfordern. Um diesen Vorteil besser zu verstehen, muss man sich nur einmal ansehen, welche Eigenschaften viele Plastikspielzeuge aufweisen. Grelle Farben, künstliche Geräusche, übertrieben Detailtreue und eine nicht selten scharfkantige Oberfläche. Bei vielen solcher Spielzeuge, strömt eine wahre Reizflut auf Kleinkinder ein, die sich nicht sinnvoll ordnen lässt. Das Spielzeug provoziert damit keinen Lerneffekt, kein erleben der Umwelt. Anders verhält sich das bei den meisten Holzspielzeugen.

Holzspielzeug ist in der Regel bewusst zurückhaltend gestaltet. Wenige, dafür aber freundliche Farben stimulieren die visuelle Wahrnehmung des Kindes. Der Werkstoff Holz erlaubt es zudem Spielzeuge herzustellen, die das haptische Empfinden sanft aber effektiv anregen. Die klaren Formen der Holzspielzeuge, ohne scharfe Kanten oder abbrechende Kleinteile, laden die Kinder dazu ein, ihr Spielzeug mit den Händen und natürlich auch mit dem Mund zu betasten. Die natürliche Maserung des Holzes macht dabei jede Oberfläche einzigartig. Auf zusätzliche, künstliche Geräusche wird bei Holzspielzeugen meist verzichtet und die ausgesprochene Robustheit der Holzspielzeuge erlaubt dem Kind ein ungehemmtes Spiel.

Holzspielzeug – sei es nun als ausgesprochenes Lernspielzeug konzipiert, oder auch nicht – eignet sich in der Regel besonders gut, um Kleinkindern den besagten richtigen Input zu geben. Eine sorgfältige zusammengestellte Auswahl an Reizen, an Sinnesdaten, hilft dabei, Kleinkindern eine Anregung zu geben, Ihre Umwelt kennen zu lernen, ohne sie dabei zu überfordern.

Schwanger durch den Sommer

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Schwangere Frau am Meer

Die Sonne scheint, die Blumen blühen und der Bauch wächst! Im Sommer schwanger zu sein hat viele Vorteile. Sie können Ihren schwangeren Bauch jetzt stolz präsentieren und müssen ihn nicht mehr unter langen und dicken Jacken verstecken. Im Freibad oder am See können Sie ein kurzes Sonnenbad nehmen und Ihr ungeborenes Baby wird die warmen Sonnenstrahlen ebenfalls genießen. Nicht zuletzt wirkt sich das warme Wetter und die viele Sonne gut auf Ihren Hormonhaushalt aus und es werden Glückshormone produziert, die sich positiv auf Mami und Baby auswirken.

Aber natürlich hat auch der Sommer eine Kehrseite und bei einigen Schwangeren führt die Hitze eher zu unangenehmen Nebenwirkungen. Es kann sein, dass Ihr Kreislauf während der Schwangerschaft empfindlicher auf warme und schwüle Luft reagiert – vor allem wenn Sie sich im letzten Drittel der Schwangerschaft befinden! Es kann Ihnen also durchaus schneller schwindelig werden und auch Atemnot und Seitenstechen können bei Überlastung im Hochsommer auftreten. Deshalb sollten Sie sich nicht zu viel vornehmen. Vermeiden Sie schwere Arbeiten im Garten und lange Ausflüge zur Mittagszeit. Auch Fensterputzen sollten Sie wenn möglich einem anderen überlassen oder bewusst die frühen Morgenstunden nutzen, in denen die Temperaturen noch nicht so hoch sind.

Generell können hohe Temperaturen unangenehme Nebenwirkungen wie Müdigkeit tatsächlich noch verstärken. Umso wichtiger ist es, dass Sie als schwangere Baldmami auf Ihr Wohlbefinden achten. Vielleicht gönnen Sie sich jetzt mal eine Schwangerschaftsmassage, die bringt den Kreislauf in Schwung und hilft auch gegen vermehrte Wassereinlagerungen in den Beinen und Händen. Wichtig: Trinken Sie mindestens zwei bis drei Liter Wasser am Tag, denn das ist bei diesen Temperaturen ein eindeutiges Muss!

Machen Sie mit Ihrem Partner zusammen lange Abendspaziergänge und genießen Sie die angenehme und frische Luft. Das ist gut für Ihr Herz-Kreislauf-System und fördert die Durchblutung. Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, dann können Sie den Sommer als Schwangere voll und ganz genießen!

PS: Vergessen Sie nicht schöne Bilder von sich und Ihrem Bauch zu machen! Die Fotos werden später ganz Gewiss eine tolle Erinnerung im Babyalbum werden 🙂

Fit in der Schwangerschaft!

Eine Schwangerschaft ist wunderschön und das größte Erlebnis im Leben einer Frau! Aber eine Schwangerschaft hat auch Nebenwirkungen: Übelkeit, Verstopfung, andauerende Müdigkeit, Wassereinlagerungen sind nur einige der Begleiterscheinungen während der Schwangerschaft. Deshalb ist es gerade in diesen 9 Monaten besonders wichtig, sich fit zu halten. Mit dem richtigen Maß an Sport stärken Sie Ihr Herz-Kreislauf-System, fördern die Durchblutung und wirken dadurch positiv auf die Entwicklung Ihres ungeborenen Kindes mit ein.

Sie machen den Sport in der Schwangerschaft also nicht nur für sich, sondern bereits für Ihr Baby! Wichtig ist allerdings die richtige Sportart: Yoga, Schwimmen und Walking sind besonders gut geeignet für Schwangere. Hier vermeiden Sie eine Überlastung und trainieren gleichzeitig Ihre Muskeln. Übergewichtige Frauen, sollten sich hauptsächliche auf das Schwimmen konzentrieren, denn so schonen Sie Ihre Gelenke.

Yoga für Schwangere erfreut sich in den letzten Jahren auch immer größerer Beliebtheit. Yoga bietet einige Vorteile: Sanfte Dehnübungen und gezieltes Muskelaufbautraining  im Bereich des Beckenbodens durch Anspannung und Entspannung im Wechsel hilft nicht nur den Körper während der Schwangerschaft in Form zu bringen, sondern ist auch eine sehr gute Vorbereitung auf die Geburt. Eine starke Muskulatur unterstütz außerdem auch das Gewebe und hilft Ihrer Haut auf die extremen Gewichtszunahmen wähend der Schwangerschaft zu reagieren.

Gerade beim Sport sollten Sie auch auf Ihre Kleidung achten: Es gibt online Shops, die direkt Sportkleidung für Schwangere anbieten. Besonders weiche und dehnbare Materialen, sowie der breite Bauchbund sorgen für ein angenehmes Tragegefühl. Denken Sie daran: Nur wenn Mama sich wohlfühlt, dann geht es auch dem Baby gut! Außerdem können Sie dehnbare Sportkleidung auch noch gut in der Zeit nach der Schwangerschaft gebrauchen. Nicht nur die Gebärmutter braucht einige Wochen um sich zurück zu bilden, sondern erfahrungsgemäß brauchen auch die letzten Pfunde ein bisschen länger für die Rückbildung 🙂

Fazit: Wenn Sie bisher ein Sportmuffel waren, dann ist die Schwangerschaft der beste Grund jetzt damit anzufangen!

Bei www.wellicious.com gibt es schöne Sportkleidung für Schwangere die schön und bequem ist. Besorgen Sie sich das richtige Outfit und schauen Sie, welche Angebote es in Ihrer Stadt für Schwangere gibt. Kleiner Tipp: Volkshochschulen, Hebammenpraxen und Kliniken bieten in der Regel spezielle Sportkurse für schwangere Frauen an.

Stillen ist nicht immer einfach!

Stillen ist eine der natürlichsten Sachen der Welt. 2 bis 3 Tage nach der Geburt schießt bei einer frisch gebackenen Mama die Milch ein. Die Brüste vergrößern sich nicht selten um mehrere BH-Größen und Stilleinlagen werden in rauen Mengen verbraucht. Die Menge des Milcheinschusses ist aber bei jeder Frau verschieden. Große Brüste bedeuten nicht gleichzeitig auch viel Milch, eine genaue Vorhersage gibt es beim Milcheinschuss nicht, genauso wenig wie es eine Garantie dafür gibt, dass das Stillen auf anhieb funktioniert.

Babys haben einen angeborenen Saugreflex, der vermutlich schon in den Genen hinterlegt ist. Sobald das neugeborene Kind in die Nähe der mütterlichen Brustwarze kommt, riecht es die Milch und umschließt die Brustwarze fest mit den Lippen. In den ersten Tagen kommt bereits ein bisschen Milch aus den Brustdrüsen, die sog. Vormilch ist ebenfalls reich an wertvollen Eiweisen und reicht für den Anfang vollkommen aus. Werden Sie nicht unruhig und haben Sie auch keine Bedenken, dass die Milch Ihrem Kind nicht ausreichen könnte, denn der Magen des Babys muss sich erst langsam vergrößern. In den ersten Tagen sind die Babys außerdem noch von der anstrengenden Geburt sehr müde und schlafen mehr als sie essen.

Der Babyblues kommt – so nennen die Hebammen die Phase in der die Milch einschießt. Hormonveränderungen in dem Körper der Frau bewirken ein Gefühlchaos und viele Mamis sind in dieser Zeit sehr nah am Wasser gebaut. Aber auch das ist vollkommen normal und es ist sehr wichtig, dass Sie sich in dieser Zeit körperlich nicht anstrengen. Geben Sie Ihrem Körper die Möglichkeit zur Regeneration nach der kräfteraubenden Geburt. Viele Frauen haben auch richtige Beschwerden, wenn die Milch einschießt. Bei zu viel Milch spannen die Brüste unangenehm und fühlen sich hitzig an. Ein gutes Hausmittelchen sind hier kalte Quarkwickel: Nehmen Sie ein Geschirrtuch und streichen einen kalten Quark darauf, dann klappen Sie das Geschirrtuch zusammen und legen es auf die Brust. Vermeiden Sie Kühlakkus, denn dadurch können Sie sich eher eine zusätzliche Entzündung holen.

Die Brustwarzen sind in der Anfangszeit sehr empfindlich, weil Sie sich auf diese neue Extrembelastung erst noch einstellen müssen. Viele Frauen habe wunde Brustwarzen in den ersten Wochen und das Anlegen schmerzt in dieser Zeit. Um das Stillen und Abheilen der Brustwarzen zu ermöglichen, verwenden Sie sog. Stillhütchen. Die gibt es sowohl im Krankenhaus als auch in jeder Apotheke. Sie sind aus Silikon und werden schützend über die Brustwarze gestülpt. In der Mitte haben sie ein kleines Loch, durch das das Baby weiter trinken kann. Zum Abheilen der Brustwarze ist es ebenfalls sehr gut, wenn Sie Luft an die Brustwarze kommen lassen. Auch das Betupfen mit Muttermilch hilft beim Abheilen von Wunden sehr gut. Ansonsten hilft ebenfalls Lanolin, Garmastan Salbe oder Johanniskrautöl beim Abheilen der wunden Brustwarzen.

Wenn Sie all diese Anfangsproblemchen überstanden haben, können Sie das Stillen und die Nähe zu Ihrem Kind in vollen Zügen genießen. Mit der Zeit werden Sie eingespieltes Team mit festen Trinkmahlzeiten. Denken Sie immer daran, diese Stillmomente mit Ihrem Baby sind einmalig und kostbar! Neben vielen lebenswichtigen Mineralstoffen geben Sie Ihrem Kind durch das Stillen auch das besondere Gefühl von Geborgenheit und Mutterliebe weiter.

 

Was gehört ins Babyzimmer?

Gegen Ende der Schwangerschaft wird es langsam Zeit das Babyzimmer einzurichten. Gerade die letzten 6 Wochen vor dem Geburtstermin eignen sich für diese wunderschöne Arbeit perfekt, denn jetzt greift der gesetzlich vorgeschriebene Mutterschutz und Sie können sich in aller Ruhe auf die Geburt vorbereiten.

Jetzt können Sie mit ihrem Partner in den Möbelhäusern nach schönen Kinderzimmermöbel suchen oder natürlich auch online das Internet durchforsten, wo Sie z.B. mit Gutscheinen noch Geld sparen können. Natürlich brauchen Sie ein Babybettchen! Bei vielen Familien schläft das Neugeborene im Elternschlafzimmer, entweder direkt im Bett oder einem Beistellbettchen. Aber nach ein paar Monaten und meistens am Ende der Stillzeit werden Sie sich wieder nach etwas mehr nächtlicher Ruhe sehnen und auch Babys schlafen oftmals ruhiger, wenn sie ein Bett für sich alleine haben. Trotzdem gilt auch beim „Schlafen lernen“: Hören Sie auf ihr Bauchgefühl, denn niemand außer der Mutter weiss was besser ist für Ihr Baby!

Außer einem eigenen Gitterbettchen brauchen Sie natürlich noch einen Kleiderschrank und eine Wickelkommode. Diese drei Möbelstücke werden für das erste Jahr vollkommen ausreichen. Besonders gut ist auch eine Wärmelampe in einem ausreichenden Sicherheitsabstand direkt über der Wickelkommode. Vor allem nachts und im Winter haben Sie so eine angenehme Temperatur während des Wickelns. Neben der Wärmelampe ist auch ein Windeleimer sehr praktisch, vor allen Dingen wenn man einen weiten Weg zur Mülltonne hat! Auch das Stillkissen sollten Sie nicht vergessen, denn selbst wenn man nicht stillt eignet es sich hervorragend um kleine Babys sicher und weich zu lagern.

Um das Babyzimmer noch etwas gemütlicher zu gestalten hilft ein Sessel zum Stillen und Vorlesen. Auch eine verspielte Lampe, ein hübscher Spielteppich und ein paar Kuscheltiere sollten natürlich nicht fehlen. Über bunte Wände und ein paar schöne Bilder wird sich Ihr Baby auch schnell freuen. Auf Spielsachen können Sie am Anfang dennoch ruhig verzichten, denn zu Beginn sind Mama und Papa einfach die liebsten Spielgefährten!

Ein Tipp fürs Online-Shopping: Mit dem Home24 Gutscheincode können Sie beim Möbelkauf sofort 25.- € sparen!

Entspannter Familienurlaub mit dem Baby

Wenn das Fernweh anklopft, heißt es für urlaubsreife Familien oft durchatmen: Windeln wechseln im Flieger, Stillen auf der Autobahn-Raststätte, eine endlos lange Einpackliste, Chaos pur und am Ende doch die Hälfte vergessen? Bleiben Sie entspannt – So gelingt die erste Reise mit dem Baby…

Früher war alles so schrecklich unkompliziert: In letzter Sekunde  ein Last-Minute-Hotel gebucht, Gepäck in den Kofferraum geworfen, unterwegs noch schnell die Freundin eingeladen und ab in den Süden… ? Spontane Kurztrips sind als junge Familie natürlich nicht mehr so schnell organisiert, wie das ohne Kind vielleicht noch möglich war. Plötzlich gibt es jede Menge zu bedenken, wenn uns das Reisefieber packt. Mit dem Flugzeug, im Zug oder Auto: Welches Transportmittel ist am besten geeignet? Wie lange darf ein Baby überhaupt fliegen? Sind besondere Impfungen notwendig? Und was muss ich alles einpacken?  Die erste Reise mit dem Baby ist eine wahre Herausforderung für frisch gebackene Eltern und bringt sie mitunter regelrecht ins Schwitzen. Dabei scheint alles aber zunächst viel wilder, als es eigentlich ist.  Denn gute Vorbereitung ist tatsächlich alles! Und wenn Sie vor der Abreise ein paar grundlegende Dinge beachten, steht einem entspannten Familienurlaub nichts mehr im Weg.

Das passende Reiseziel

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Baby vom Reiseziel selbst noch relativ wenig mitbekommt. Das Fünf-Sterne-Menü im Hotelrestaurant interessiert es wahrscheinlich genau so wenig wie der karibische Traumstrand oder das abwechslungsreiche Kulturangebot. Tatsächlich ist es Ihrem Baby egal, ob Sie nun an der Ostsee, in Frankreich oder in Schottland sind. Wohl aber registriert es, ob Sie als seine Eltern sich wohl fühlen oder eher gestresst sind. Daher: Planen Sie entspannt. Bei der Wahl des passenden Reiseziels sollten Sie vielmehr auf ein stimmiges Gesamtpaket achten. So sind bei kleineren Kindern und Babys beispielsweise kürzere Reisezeiten Trumpf. Bei Reisen mit dem Auto können Sie zwar praktischerweise viel Gepäck mitnehmen, sollten jedoch auch bedenken, dass gerade längere Fahrzeiten und unvorhergesehene Staus auf beengtem Raum für Nervosität bei Ihrem Baby sorgen können. So sollten Sie an ausreichend Pausen, Beschäftigungsmöglichkeiten und Spielzeug denken. Viele Eltern bevorzugen Zugreisen, während denen Sie auch einmal mit dem Baby im Gang laufen können. Hier ist die Bewegungsfreiheit größer, und die  Entspannung der Mutter überträgt sich dabei zusätzlich auf das Kind.

Vielleicht zieht Ihr Fernweh Sie ja auch in weite Ferne und Sie fragen sich, ob Sie eine so anstrengende Reise Ihrem Baby überhaupt zumuten können? Als Faustregel gilt hier: Wenn Sie als Eltern voll und ganz hinter Ihrem Reiseziel stehen, dann ist sehr vieles möglich.

 Sprechen Sie vorher mit Ihrem Kinderarzt

Ein Flug von zweistündiger Dauer ist für gesunde Kinder ab dem Alter von 3 Monat völlig unbedenklich. Besondere Vorsicht gilt hingegen, wenn es bei Ihrem Baby gesundheitliche Einschränkungen zu beachten gibt. Ihr Kinderarzt ist Ansprechpartner zu Fragen des Impfschutzes und zur ärztlichen Versorgung vor Ort. Außerdem gibt er Ihnen wichtige Verhaltenstipps zur richtigen Ernährung, Trinkwasser etc. in anderen Ländern. In medizinisch schlecht versorgten Regionen (z.B. in Teilen Südostasien, Afrika oder Südamerika) sollten Sie mit einem Säugling übrigens noch keinen Urlaub machen. Denn erst ab dem Alter von etwa 12 Monaten verfügt Ihr Kind über einen ausreichenden Immunschutz.

Reiseveranstalter für junge Familien

Gerade junge Eltern wissen, dass ein vertrauter Tagesrhythmus bereits die halbe Miete für einen entspannten Familienurlaub ist. Darauf haben inzwischen auch  einige Reiseveranstalter reagiert. So gibt es einige spezielle Veranstalter von Familien- und Kinderreisen, die sich ganz den besonderen Bedürfnissen junger Familien verpflichtet haben (z.B. Bambino-Tours, KUF-Reisen und Vamos-Eltern-Kind-Reisen). Über diese Anbieter finden Sie familienfreundliche und komfortable Unterkünfte, in denen Sie auf angenehme Weise den gewohnten Tagesrhythmus beibehalten können – ohne Lärmbelastung, steile Steintreppen oder dauernde Animations-Beschallung.

Durch dick und dünn? Freundschaften auf dem Prüfstand.

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Mit der Gründung einer eigenen Familie verändern sich auch die Beziehungen zu Ihren Mitmenschen. Insbesondere Freundschaften zu Frauen, die selbst noch keine Kinder haben, stehen oftmals ganz plötzlich auf der Probe. 

Geteiltes Glück, geteiltes Leid – Wie verändert eine Schwangerschaft Ihre Freundschaften?

Als Ansprechpartnerinnen in allen Lebenslagen sind gute Freundinnen Gold wert. Sie sind es, die immer ein offenes Ohr für uns haben. Sie sind uns zugleich Seelentrösterin, Beziehungsberaterin, moralische Instanz und Gefährtin zum Pferde stehlen. Und in Zeiten der Einsamkeit oder Langeweile hängen sie stundenlang mit uns am Telefon, um über Gott und die Welt zu quatschen. Doch was, wenn sich in Ihrem Leben eine Mutterschaft ankündigt?

Outdoor portrait of young pregnant couple in field

Eine Schwangerschaft betrifft automatisch auch Ihr Sozialleben. So kann die Phase von Schwangerschaft, Geburt und Elternzeit gerade für Ihre engsten Freundschaften schnell zur Geduld- und Zerreißprobe werden. Natürlich dreht sich für Sie nun vieles um die bevorstehende Mutterschaft. Automatisch verändern sich auch Ihre persönlichen Interessen und Prioritäten.  Und auch die Schwangerschaft selbst fordert ihren Tribut: So fehlt es Ihnen vielleicht schlichtweg an Energie- und Zeitreserven, um Ihre Freundschaften so intensiv zu pflegen wie früher.

Unterschiedliche Lebensmodelle prallen aufeinander

Besonders Freundinnen, die selbst kinderlos sind, fühlen sich nun möglicherweise aufs Abstellgleis geschoben. Wer jetzt nicht lernt, sich und seine Bedürfnisse innerhalb der Freundschaft mitzuteilen, wird schnell enttäuscht. Ein erhöhtes Maß an gegenseitiger Empathie, Rücksichtnahme und Fingerspitzengefühl wird notwendig: Denn plötzlich treffen völlig unterschiedliche Lebenswelten aufeinander. Natürlich kann gerade deshalb ein Kind auch viele positive und belebende Aspekte in Ihre Freundschaften bringen. Dafür jedoch müssen Sie sich über die anstehenden Veränderungen grundlegend im Klaren sind, Ihre gegenseitigen Ansprüche neu formulieren und sich immer wieder mit Verständnis und Geduld begegnen.

Machen Sie sich bewusst, dass sich viele kinderlose Frauen durch eine Schwangerschaft der Freundin in einer schwierigen Gefühlssituation befinden. Oftmals empfinden Sie die Mutterschaft der anderen als Konkurrenz bzw. persönliche Kritik am eigenen Lebensentwurf. Wenn dann noch ein eigener, bislang unerfüllter Kinderwunsch hinzukommt, fällt es mitunter schwer, sich aus ganzem Herzen zu freuen und Anteil am Familienglück zu nehmen. Umso wichtiger ist es, ehrlich miteinander im Gespräch zu bleiben. Dabei sollten unangenehme Gefühle wie Neid, Frust und Traurigkeit ebenso Raum finden wie unausgesprochen Wünsche und Ängste.

Tipp: Versuchen Sie, Ihre Freundin von Anfang an in die Schwangerschaft einzubeziehen. Bummeln Sie z.B. gemeinsam nach Babykleidung, oder laden Sie die Freundin ein, Sie zur Ultraschall-Untersuchung zu begleiten. Dies funktioniert natürlich nur, wenn sie zumindest grundlegend ein Interesse an Kindern hat.

Gemeinsamkeiten pflegen

Fragen Sie Ihre Freundin, wie Sie sich die gemeinsame Zeit nun vorstellt. Natürlich sind Sie, zumindest übergangsweise, auf das Entgegenkommen der Freundin angewiesen. Spätestens nach der Geburt ist es meist für längere Zeit mit spontanen Treffen vorbei. Nun muss die Freundin eine Zeitlang in Vorleistung gehen. Nehmen Sie diese besondere Rücksichtnahme Ihrer Freundin nicht als selbstverständlich hin, sondern würdigen Sie diese als große Freundschaftsgeste. Und auch wenn sich für Sie nun vieles um das Baby dreht: Versuchen Sie, von Zeit zu Zeit etwas zurückzugeben. Initiieren Sie zwischendurch auch mal ein Treffen oder einen Anruf von sich aus, und seien Sie emotional verbindlich. Meistens reicht dafür schon eine Umarmung und ein „Danke, dass du gerade jetzt so für mich da bist.“

Auch wenn es Ihnen schwer fällt: Fixieren Sie sich nicht ausschließlich auf Ihr Kind. Viele frischgebackene Mütter kriegen zwar die Treffen mit der Freundin koordiniert, verfallen dann aber nur allzu schnell in Monologe über Babypflege, Breikochen und die Verdauung des kleinen Spatzes. Wenden Sie sich stattdessen im Gespräch auch Ihrer Freundin zu. Hören Sie zu, fragen Sie nach und versuchen Sie offen zu bleiben.

Tipp: Pflegen Sie schon früh nach der Geburt  wieder eigene Hobbys und Interessen. Nur so bleiben Sie langfristig zufrieden – Ihre Freundschaften werden es Ihnen danken. Auch für Ihr Kind selbst ist es das richtige Signal: Denn für eine gesunde Entwicklung muss es lernen, dass Mama auch ein eigenes Leben hat. Und dazu gehören selbstverständlich gute Freunde.

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

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Mit jedem neuen Schwangerschaftsmonat klettern auch die Pfunde auf der Waage. Viele Frauen machen sich jetzt vermehrt Gedanken über ihr Gewicht und Essverhalten. Welche Gewichtszunahme gilt als „normal“? Sollten Sie nun „für zwei“ essen oder doch besser Kalorien zählen? Und wie fühlen Sie sich dabei in ihrer Haut?

Die Veränderungen des Körpers während einer Schwangerschaft tatsächlich am eigenen Leib zu erleben – diese einmalige Erfahrung beschäftigt und bewegt wohl jede werdende Mutter. Irgendein verträumter Journalist hat mal die Behauptung in die Welt gesetzt: Viele Frauen fühlen sich nun besonders wohl in ihrer Haut, denn endlich einmal könnten sie ohne Schuldgefühle und nach Herzenslust schlemmen, und all dies natürlich zum Wohle des ungeborenen Kindes. Doch ist das wirklich so? Das Gerücht zumindest hält sich hartnäckig – während in  der Realität die meisten schwangeren Frauen vor dem Spiegel stehen und oftmals einfach nur verunsichert sind.

Insgeheim fragen wir uns:  Bin ich noch schön? Vielleicht sogar schöner als sonst? Oder gerate ich nun etwa aus der Form? Wie viel darf, wie viel muss man optimalerweise während einer Schwangerschaft zunehmen? Auf welche Veränderungen sollte man sich einstellen? Vielleicht haben Sie zu all diesen gewichtigen Fragen längst eine kleine Umfrage im Bekanntenkreis durchgeführt. Gegebenenfalls werden Sie festgestellt haben: Zum Thema Gewichtszunahme in der Schwangerschaft kursieren die unterschiedlichsten Meinungen und Erfahrungen. So widersprüchlich wie verunsichernd sind auch die meisten Ratschläge, die Sie als Schwangere zu hören kriegen. Die einen ermahnen zur größten Vorsicht, die anderen empfehlen, nun am besten „für zwei“ zu essen. Schnell macht sich Verunsicherung breit und am Ende bleibt nur eine unbestimmte Ratlosigkeit.

Schönheitswahn der Medien: Promi-Mütter sind kein Maßstab!

Zusätzlich werden viele schwangere Frauen heute durch den Schlankheitswahn in der Boulevard-Presse verunsichert: Denn der mediale Schönheitswahn macht inzwischen auch vor den frisch gebackenen Promi-Müttern keinen Halt mehr. So präsentierte sich eine superschlanke Heidi Klum stets nur wenige Wochen nach ihren Geburten mit perfekt getrimmter Bikini-Figur, und eine hochschwangere Jessica Simpson schmückte gerade kürzlich mit perfekt (retuschierten!) und hüllenlosen Rundungen das Cover der Elle. Die Liste der durchtrainierten Schwangeren und superschlanken Neu-Mütter lässt sich gerade in Promi-Kreisen noch eine ganze Weile lang fortführen. Doch sind diese Vergleiche wirklich realistisch? Oder führen sie am Ende nur zu völlig übersteigerten Erwartungen an uns selbst?

 

Welche Gewichtszunahme ist in der Schwangerschaft „normal”?

Tatsächlich gibt es keine Empfehlung, die für jede Schwangere gleichermaßen gilt. So muss eine zierliche oder sogar untergewichtige Schwangere natürlich mehr Gewicht zunehmen als eine Frau, die bereits vor der Schwangerschaft übergewichtig war.

Zur Orientierung empfiehlt das US-amerikanische Institute of Medicine (IOM) folgende internationale Leitlinien zu BMI und Gewichtszunahme:

  • Waren Sie vor der Schwangerschaft untergewichtig? (BMI<20):  Gewichtszunahme zwischen 12,5 und 18 kg während der Schwangerschaft
  • Waren Sie vor der Schwangerschaft normalgewichtig? (BMI 20-26):  Gewichtszunahme zwischen 11,5 und 16 kg während der Schwangerschaft
  • Waren Sie vor der Schwangerschaft übergewichtig? (BMI 26-29):  Gewichtszunahme 7 und 11,5 kg während der Schwangerschaft
  • Waren Sie vor der Schwangerschaft adipös? (BMI>29):  Gewichtszunahme zwischen 5 und 9 kg während der Schwangerschaft

Und auch während der Schwangerschaft verläuft der Grad der Gewichtszunahme in verschiedenen Phasen: Nachdem sich das Gewicht in den ersten Monaten nur langsam verändert und zeitweise stagniert, nehmen Schwangere in den letzten Schwangerschaftsmonaten am stärksten zu. Die Gewichtszunahme lässt sich natürlich nicht nur auf das Gewicht des heranwachsenden Babys zurückführen, sondern wird vor allem benötigt, damit der Körper der Mutter zugleich auch das Kind ernähren kann.

Sie sehen: Auch wenn Sie übergewichtig sind, müssen Sie während der Schwangerschaft definitiv zunehmen. Im Übrigen ist ein großer Anteil des zugenommenen Gewichts eingelagerte Flüssigkeit, die für die Plazenta und den Erhalt des zusätzlichen Kreislaufs des Embryos zur Verfügung stehen muss.

Die richtige Wahl: Klinik oder Geburtshaus?

Fast jede Schwangere kennt das wohl: Spätestens, wenn der Babybauch allmählich kugelrund wird, macht sich oftmals Nervosität breit. Und plötzlich taucht da immer öfter die Frage auf: Wo soll ich mein Baby entbinden? Klinik oder Geburtshaus: Was ist die richtige Wahl für mich? Zur Erleichterung dieser wichtigen Entscheidung haben wir für Sie die wichtigsten Infos zusammengestellt.

 

Was spricht für die Entbindung in der Klinik?

Wenn man Schwangere fragt, warum sie sich für eine Entbindungsklinik entschieden haben, so ist das wohl am häufigsten genannte Argument ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis. Im Krankenhaus erhalten Sie kompetente medizinische Betreuung durch erfahrenes Fachpersonal. So kümmert sich neben einer Hebamme und einem Facharzt in der Regel auch ein Kinderarzt um Ihr persönliches Wohlergehen und die Sicherheit Ihres Babys unmittelbar vor, während und nach der Geburt. Im Falle von Komplikationen können sämtliche medizinisch notwendigen Maßnahmen direkt vor Ort eingeleitet werden.

Nach der Entbindung bleiben Sie und Ihr Baby noch weitere vier bis sechs Tage in der Klinik. Nun können Sie sich von den Anstrengungen der Geburt erholen. Gerade nach einer längeren Entbindung ist Ihr Kreislauf womöglich noch geschwächt. Lassen Sie sich ruhig ein wenig verwöhnen. Auf den meisten sog. Wöchnerinnenstationen werden die frischgebackenen Mütter ausgesprochen zuvorkommend behandelt. Neben Entlastung und Hilfestellung bei der Versorgung des Neugeborenen erhalten Sie gesunde Mahlzeiten, um Ihren nun deutlich erhöhten Nährstoffbedarf zu decken – damit Sie schnell wieder zu Kräften kommen.

  

Wie finde ich eine gute Entbindungsklinik?

Eine gute Übersicht mit Adressen von Entbindungskliniken finden Sie in einem Klinik- und Kursführer für Schwangere. Die Zeitschrift „Wo bekomme ich mein Baby?“ liegt in vielen Frauenarztpraxen und Geburtsvorbereitungskursen aus. Hier erhalten Sie auch gute Infos zu Schwangerschafts- und Säuglingspflege-Kursen in Ihrer Nähe. Tipp: Wenn Sie Ihr Baby nach der Geburt stillen möchten, informieren Sie sich über Krankenhäuser, die das Zertifikat „stillfreundlich“ tragen. 

Die meisten Kliniken bieten ein- bis zweimal pro Monat  Info-Abende an. Hier können Sie alle Fragen loswerden, die Sie rund um die bevorstehende Geburt beschäftigen. Bei einer Führung durch die Räumlichkeiten bekommen Sie außerdem ein Gefühl dafür, ob Sie sich hier gut aufgehoben fühlen.

 

Muss ich mich vorher in der Klinik anmelden?

Tatsächlich sollten Sie sich in der Entbindungsklinik Ihrer Wahl rechtzeitig anmelden, damit man alle Ihre Daten im Voraus aufnehmen kann und  bei der Entbindung keine Formalitäten mehr geklärt werden müssen.

Organisieren Sie sich außerdem eine Nachsorgehebamme für die ambulante Nachbetreuung. Diese besucht Sie in der Wöchnerinnenzeit täglich und unterstützt Sie mit wertvollen Tipps rund um die Babypflege, das Stillen und die optimale Entwicklung Ihres Neugeborenen. 

  

Geburtshaus   – Eine gute Alternative

Wenn Sie sich eine persönlichere Umgebung für Ihre Geburt wünschen, könnte ein Geburtshaus die optimale Alternative zur Entbindungsklinik sein. Hier haben Sie die maximale Mitbestimmung für Ihr Wohlergehen während der Geburt. So können Sie selbst bestimmen, welche Art der Entbindung (z.B. Wassergeburt) Sie sich wünschen. Außerdem werden Sie durchgehend von ein und derselben Hebamme versorgt. Übrigens ist es ein weit verbreitetes Vorurteil, dass die Hebammen in einem Geburtshaus lediglich mit Räucherkerzen herumwedeln, und eine allgegenwärtige Esoterik auf Kosten der Sicherheit geht. Ganz im Gegenteil sind die hier tätigen Hebammen aber hoch qualifizierte und erfahrene Fachkräfte, die nicht nur sensibel auf Ihre Bedürfnisse eingehen, sondern auch jederzeit mit geschultem Blick auf die medizinischen Erfordernisse reagieren. So sind Sie auch im Falle von Komplikationen bestens abgesichert und werden gegebenenfalls direkt in eine Klinik verlegt. 

  

Ambulante Geburt

Die wohl perfekte Zwischenlösung ist die ambulante Geburt. Erkundigen Sie sich dafür nach einer so genannten Beleghebamme. Diese betreut Sie in der Geburtsklinik Ihrer Wahl und ist Ihnen bereits vorher persönlich bekannt. Sofern keine Komplikationen auftreten, können Sie bereits wenige Stunden nach der Geburt wieder zurück in ihr vertrautes Zuhause, wo Sie von Ihrer Hebamme nachbetreut werden.

Pucken – eine Starthilfe für kleine Weltentdecker

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Soll ich mein Baby pucken? Ja!
Gerade in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt fällt vielen Babies das Ankommen in der für sie vollkommen neuen Welt schwer. 9 Monate lang lebte dein Baby in einer ganz eigenen geschützten kleinen Welt, abgeschirmt von den unzähligen Eindrücken der Welt „da draußen“ in deiner Gebärmutter. Mit der Geburt ändern sich diese paradiesischen Zustände von Jetzt auf Gleich komplett: eine unendliche, und beängstigende Weite empfängt dein Baby, mit lauten Geräuschen, Gerüchen, unterschiedlichen Temperaturen und nicht zuletzt der Erfahrung, wie es sich anfühlt, selbst zu atmen. Viele Babies reagieren auf diese Umstellungen mit Einschlafproblemen, häufiger Unruhe und nicht erholsamem Schlaf.

Ein Pucksack kann deinem Baby helfen, besser im Hier und Jetzt dieser Welt anzukommen. Der Pucksack (am besten ein Modell mit Kaputze, ist es zu warm für die Kaputze, kannst du sie einfach umschlagen und als „Kissen“ verwenden) umgibt dein Baby warm und weich, die begrenzte Bewegungsfreiheit lässt dein Baby Schutz und Geborgenheit wie im Mutterleib fühlen. Mit diesem Gefühl des Wohlbefindens kann dein Baby besser zur Ruhe kommen. Beruhigt kann der
Säugling nun seine Welt begreifen und erkunden.

Als große Befürworterinnen des Puckens, habe ich ein paar Tipps rund um das Pucken und den Pucksack zusammengetragen:

  • Lege dein Baby mit ganz nackten Beinen in den Pucksack, der Kontakt mit der eigenen Haut erinnert es zusätzlich an das wohlige Gefühl in deiner Gebärmutter.
  • Achte beim Kauf des Pucksacks unbedingt darauf, eine schadstofffreie Variante (am besten Bio-Baumwolle, reaktiv gefärbt) zu wählen, schließlich steht der Pucksack in direktem Kontakt mit der noch dünnen und empfindlichen Haut deines Babys.
  • Praktisch ist es, wenn der Pucksack einen Gurtschlitz hat, so kannst du dein Baby auch während der Autofahrt pucken.
  • Erkundige dich beim Kauf darüber, ob der Pucksack „mitwächst“, so hast du und dein Baby länger etwas davon (und es spart Geld!)

Unsere Empfehlung: Der Casafeli Womby Bag 

 

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