Mein Baby wird mobil: ab auf Rutscher oder Laufrad

Kind auf LaufradEin Baby zu haben ist schon eine spannende Zeit für Eltern und viele können die kleinen und größeren Meilensteine in der Entwicklung ihres Sprösslings kaum erwarten. Zwischen dem 7. und 8. Lebensmonat werden die meisten Babys mobil – sie beginnen zu krabbeln und lernen sich selbständig hinzusetzen. Manche Babys kullern oder robben jetzt durch die Gegend. Ihre Neugierde, ihr Bedürfnis ihre Umgebung selbständig zu erkunden, ist nun groß! Zeit sich darüber Gedanken zu machen, wie man sein Kind gezielt unterstützen kann, bis es dann bereit ist für die ersten freien Schritte. Ein Babyrutscher oder für später dann das Laufrad, kommt da vielen Eltern in den Sinn. Wir haben für Sie deshalb einige wichtige Punkte zu diesen beliebten Kinderfahrzeugen zusammengefasst.

Platz da – Ihr Liebling hat Spaß am neuen Rutschfahrzeug!

Es gibt doch kaum Kinder, die nicht Spaß an neuen Entdeckungen haben. Gezielt fördern können Sie den Bewegungsdrang Ihres kleinen Lieblings deshalb sehr gut mit einem Rutschfahrzeug, kurz Rutscher genannt. Spielerisch werden hier bei Ihrem Kind viele Fähigkeiten gefördert und Sie werden sehen, die Entwicklungsschritte sind gerade jetzt enorm.

Körperlich wird Ihr Kind auf dem Rutscher perfekt unterstützt, denn es braucht schon ein wenig Kraft in den kleinen Beinen, um sich auf dem Fahrzeug abzustoßen. Nur so kommt man nämlich vorwärts und kann sein Ziel – Stück für Stück – erreichen. Gleichzeitig müssen auf dem Rutschauto aber auch beide Beine koordiniert werden, damit nicht eines bremst und das andere vorwärts schiebt. Für kleine Kinder eine große Leistung und auch die Arme müssen bei der Bewegung mit eingebaut werden. Denn sie sind beim Rutschauto fahren wichtig für die Lenkung: die Kleinen müssen ja dorthin lenken, wohin der Weg gerade lang führt. Deshalb ist ein Baby Rutscher ideal, um die Augen-Hand-Bein-Koordination gezielt zu fördern – die gesamte Muskulatur baut sich gezielt auf und diese wiederum stützt den Rücken und ist für das spätere Laufen und gerade Sitzen äußerst wichtig.

Denk mit: ein Rutschfahrzeug fördert Ihren Liebling auch geistig

Doch auch geistig fördert das Rutschfahrzeug Ihr Baby. Denn die Fantasie kennt beim Spielen von Kleinkindern mit ihren Fahrzeugen kaum Grenzen. So wird auch das schlichteste Kinderfahrzeug im Spiel zum Rennauto, Feuerwehrfahrzug, zum Polizeiwagen oder zum Bus. Kleine Kinder haben Spaß auf einem Rutschauto, spielen gerne damit und toben sich auf gesunde Weise aus und Sie al Eltern unterstützen Ihr Kind ganz spielerisch auf seinem weiteren Weg der Mobilität. Natürlich können Sie von vornherein ein Lieblingsthema wie Traktor, LKW oder Polizeiauto für Ihr Kind kaufen und so einen großen Wunsch Ihres Lieblings erfüllen – aber im Spiel werden Sie überrascht sein, was Ihr Kind sich so alles ausdenken kann rund um sein erstes eigenes Auto.

Welche Rutschautos sind ideal für mein Baby?

Ein Klassiker in den Reihen der Babyrutscher ist mit Sicherheit das sogenannte Bobby-Car, das es mittlerweile in vielen Designs, Farben und sogar in unterschiedlichen Größen gibt. Schnell geht es auf dem Bobby-Car quer über den Hof, zum Spielplatz oder auch durchs Haus. Beliebt bei Eltern sind aber auch Modelle mit einer Schubstange, sodass das Rutschfahrzeug wie ein Dreirad geschoben werden kann (mittlerweile sind hier auch noch sichere Modelle mit vier Rädern auf dem Markt). Schon bald wird das Kind mitlaufen und die Technik des Rutschens allein herausfinden – dann können Sie die Schubstange wieder entfernen.

Viele Modelle der sogenannten Baby-Rutscher besitzen außerdem eine Anhängerkupplung und so kann auch ein Anhänger mitgenommen werden. Dieser lässt sich im Garten und am Spielplatz prima mit Sand beladen, kann Spielzeug mitnehmen und vieles mehr transportieren.

Kinderfahrzeuge zum Rutschen gibt es in vielen Versionen, verschiedenen Farben und Materialien. So können Sie bei den Farben zwischen Modellen für Mädchen in Rosa und Pink wählen oder auch für Jungs in tollen Blautönen, in Grün oder mit besonderen Prints. Als Material stehen Holz und Plastik zur Auswahl.

Ab 1 ½ bis 2 Jahren: Gleichgewichtstraining mit dem Kinderlaufrad

Ihr Kind ist schon etwas älter und hat erste Erfahrungen auf dem Rutschfahrzeug sammeln können? Dann ist es nun an der Zeit ein Laufrad für Ihren Liebling anzuschaffen. Hier kann Ihr Kind seinen Gleichgewichtssinn üben und wird schon einmal auf das spätere Fahrrad fahren vorbereitet. Die sitzende Position, der Antrieb durch beide Beine und das Fahrverhalten auf dem Laufrad sind mit dem des Radfahrens nämlich fast gleich. Sobald Ihr Kind sicher Laufen und Stehen kann ist es Zeit für ein Laufrad. Durchschnittlich lässt sich etwa das Alter von 2 Jahren als Zeitpunkt nennen, ab dem Kinder bereit sind, die neuen Bewegungsabläufe auf dem Laufrad zu lernen.

So finden Sie ein passendes Laufrad für Ihr Kind

Beim Laufrad dürfen Sie auf keinen Fall ein zu großes Modell für Ihr Kind wählen, denn die Schrittlänge ist ein entscheidendes Maß beim Kauf. Auf dem Laufrad sollten Kinder schon eigenständig sitzen können und mit beiden Füßen sicher am Boden stehen. Dabei sollten die Beine sogar leicht angewinkelt sein, damit Ihr Kind sich mit Kraft mit den Beinen vom Boden nach vorn abstoßen kann. Viele Kleinkinder, die erstmals mit einem Laufrad in Berührung kommen, beginnen damit, das Laufrad zu schieben. Aber je nachdem, wie stark die motorischen Fähigkeiten bereits ausgeprägt sind, kann es sein, dass schon nach kurzer Zeit beachtliche Strecken auf dem Laufrad zurückgelegt werden.

Viele Modelle stehen beim Laufrad zur Auswahl

Beim Laufrad gibt es Modelle aus Holz, Metall, Aluminium oder Kunststoff. Der Vorteil liegt meistens im Gewicht, so dass leichtere Laufräder von Eltern bevorzugt gekauft werden. Denn leichtere Laufräder sind für die Kleinen besser zu halten, zu heben und damit auch leichter zu beherrschen. Kleinere Laufrad-Modelle fahren häufig auf Vollgummibereifung – für größere Modelle setzen viele Hersteller jedoch auf Luftbereifung. Diese federt sehr viel weicher ab, hat mehr Grip und eignet sich daher wesentlich besser für Fahrten auf unterschiedlichen Untergründen. Achten sollten Sie beim Laufradkauf auch auf eine Lenkeinschlagsbegrenzung. So kann das Fahrzeug bei engen Kurvenfahrten nicht wegrutschen und das Fahren wird sicherer für Ihr Kind. Sinnvoll ist auf jeden Fall, dass das Kinderlaufrad über ein Kinnpolster verfügt und ggf. auch über einen Ständer am Fahrzeug. So ist es vor der Kita besser abgestellt und bleibt länger schön. Ein Ständer am Laufrad kann außerdem das sorgsame Umgehen trainieren und damit schon auf das spätere Fahrrad vorbereiten.

Unterstützen Sie Ihr Kind bei den ersten Schritten der Mobilität

Zusammenfassend kann man sagen: Laufräder kommen dann zum Einsatz, wenn das Kind nicht nur laufen kann, sondern auch sonst schon sicherer auf den Beinen ist. Beim Fahren baut es die Koordination aus und trainiert auch den Gleichgewichtssinn und die Balance. Die Kinder erreichen schon recht hohe Geschwindigkeiten. Da es doch immer wieder zu Stürzen kommt, empfiehlt sich ein Helm zum Schutz des Kopfes. Laufräder sind eine gute Vorbereitung auf das spätere Fahrradfahren.

Kleinere Kinder sind ideal auf dem Rutscher aufgehoben und werden damit viel Zeit und Spaß verbringen. Rutschfahrzeuge sind ein wunderbares Spielzeug für Kinder und sobald die Kleinen sicher sitzen, können sie auch schon auf dem Rutschauto losdüsen. Danke leiser Reifen und kleinem Wendekreis sind viele Rutscher super für drinnen geeignet und bieten somit Abwechslung auch bei schlechtem Wetter.

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