Was tun wenn das Baby krank ist?

Die erste Kinderkrankheit trifft Eltern meistens härter als das Baby! Was machen wenn das das eigene Kind auf einmal Fieber bekommt und nachts nicht mehr atmen kann, weil die kleine Nase zu ist? Auch Husten ist in den ersten zwei Lebensjahren ein häufiges Problem, das Kinder und Eltern nachts nicht schlafen lässt. Wir möchten Ihnen kleine Tipps und Tricks zeigen, mit denen Sie Ihr Kind bei verschiedenen Syptomen behandeln können.

Die einfache Erkältung ist die häufigste Erkrankung bei Babys und Kleinkindern. Ein einfacher Meeressalz-Nasenspray hilft die Nase feucht zu halten. Zusätzlich sollten Sie sich einen Nasensauger für Babys aus dem Drogeriemarkt besorgen. Damit kann der Schleim durch Unterdruck ganz einfach aus der kleinen Babynase entfernt werden und die Kleinen können wieder frei atmen, was besonders beim Stillen und Schlafen sehr wichtig ist. Sorgen Sie außerdem für ein feuchtes Raumklima, denn trockene Heizungsluft verschlimmert oftmals noch die Erkältungssymptome. Stellen Sie ein heißes Dampfbad (wichtig: in sicherer Entfernung vom Kind) nachts im Zimmer auf oder hängen Sie feuchte Tücher über die Heizung. In das Dampfbad oder auf die feuchten Tücher können Sie zusätzlich noch einen Erkältungsbalsam geben.

Wechseln Sie regelmäßig die Bettwäsche der Baby und Kinderbetten, vor allem der Kopfkissenbezug sollte täglich gewechselt werden. Bei Husten können Sie in der Apotheke sowohl homöophatische Hustensäfte als auch welche auf pflanzlicher Basis bekommen. Dennoch sollten Sie bei Husten der länger als zwei Tage geht, auf jeden Fall zum Kinderarzt gehen, damit dieser die Lunge abhören kann. Sowohl bei Schnupfen als auch bei Husten ist es gut den Kopfkissenbereich etwas zu erhöhen, dadurch kann der Schleim leichter nach hinten abfließen und ihr Kind wird besser schlafen können.

Bei Fieber sind immer noch die kalten Wadenwickel ein sehr bewehrtes Hausmittel. Mit einem Ohrthermometer kann man auch bei schlafenden Kindern ganz leicht die Temperatur kontollieren und das sollten Sie auch alle zwei bis drei Stunden machen. Bis 38,5 ° spricht man bei kleinen Kindern von erhöhten Temperaturen und die Chancen, dass das Fieber wieder sinkt stehen relativ gut. Wichtig: Ziehen Sie ihr Kind bei Fieber nicht zu warm an, denn dadurch treiben Sie das Fieber noch höher. Natürlich darf Ihr Kind aber auch unter keinen Umständen frieren. Achten Sie darauf, dass das Baby viel trinkt und bieten Sie ihm am Besten immer wieder Wasser an. Wechseln Sie durchgeschwitzte Bodys schnell, damit sich das Kind nicht erkältet. Geht das Fieber nicht innerhalb von 8 Stunden zurück oder steigt es über 38,5 ° müssen Sie sofort zum Kinderarzt.

Da viele Babys und Kleinkinder besonders gut auf Globulis reagieren, können sich Eltern auch schon vor der ersten Kinderkrankheit darüber informieren. Viele Apotheken bieten ein Erste-Hilfe-Globuli-Set an, in denen die wichtigsten Globulis enthalten sind. Hier heißt es allerdings erstmal ausprobieren, bevor man merkt was wirklich hilft! Eltern können eine Krankheit bei Ihrem kleinen Schatz nicht verhindern, aber durch frühes Entgegenwirken können kleinere Infekte schnell auskuriert werden.

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