Endlich raus: Freiheit mit Baby I – die Sache mit dem Fahrrad

Seit der Geburt meiner Tochter bin ich plötzlich „Hausfrau“ geworden, ich geniesse es und bin glücklich über mein neues Leben und meine neuen Herausforderungen. Aber nach Monaten habe ich auf eins keine Lust mehr: ich habe genug vom Kinderwagen! Seit einer gefühlten Ewigkeit laufe ich die immer selben Wege, jeden Tag sehe ich die selbe Umgebung, mein Ziel lautet seit Monaten: den Bewegungsradius vergrößern!

Endlich kann meine Tochter sitzen, und endlich macht das Wetter mit. Endlich:
Raus aufs Fahrrad! Doch wie genau soll das denn praktisch ablaufen? Bevor ich mich ins neue Abenteuer „Freiheit mit Baby“ wage, durchdenke ich mögliche Szenarien: Meine Kleine schläft immer mal wieder ein – auf dem Fahrradsitz eine ziemlich ungute Sache; ich habe noch genau die Geschichten meines Schwagers im Kopf, der, einhändig fahrend, unsere Nichte im Fahrradsitz stützen musste, damit sie nicht -schlafend- seitlich wegfällt. Das muss nun wirklich nicht sein… Zusätzliches Manko des Fahrrads: all der Kram, den man als Mami/Papi immer so mit sich rumschleifen darf… Ein Riesenrucksack auf dem Fahrrad? Nein danke… Einkaufen mit Fahrrad und Kindersitz stelle ich mir mehr als undenkbar vor (außer Briefmarken vielleicht), und am Ziel angekommen, will meine kleine Zappelmaus ganz bestimmt nicht ewig auf Mamis Arm bzw. in der Babytrage getragen werden- in beidseitigem Einverständnis versteht sich ;).

Die grauen Wolken um meinen Freiheits-Gedanken wurden immer düsterer. Denn schließlich will ich unabhängig und FREI sein beim Radeln, ob meine Kleine schläft, meckert oder spielen will, ob ich sie zur Krippe bringen oder einkaufen möchte, ob wir nur eine Runde durchs Dorf radeln oder einen Wochenendausflug zum Strand, Obstkaffee oder Streichelzoo machen wollen.

So kam ich auf den Gedanken: Fahrradanhänger! Kindertransporter – was eine Erfindung! Komfort, Sicherheit, Fahrspaß! Allein auf dem Rad, das Kind hat Platz, man muss nicht über die Mengen des „Reise-Unrats“  (Proviant, Wickelzeug, Spielkram, Einkauf) nachdenken, und man ist am Ziel flexibel, kann man doch die meisten Anhänger prima als Buggy nutzen. Der Wunsch war geboren, also ab ins Netz und ran an die Infos.

Hier war ich ziemlich schnell frustriert, zu viele „Verblendungs-„Infos zu wenig Konkretes und dann noch: die absolut ernüchternden Ergebnisse von ADAC/Stiftung Warentest/Ökotest – ich war erschlagen, desillusioniert und enttäuscht. War der Traum von Freiheit zerplatzt? Nun ging es an die Detail-Arbeit, und eines sei verraten: wenn man sich durch das Meer an Information gearbeitet hat scheint ziemlich bald die Sonne, ganz hinten im Nachbardorf, und da radel ich jetzt hin, mit meiner Tochter im Croozer :)!

Meinen Weg zum richtigen Kindertransporter unter anderem mit starken Argumenten (Sicherheit), beruhigenden Infos (Testergebnisse), Gedanken an die Familienkasse (Preis-Leistung) und ersten Praxis-Erfahrungen zeige ich Euch in Kürze hier. Und, es lohnt sich: ein großer Bewegungsradius ist Freiheit und Spaß pur :)! 

 

One comment

  • Katrin W.

    witzig – uns gehts genauso! der fahrrad-kindersitz kann sich bei uns irgendwie nicht durchsetzen. wir überlegen nun auch, uns einen anhänger anzuschaffen, da hat man ja auch was für mehrere jahre. aber was ich im www zum thema fahrradanhänger finde, ist ganz schön verwirrend… sind schon gespannt auf deinen nächsten artikel :-).

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