Vorsicht bei Kinderspielzeug!

Kinder lieben Spielsachen und wenn die dann noch bunt sind und tolle Geäusche machen, wirkt das auf viele Kinder besonders anziehend. Allerdings sollten Eltern beim Kauf von Spielsachen nicht nur auf den Spaßfaktor achten, sondern vor allem Wert auf die Sicherheit von Spielzeug legen. Gerade bei Kinder unter 3 Jahre ist ein Sicherheitstest im Laden Pflicht. Denn obwohl auf Spielzeugen Altersangaben drauf sind, halten diese nicht immer das was sie versprechen. Aber auch Schadstoffe in Kinderspielzeug ist leider noch die Regel, denn das Gesetz hat hier noch keine strengen Richtlinien die Gefahrenstoffe in Kinderspielzeug regeln.

Plastik oder Holz – was ist besser?

Schadstoffe im Kinderspielzeug

Generell ist gegen unlakiertes Holzspielzeug nichts einzuwenden, wie es z.B. der Holzspielzeug-Profi Onlineshop hat. Gerade für Babys, die alles gerne in den Mund nehmen, ist die Holzalternative sicherlich die bessere und auch hier gibt es Firmen, die sich an spezielle Ökostandards halten und Eltern eine Sicherheit bieten. Zusätzlicher Vorteil beim Holzspielzeug ist die lange Lebensdauer, da Spielzeug aus Holz in der Regel robuster ist. Aber auch das Plastikspielzeug ist nicht automatisch giftig, sondern es kommt auch hier wieder auf die Herstellung und Verabeitung des Kunststoffes an. Bei sehr weichen Plastikmaterialien sollten Eltern allerdings aufmerksam sein, denn hier werden in der Regel die sog. „Weichmacher“ verwendet.

Teuer ist nicht immer besser

Generell gilt für Eltern „Made in China“ Produkte nicht ins Kinderzimmer zu lassen, denn hier konnten immer wieder extrem hohe Belastungen nachgewiesen werden. Allerdings sind bei einem Spielzeugtest von Stiftung Warentest insgesamt 80 % aller Spielzeuge durchgefallen und getestet wurde von billig bis teuer. Hier hat sich gezeigt, dass auch teures Markenspielzeug Schadstoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Formaldehyd, Nickel oder Weichmacher enthalten. Einiger dieser Stoffe stehen im Verdacht Krebs auszulösen und können sogar nachhaltig das Erbgut schädigen. Die Stoffe werden von dem Kind entweder über die Luft oder die Haut aufgenommen und weil gerade Babys und Kleinkinder die Spielsachen gerne in den Mund nehmen, besteht hier noch eine erhöhte Gefahr.

Der Gesetzgeber muss reagieren

Egal ob Plastik oder Holzspielzeug, Eltern sollten beim Kauf darauf achten, dass das Spielzeug eventuell ein Testsiegel enthält. Von Stiftung Warentest gibt es das Ökotest-Sspezialheft mit allen Testergebnisse rund um Baby- und Kinderbedarf inkl. Spielsachen. Das Heft gibt es überall dort wo es Zeitschriften gibt und viele Spielzeughersteller haben auch ein spezielles Ökosiegel, das eine schadstoffefreie Herstellung garantiert. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass der Gesetzgeber speziell für Spielzeug strengere Richtlinien erlässt, an die sich die Herstellen halten müssen! 

One comment

  • Marion

    Ich finde es schrecklich, dass die Hersteller überhaupt erst solches schädliches Spielzeug herstellen und keinerlei Gewissen zu haben scheinen. Wie kann man nur so verantwortungslos mit unseren Kindern umgehen? Eltern können zwar nach Siegeln und dergleichen schauen, aber wer weiß schon, ob dieses nicht gefälscht ist? Als Verbraucher ist man schon sehr alleingelassen. Und dass die Politik bisher keinen Riegel vor Giftmachern geschoben hat, hängt bestimmt auch mit Lobbyisten zusammen. Wir kaufen nur noch Holzspielzeug, das speichelecht ist. Ein für uns vertrauenswürdiger Händler ist http://www.baby-box.de. Das Spielzeug riecht nicht nach chemikalien und scheint uns sicher zu sein.

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