Für alle Notfälle gerüstet

Gefahrenquellen für kleine Kinder gibt es jede Menge: Haushalt, Straßenverkehr, zu Besuch bei Freunden, in der Kita und noch vieles mehr. Gerade die ersten 3 Jahre müssen Eltern vieles kindersicher machen und die Kleinen auf Schritt und Tritt begleiten, denn das Verständnis für viele Gefahren wird oft erst mit Ende der Grundschulzeit von den Kinder richtig eingeschätzt. Darum sollten Eltern sich auch nicht in Sicherheit wägen, wenn das Kind bereits in die erste oder zweite Klasse geht. Oftmals wird gerade hier das lang geübte Rechts-Links-Schauen, bevor es über die Straße geht, beim Quatschen mit den Freunden vergessen. Eltern sein heißt eben auch Beschützer sein und das ohne übertriebene Ängste zu entwickeln. Eine Geradwanderung die vielen Eltern nicht besonders leicht fällt und oftmals werden dabei noch die eigenen Ängste auf das Kind übertragen. Eltern müssen das richtige Maß an Schutz entwickeln und sollten die Kinder von Anfang an zur Selbstverantwortung erziehen.

Schutz, Vertrauen und ein bisschen Glück braucht jedes Kind zum groß werden!

Kleinen Kindern sollten man nicht einfach etwas verbieten, sondern ihnen gleichzeitig auch erklären, warum sie das nicht dürfen. Denn nur wenn das Kind versteht warum es was nicht darf, kann es lernen die Gefahr einzuschätzen. Ein Klassiker ist immer wieder die Schere, die das Kleinkind gefunden hat und mit welcher es durch das Haus rennt. Ein einfaches Wegnehmen und Verbieten bringt dem Kind zwar kurzzeitig Schutz, aber beim nächsten Mal wird es wieder damit weglaufen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und erklären Sie dem Kind was daran gefährlich ist, lassen Sie es die spitzen Enden der Schere einmal behutsam anfassen, zeigen Sie ihm dass man eine Schere immer nach unten halten muss beim Laufen und lassen Sie das Kind die Schere selbstständig wieder aufräumen. Hier hat das Kind einen echten Lerneffekt und Sie können etwas sicherer sein, dass Ihr Kind die Situation beim nächsten Mal anders einschätzen wird. Eltern sein heißt auch die Kinder von Anfang an zur Selbständigkeit zu erziehen, damit sie sich später im Leben sicher fühlen, wenn Mama und Papa nicht an ihrer Seite sind.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

Diese alte Lebensweisheit klingt hart, ist aber gerade bei kleinen Kindern ein echtes Muss. Denn Kinder vergessen in manchen Situationen sehr schnell, was man ihnen eigentlich mal beigebracht hat. Wenn Kinder größer werden, können sie zum Beispiel schon selbständig ihre Spielkameraden besuchen gehen. Eltern sollten den ersten Alleingang aber sicherheitshalber die ersten Male überwachen und das am Besten unauffällig. Da darf man schon mal zum Detektiv werden, der sein Kind beschattet. Für größere Kinder ist hier ein Handy gut geeignet, dass mit einer Prepaid Funktion wie z.B. von lebara versehen ist. Wichtig: Geben Sie Ihrem Kind ein einfaches Handy mit, dass möglichst wenig oder keine Spielfunktionen  hat und erklären Sie Ihrem Kind, dass es nur für Telefonate mit Ihnen oder dem Papa verwendet darf. Ein Notfalltelefon im Schulranzen oder der Jackentasche hat schon vielen Familien geholfen, wenn die Kinder erste größere Entfernungen mit Bus oder Fahrrad zurücklegen. Damit Sie die Kostenkontrolle behalten ist eine Prepaid-Funktion zu empfehlen und dann können sie das handy aufladen mit lebara, sobald das Guthaben verbraucht ist. Üben Sie mit Ihrem Kind vorher, wie man das Handy richtig bedient und testen Sie es mit ein paar Spaßanrufen bei Oma oder Opa aus.

Vertrauen und Verstehen sind die beste Vorsorge für ein Kind!

Natürlich müssen Eltern spätestens mit Kindern im Krabbelalter vieles im Haushalt verändern und beachten. Treppenschutz und Herdschutz sind genauso wichtig, wie das Wegstellen aller gefährlichen Haushaltsmittelchen. Lassen Sie die Kinder beim Baden nie alleine und erklären Sie besonders den größeren Kindern, dass man mit elektrischen Gegenständen wie Fön oder Rasierer nicht in der Nähe des Wassers spielen darf. Es ist wirklich schwer alle Gefahren vorherzusehen und wenn Sie sich unsicher sind, können Sie von jedem Kinderarzt Broschüren bekommen, in dem die Gefahrenquellen im Haushalt genau aufgelistet sind. Generell können Eltern aber alles so gut absichern wie sie möchten und trotzdem lauern noch genügend Gefahren auf das Kind. Darum müssen Eltern von Anfang an viel mit den Kindern sprechen und alles genau erklären, ohne dabei Angst zu machen. Sagen Sie Ihrem Kind deutlich, dass es auch auf sich selber aufpassen muss, wenn Mama und Papa mal nicht in der Nähe sind. Das können nämlich schon ganz kleine Kinder erstaunlich gut umsetzen, denn eines sind Kinder ganz bestimmt nicht: Doof!

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