Eine große Verantwortung – Tipps zum Kauf von Kinderschuhen

 

96 % aller Kinder kommen mit gesunden Füßen auf die Welt, allerdings dürfen sich nur mehr 38 % aller Erwachsenen über gesunde Füße freuen.

Für die Entwicklung des Bewegungsapparats sind die ersten sechs Lebensjahre von entscheidender Bedeutung. Deshalb tragen Eltern gerade beim Kinderschuhkauf eine große Verantwortung. Schuhe, die den Schritt dämpfen und so den Bewegungsapparat schonen, können einer krankhaften Veränderung des Fußes am besten entgegenwirken.

Zusammen mit Superfit möchten wir Euch zeigen, worauf man beim Kauf von Kinderschuhe achten sollte:

Kinderfüße wachsen im 2. bis 6. Lebensjahr durchschnittlich um 2 bis 4 Schuhgrößen pro Jahr, und im Schulalter 1 bis 2 Schuhgrößen. Damit Kinderschuhe passen, müssen wichtige – zum Teil medizinische – Kriterien erfüllt sein. Eine Herausforderung beim Kinderschuhkauf ist, dass Kinder bis zum Alter von ungefähr 5 Jahren nicht eindeutig artikulieren können, ob und wo sie der Schuh drückt. Aus diesem Grund folgen hier einige Tipps für Mütter, Väter oder Großeltern, die sie beim Schuhkauf mit ihren Sprösslingen unbedingt berücksichtigen sollten.

Tipps für den Kinderschuhkauf:

· Vermesst die Füße Eurer Kinder alle 3 Monate, um sicher zu gehen, dass die Schuhe noch passen. Die richtige Schuhgröße könnt ihr auch im Fachhandel mit genormten Messgeräten bestimmen.

· Achtet beim Schuhkauf auf breite Schuhe und einen ausreichenden Zehenraum. Kinder müssen Ihre Zehen im Schuh frei bewegen können.

· Zehenfehlhaltungen sind bei Kindern häufig, verursachen zwar meist keine Funktionsstörung, können aber Schuhprobleme bereiten. Lasst Euch diesbezüglich von Eurem Kinderarzt bzw. Orthopäden beraten, welche Schuhform die beste für Euer Kind ist. Auch geschultes Verkaufspersonal im Fachhandel kann Euch diesbezüglich weiterhelfen.

· Manche Kinder leiden an Fersenschmerzen, da an der Ferse eine empfindliche Wachstumszone liegt. In diesen Fällen sind besonders Schuhe mit weichem Fersenteil zu empfehlen.

· Besonders vorteilhaft sind auch Schuhe mit herausnehmbaren Deckbrandsohlen: diese sind besonders formbeständig, lassen sich leicht trocknen und können entfernt werden, wenn das Kind Einlagen tragen muss.

· Das Beste für jeden Kinderfuß – egal in welchem Alter – ist natürlich das Barfußlaufen. Vor allem für Knicksenkfüße im Kleinkind- und Schulalter sind Bewegung und Barfußlaufen die beste Therapie. Auch Einlagen werden heute viel seltener verschrieben (hauptsächlich bei schweren Fehlstellungen der Ferse oder bei Knicksenkfüßen). Dem Tragen von sogenannten „gesunden“ Schuhen kommt hingegen immer größere Bedeutung zu.

 

 

Kinder, die sich in ihren Schuhen wohlfühlen, haben Spaß am Gehen und Laufen. Und Bewegung ist wichtig für die Kleinen – das bestätigen nicht nur Orthopäden, sondern vor allem die Kinder selbst. Kinder und Kinderfüße stellen sehr hohe Ansprüche an ihr Schuhwerk. Guter Sitz, Robustheit und die Optik sind die Gründe, warum Kinder ihre Schuhe lieben und Eltern darauf vertrauen. Damit die Kinderschuhe auch optimal passen, gibt es die Modelle in verschiedenen Weiten – den Prinzipien des internationalen Lizenzzeichens WMS (weit, mittel, schmal) folgend, das hochwertige Kinderschuhe auszeichnet.

Sechs Kriterien machen einen guten Kinderschuh aus:

· Guter Halt,

· fußgerechte Verschlüsse,

· Zehenspielraum,

· eine biegsame Abroll-Sohle,

· seitliche Stütze,

· verstärkter Aufprallschutz an der Ferse

 

 

1 Gedanke zu „Eine große Verantwortung – Tipps zum Kauf von Kinderschuhen“

  1. Ich lass meist im Fachhandel die Füße meiner Tochter messen und lass mich auch beraten, welche Schuhe wirklich gut an den Fuß passen. Die Ersatzschuhe kaufe ich dann immer online in einer anderen Farbe – so kann ich garantiert nichts falsch machen und hab dennoch ein bisschen gespart…

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