Checkliste für das 2. Trimenon

Jetzt wird der Bauch richtig rund! Die meisten Schwangeren empfinden das 2. Drittel Ihrer Schwangerschaft als das Schönste. Endlich hat man die ersten kritischen Wochen hinter sich gelassen, die Übelkeit verschwindet bei den meisten Frauen spätestens in der 16. SSW, der Bauch sieht endlich schwanger aus und Sie werden Ihr Baby bald zum ersten Mal spüren. Worauf Sie sich in den nächsten Wochen vorbereiten müssen und auf was Sie eventuell aufpassen sollten erfahren Sie in unsere Übersicht.

  • Gehen Sie bitte immer zu den Vorsorgeuntersuchungen, um die Gesundheit Ihres ungeborenen Kindes zu gewährleisten ist dies unumgänglich. Falls noch nicht geschehen, gehen Sie vor der Geburt noch einmal zum Zahnarzt. Lokale Betäubungen für eine Zahnbehandlung sind nach dem 3. Schwangerschaftsmonat erlaubt.
  • Jetzt ist die beste Zeit, um noch einmal in den Urlaub zu fahren und so richtig auszuspannen, denn ist Ihr Baby erst einmal da, ist es vorbei mit der Ruhe. Allerdings sind anstrengende Urlaube tabu. Klettertouren sollten auf 3000 m aufhören, wegen des niedrigen Sauerstoffgehalts der Luft. Auf Sonnenbäder in der prallen Sonne sollten Sie verzichten. Ihr Baby kann starke Temperaturunterschiede wahrnehmen, deshalb legen Sie sich lieber für ein bis zwei Stunden in den Schatten und trinken Sie viel. Meiden Sie Urlaubsgebiete mit tropischen Krankheiten wie z. B. Malaria.
  • Kaufen Sie Umstandsmode. Ihre normalen Hosen werden jetzt immer mehr drücken. Für einen schwangeren Bauch ist ein drückendes Gefühl sehr unangenehmen und auch für Ihr Baby, dass im zweiten Trimenon bereits Schmerzen fühlen kann. Deshalb tragen Sie vor allem bequeme Sachen, die Ihr Kind nicht einengen.
  • Melden Sie sich für einen Geburtsvorbereitungskurs an. In der Regel beginnen diese zwischen der 28. und 32. SSW. In diesen Kursen werden Sie vor allem auf die Geburt und das sog. Wochenbett vorbereitet. Es gibt Kursangebote nur für Frauen. Diese Kurse finden meist einmal pro Woche statt und dauern insgesamt 5-6 Wochen. Meistens enthalten diese Kurse einen sog. Partnerabend, an dem dann auch die Papas mitdürfen.
    Es gibt aber auch Geburtsvorbereitungskurse für Paare, die meistens an einem oder zwei Wochenenden stattfinden. Sie können sich natürlich auch für mehrere Kurse anmelden, allerdings wird nur ein Geburtsvorbereitungskurs von den Krankenkassen voll bezahlt.
  • Kaufen Sie die Babyausstattung. Was braucht ein Baby wirklich? Habe ich auch nichts vergessen? Wie viele Bodys sollte ich im Schrank haben? Ab wann brauche ich einen Kinderwagen? Diese Fragen haben wir auf einer extra Checkliste für Neugeborene beantwortet. Um den Überblick zu behalten können Sie sich die Checkliste auch ausdrucken: Hier geht’s zur Baby-Checkliste!
  • Suchen Sie sich eine Klinik. Auch diesen Punkt sollten Sie bis zur 30. SSW von Ihrer To-Do-Liste abgehakt haben. Alle Krankenhäuser bieten einmal pro Monat sog. Informationsabende für Schwangere an. Sie werden in einem Vortrag über die Ausstattung der Entbindungsstation, die Behandlungsmöglichkeiten des Krankenhauses, das Ärzteteam und vieles mehr aufgeklärt. Anschließend  werden Sie auf einem kleinen Rundgang durch die Kreissäle und die Wöchnerinnenstation geführt.
    Wichtig:
    Wenn bei Ihnen das Risiko einer Frühgeburt besteht, sollten Sie sich eine Krankenhaus mit integrierter Kinderklinik suchen.
  • Legen Sie sich ein Tagebuch für Schwangere an oder gestalten Sie bereits jetzt einen Webblog für Ihr zukünftiges Baby. Wann haben Sie Ihr Baby zum ersten Mal gespürt, was haben Sie gerne gegessen, welche Musik haben Sie ihm vorgespielt, wann haben Sie erfahren, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Halten Sie diese Erinnerungen an eine einmalige Zeit fest! Es ist unmöglich sich das alles zu merken und ist das Baby erst einmal da, hat man die Schwangerschaft schnell vergessen.
  • Brauchen Sie eine frühzeitige Betreuung für Ihr Baby? Je nachdem wie groß das Betreuungsangebot in Ihrer Stadt oder Gemeinde ist, kann es Sinn machen, bereits jetzt Ihr Ungeborenes für einen Betreuungsplatz z. B. ab dem 1. Lebensjahr anzumelden. Reservierungen für Betreuungsplätze sind nicht verpflichtend und kosten auch kein Geld. Melden Sie Ihr Baby ruhig bei mehreren Einrichtungen an, dadurch steigen Ihre Chancen auf einen Betreuungsplatz. Falls Sie noch keinen Namen für Ihr Baby haben, melden Sie es einfach auf den Nachnamen an und reichen den Vornamen später nach.

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