Checkliste für das 3. Trimenon

Endspurt! Sie haben bereits über die Hälfte Ihrer Schwangerschaft geschafft und die letzten 3 Monate stehen an. Für die meisten Schwangeren wird es jetzt immer beschwerlicher. Das Baby legt immer mehr an Gewicht zu, was häufig zu Rückenschmerzen, Kurzatmigkeit und schweren Beinen führt. Es wird immer enger für Ihr Kind und dadurch drückt es stärker gegen die Organe. Toillettengänge werden (noch) häufiger, das Sodbrennen kann noch stärker werden und einige Wochen vor der Geburt setzen bei vielen Schwangeren auch die Senkwehen ein. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Falls Sie noch arbeiten, haben Sie es bald geschafft. Ab der 36. SSW beginnt der Mutterschutz und Sie können sich voll und ganz auf Ihr Baby und die bevorstehende Geburt einlassen. Ihr Bauch wird immer runder und bei manchen Frauen stülpt sich jetzt der Bauchnabel nach außen. Was Sie jetzt noch unbedingt erledigten sollten zeigt Ihnen unsere Checkliste für das 3. Trimenon:

  • Machen Sie Fotos von sich und einen Gipsabdruck von Ihrem Bauch (Sie werden es später 100% bereuen, wenn es gar kein Foto von Ihrem schwangeren Bauch gibt!)
  • Jetzt sollten Sie die Krankenhaustasche packen, was alles hinein muss finden Sie in dem Beitrag Krankenhaustasche
  • Entscheiden Sie sich definitiv für ein Kranken- bzw. Geburtshaus
  • Wenn Ihr Partner Elternzeit beantragt, so muss er dies spätestens 7 Wochen vor Entbindungstermin bei seinem Arbeitgeber am besten schriftlich anmelden (Achtung: Ehepartner haben erst 8 Wochen vor Entbindungstermin Kündigungsschutz, rein rechtlich gesehen haben Sie also genau 1 Woche Zeit in der Sie die Elternzeit anmelden können und auch einen Kündigungsschutz haben.)
  • Laden Sie sich den Kindergeldantrag und den Elterngeldantrag aus dem Internet herunter. Füllen Sie die Formulare bereits jetzt schon aus, die Daten von Ihrem Kind tragen Sie nach der Geburt noch ein. Wenn das Baby da ist, haben Sie Besseres zu tun als seitenlang Anträge auszufüllen!
  • Informieren Sie sich bei anderen Müttern nach einem guten Kinderarzt. Wenn Sie ambulant entbinden möchten (d. h. Sie verlassen circa 6 Stunden nach der Geburt das Krankenhaus), dann müssen Sie den zuständigen Kinderarzt sowie den Namen Ihrer Hebamme beim Krankenhaus angeben. Hierfür müssen Sie vor der Geburt beim Kinderarzt nachfragen, ob dieser die U2 bei Ihrem Kind durchführt.
  • Wie soll das Kind heißen? Spätestens jetzt sollten Sie sich einen Namen überlegen, für den Fall das es Ihr Baby eilig hat empfiehlt es sich damit nicht mehr allzu lange zu warten. Hier finden Sie eine Auflistung der besten Adressen im Netz zur Namenssuche!
  • Gehen Sie regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen. Diese werden jetzt häufiger und es werden auch noch wichtige Test gemacht, z. B. die Streptokokken-Untersuchung.
  • Besorgen Sie die Baby-Erstausstattung:
    Richten Sie das Kinderzimmer vollständig ein. Neben einem Babybettchen und dem Kleiderschrank brauchen Sie auch einen Wickeltisch mit einem kleinen Mobile darüber; soetwas lieben kleine Babys und es fördert die Sinneswahrnehmung. Hygieneartikel wie z.B. viele Windeln, Feuchttücher, Babyshampoo ‚Spucktücher, Wickelunterlagen, Wundschutzcreme und ein Babyöl. Bei vielen Schwangeren setzt in den letzten Wochen der sog. Nestbautrieb ein, d.h. die Mütter putzen nochmal kräftig alles durch und machen es für das Baby so richtig gemütlich.
  • Kaufen Sie Babykleidung. Falls noch nicht geschehen, sollten Sie jetzt unbedingt Babykleidung kaufen. Vielleicht haben Sie auch eine Freundin, die noch Babysachen übrig hat. Da die Kinder in den ersten Wochen schnell wachsen, werden die kleinen Größen nur sehr wenig getragen. Wenn Sie bei der süßen Auswahl an Babykleidung in einen Kaufrausch verfallen, dann sollten Sie lieber mehr in den Größen 62-68 kaufen, das wird Ihrem Kind länger passen als die Anfangsgrößen 50-56. Mit circa 6-12 Monaten wird Ihr Kind dann die Größe 74 tragen.
  • Zum Schlafen sollten Sie für Ihr Baby einen Schlafsack besorgen, da ist es am besten aufgehoben. Ein Schlafsack verhindert, dass sich Ihr Baby die Decke über den Kopf zieht bzw. unter die Decke rutscht. Ältere Babys können sich durch vieles Bewegen nachts mit einem Schlafsack nicht aufdecken.
  • Bereiten Sie Ihre Geburtsanzeige vor. Natürlich werden Sie nach der Geburt allen Ihren Verwandten, Bekannten und Freunden den Namen, die Größe und das Gewicht des lang ersehnten Nachwuchses mitteilen. Im Internet gibt es Anbieter, die Ihnen eine Vielzahl von schönen Geburtskarten anbieten und welche Sie individuell gestalten können. Eine sehr schöne Tätigkeit für Hochschwangere: Suchen Sie bereits jetzt eine schöne Geburtskarte und laden Sie später nur noch das passende Bildchen und die dazugehörigen Daten hoch!
  • Falls Sie per Kaiserschnitt entbinden, sollten Sie diesen jetzt mit Ihrem Frauenarzt planen. Falls noch nicht geschehen, bestimmen Sie das Entbindungsdatum und stellen sich bei der Klinik vor.
    Wichtig: Machen Sie einen Kaiserschnitt ohne Vollnarkose! Auch wenn Sie vielleicht etwas unsicher sind im Bezug auf eine PDA, bietet diese deutliche Vorteile gegenüber einer Vollnarkose. Zum Einen ist die geringe Dosis an Narkosemittel gut für Ihr Baby und zum Anderen haben Sie ein besonderes Geburtserlebnis und können live miterleben wie Ihr Baby zur Welt kommt!

 

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